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3. November 2026
PKV-Versicherer mit den höchsten Beitragsanpassungen 2027
PKV-Versicherer mit den höchsten Beitragsanpassungen 2027

PKV-Versicherer mit den höchsten Beitragsanpassungen 2027

Die PKV-Beiträge werden zum Jahreswechsel erneut steigen. Der PKV-Verband hat Erhöhungen von durchschnittlich 13% angekündigt. Ein Beitrag auf der Seite des auf PKV spezialisierten Unternehmens hc consulting detailliert nun, welche Versicherer die höchsten Anpassungen angekündigt haben.

Der Verband der Privaten Krankenversicherung e. V. (PKV-Verband) hatte bereits Anfang Oktober angekündigt, dass es eine weitere Runde mit Beitragserhöhungen in der privaten Krankenvollversicherung (PKV) zum Jahreswechsel geben würde. Kurz darauf standen auch konkrete Zahlen im Raum: für mehr als die Hälfte der PKV-Versicherten werden die Beiträge zum 01.01.2027 im Schnitt um 13,4% klettern. Bei den Tarifen für Beihilfeberechtigen ist der Wert mit 11,4% etwas niedriger, bei allen anderen Versicherern liegt er bei 15,3%.

So funktionieren Beitragsanpassungen in der PKV

PKV-Versicherer dürfen die Beiträge nur dann anpassen, wenn bestimmte rechtliche Vorgaben erfüllt sind. So darf eine Erhöhung nur dann erfolgen, wenn die Versicherungsleistungen nachweislich um einen bestimmten Prozentsatz höher liegen als ursprünglich kalkuliert. Die gesetzlich vorgegebene Abweichung liegt bei 10%, Versicherer können aber auch niedrigere Schwellenwerte vereinbaren. Laut der Webseite der hc consulting AG, einem inhabergeführtem Maklerhaus in Köln, das sich ausschließlich auf die PKV konzentriert, tritt eine solche Abweichung regelmäßig ein. Hintergrund sind vor allem medizinischer Fortschritt, steigende Behandlungskosten und eine längere Lebenserwartung.

Die hc consulting AG, die PKV-Versicherte beim Tarifwechsel nach § 204 VVG berät, hat auf ihrer Website eine Übersicht mit den geplanten Beitragserhöhungen einiger Versicherer. In einer Tabelle, die laut eigenen Angaben des Unternehmens laufend erneuert wird, werden die Zahlen detailliert. Die Angaben beziehen sich auf die Vollversicherung für Angestellte, Selbstständige und Freiberufler und beruhen auf Uni-Sex Tarifen.

Diese Unternehmen erhöhen im Schnitt am meisten - und diese am wenigsten

Welche Unternehmen werden also die höchsten durchschnittlichen Erhöhungen vornehmen?

Laut der Auswertung von hc consulting müssen sich wohl die Kunden der BBKK (Bayerische Beamtenkrankenkasse) auf die höchsten durchschnittlichen Anhebungen einstellen. Auf Basis von eigenen Auswertungen von 120 Versicherten liegt der Wert bei im Schnitt 18%. Auch die UKV (Union Krankenversicherung) liegt mit einem Wert von im Schnitt 15,6% im zweistelligen Bereich – wie bei der BBKK basieren die Zahlen hier auf eigenen Auswertungen von 73 Versicherten – ebenso wie bei der AXA mit durchschnittlich 11,72%.

Die niedrigsten durchschnittlichen Anpassungen machen laut der Auswertung des Unternehmens die R+V mit 2,19% sowie die NÜRNBERGER mit 2,71%. Weitere Versicherer, die unter der Fünf-Prozent-Marke bleiben sind laut der Tabelle die Barmenia mit 4,12% sowie die Allianz mit 4,92%.

Zwischen 5% und 10% im Schnitt passen die folgenden Versicherer an: uniVersa, Gothaer, LKH, Inter, SIGNAL IDUNA und Deutscher Ring, HanseMerkur, Continentale und ARAG.

Weitere gelistete Unternehmen stehen noch auf „offen“, was bedeutet, dass sich die Tarife noch in Prüfung befinden. (js)

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