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PropTechs: So revolutionieren Start-ups die deutsche Immobilienwirtschaft
29. November 2019

PropTechs: So revolutionieren Start-ups die deutsche Immobilienwirtschaft

Catella Research hat den deutschen Markt der PropTechs analysiert und dafür 283 der Start-ups befragt. Die Analyse liefert Erkenntnisse zum Status Quo der deutschen PropTech-Landschaft. Die Experten sehen eine aufstrebende Branche, die den Markt vor allem von außen aufrollt.


Catella Research hat den deutschen Markt der PropTechs analysiert und dafür 283 der Start-ups befragt. Die Analyse liefert Erkenntnisse zum Status Quo der deutschen PropTech-Landschaft. Die Experten sehen eine aufstrebende Branche, die den Markt vor allem von außen aufrollt.


PropTechs: So revolutionieren Start-ups die deutsche Immobilienwirtschaft

Der zu Beginn sehr heterogene Markt deutscher PropTech-Unternehmen hat sich im Verlauf der letzten fünf Jahre deutlich aufgeteilt. Schwerpunkte sind heute PropTechs mit verschiedenen Technologien und innovativen Geschäftsmodellen sowie die Digitalisierung einiger Teilbereiche der Branche wie Property Management, Asset-Management oder Data Services. Das zeigt eine Analyse der Experten von Catella Research, für die 283 PropTechs befragt wurden.

Vier deutsche Hot-Spots

Die durchschnittliche Mitarbeitergröße bei PropTechs bewegt sich aktuell in einer Spanne von 13 bis 16 Mitarbeitern, während das Durchschnittsalter bei 29 Jahren liegt. Nur 8% der befragten Unternehmen sind seit Gründung umgezogen. Die PropTech-Hotspots in Deutschland sind Berlin, gefolgt von München, Hamburg und Frankfurt.

Gründer meist aus anderen Branchen

Interessant ist laut Catella Research, dass nur rund ein Drittel der Mitarbeiter bereits vor ihrer jetzigen Position in der Immobilienwirtschaft gearbeitet haben und nur jeder fünfte zuvor ein immobilienwirtschaftliches Studium bzw. eine entsprechende Ausbildung absolviert haben. Dies zeige, dass PropTechs in der Regel von außen an die Branche herantreten, nachdem sie eine Marktnische erkannt haben und diese mit einer geeigneten Technologie schließen wollen.

Nutzung neuer Arbeits- und Büroformen

Nicht zuletzt, weil sie selber nicht aus der Branche kommen, nennen die Befragten den Austausch bzw. die Kooperation mit bestehenden Unternehmen der Immobilienbranche als sehr wichtige Eigenschaft für ihren Unternehmensstandort. Ganz konkret arbeiten von den befragten PropTechs 48% in einem Co-Working Space und 22% in einem Innovationszentrum. Vor allem die Gründungsphase verbringen PropTechs gerne in dieser Art von Büro.

Druck auf Immobilienunternehmen und ihre Führungskräfte

Unter dem Strich setzen die PropTechs die Immobilienwirtschaft spürbar unter Druck. „Obwohl die PropTechs inzwischen weniger disruptiv als erwartet auftreten, erhöht sich gleichwohl der Druck auf Immobilienunternehmen und deren Führungskräfte, sich über aktuelle und zukünftige Geschäftsmodelle in Abgleich mit den Anforderungen der Digitalisierung zu positionieren.“ Thomas Beyerle, Head of Group Research bei Catella, erklärt. (mh)

Die vollständige Studie ist zu finden unter: https://www.catella.com/de/deutschland/research

Bild: © AliFuat – stock.adobe.com




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