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20. Oktober 2026
So grundlegend verändert KI die Versicherungsvermittlung

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KI verändert die Versicherungsvermittlung grundlegend

So grundlegend verändert KI die Versicherungsvermittlung

Künstliche Intelligenz hat Einzug gehalten in die Versicherungsvermittlung und führt zu einem Wandel von Arbeitsprozessen und Geschäftsmodellen. Warum die DKM dem Thema erstmals einen eigenen Kongress widmet.

Ein Beitrag von Tobias Knörrer, Geschäftsführer der bbg Betriebsberatungs GmbH, und Daniel Dierkes, Gründer und Geschäftsführer von SureIn und Modus

Die Entwicklung künstlicher Intelligenz verändert die Versicherungsvermittlung in einem Tempo, das vor wenigen Jahren kaum vorstellbar gewesen wäre. Neue Anwendungen und technologische Fortschritte eröffnen Möglichkeiten, die weit über die bisherigen Formen der Digitalisierung hinausgehen.

Für Vermittler stellt sich damit nicht mehr nur die Frage, wo KI heute sinnvoll eingesetzt werden kann, sondern auch, wie die Technologie ihre Arbeitsweise und Geschäftsmodelle langfristig verändern wird.

Mit dem KI-Navigator widmet die DKM 2026 dieser Entwicklung erstmals einen eigenen Kongress. Er soll Orientierung bieten, aktuelle Entwicklungen und Zukunftsperspektiven beleuchten und den Austausch über Chancen, Herausforderungen und konkrete Einsatzmöglichkeiten fördern.

Denn mit den technologischen Möglichkeiten wachsen auch die Fragen: Welche Anwendungen schaffen heute bereits einen echten Mehrwert? Welche Entwicklungen werden die Branche in den kommenden Jahren prägen? Und wie können Unternehmen die Chancen der Technologie nutzen, ohne die damit verbundenen Herausforderungen aus dem Blick zu verlieren?

Neue Anforderungen an die Versicherungsvermittlung

Die Versicherungsvermittlung steht vor erheblichen strukturellen Herausforderungen. Kunden erwarten schnelle Reaktionszeiten, individuelle Beratung und digitale Services. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Dokumentation, Datenverarbeitung und die Qualität der Betreuung.

Hinzu kommt der demografische Wandel. Viele Vermittler stehen in den kommenden Jahren vor dem Ruhestand, während qualifizierte Fachkräfte immer schwieriger zu gewinnen sind.

Das stellt insbesondere wachstumsorientierte Maklerunternehmen vor eine grundlegende Herausforderung: Mehr Kunden und Verträge bedeuten traditionell auch mehr operative Arbeit. Zusätzliche Angebote, Vertragsänderungen, Schadenfälle und Kundenanfragen erfordern zusätzliche personelle Kapazitäten.

Die Digitalisierung hat hier bereits viel bewegt. Maklerverwaltungsprogramme, Vergleichsrechner und Kundenportale unterstützen zahlreiche Tätigkeiten. Dennoch müssen Mitarbeiter weiterhin Informationen zwischen unterschiedlichen Systemen zusammenführen, Vorgänge koordinieren und viele Arbeitsschritte manuell ausführen. Genau hier eröffnet künstliche Intelligenz neue Möglichkeiten, die weit über die bisherige Digitalisierung hinausgehen.

 
Ein Artikel von
Daniel Dierkes
Tobias Knörrer