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So ist es um die Finanzbildung der Deutschen bestellt
02. August 2019

So ist es um die Finanzbildung der Deutschen bestellt

Bildung ist die Zukunft des Landes. In diesem Punkt herrscht große Einigkeit. In Sachen Finanzbildung ist es in Deutschland allerdings schlecht bestellt. Das bestätigt eine aktuelle Studie von WeltSparen. Eigen- und Fremdwahrnehmung driften demnach zudem auseinander.


Bildung ist die Zukunft des Landes. In diesem Punkt herrscht große Einigkeit. In Sachen Finanzbildung ist es in Deutschland allerdings schlecht bestellt. Das bestätigt eine aktuelle Studie von WeltSparen. Eigen- und Fremdwahrnehmung driften demnach zudem auseinander.


So ist es um die Finanzbildung der Deutschen bestellt

In den ersten Bundesländern beginnt in diesen Wochen wieder die Schule. WeltSparen hat das zum Anlass genommen, die Finanzbildung der Deutschen zu analysieren. Zum Schulstart befragte das Zinsportal 2.045 Deutsche, wie es um die Bildung zum Thema Finanzen in Deutschland steht. Die Studienteilnehmer wurden unter anderem gefragt, welche Schulnote sie der allgemeinen Finanzbildung der Deutschen geben würden.

Ernüchternde Gesamteinschätzung

Die Ergebnisse fallen ernüchternd aus. Über die Hälfte der Befragten bewerten die Finanzbildung in Deutschland mit den Schulnoten 4 bis 6. 30% stufen sie als „Ausreichend“ ein, 22% als „Mangelhaft“ und 4% sogar mit der Note 6. Für weitere 28% der Deutschen belegt die Finanzbildung mit einem „Befriedigend“ sprich der Schulnote 3 das Mittelfeld. Lediglich 5% der Studienteilnehmer beurteilen die Finanzbildung als „Sehr gut“ und „Gut“.

Eigen- und Fremdwahrnehmung driften auseinander

Werden die gleichen Studienteilnehmer nach ihrer Selbsteinschätzung gefragt, fallen die eigenen Schulnoten deutlich großzügiger aus. So geben sich 3% ein „Sehr gut“ und immerhin 21% ein „Gut“. Zudem benotet sich je rund ein Drittel mit der Schulnote 3 oder 4. Die Schulnoten 5 (13%) und 6 (3%) geben sich die wenigsten Befragten.

Finanzbildung muss in die Schule

60% der Studienteilnehmer sind sich einig, dass Bildung zu finanziellen Themen in der Schule für alle Schüler auf den Lehrplan gehört. Auffallend ist, dass insbesondere Befragte ab 45 Jahren und älter zu über 64% dafür plädieren, Finanzthemen bereits in der Schule zu behandeln. Mit Blick auf die Bundesländer zeigt sich eine große Kluft zwischen Bayern und dem Saarland. In Bayern wünschen sich fast 7 von 10 der Befragten eine bessere finanzielle Bildung in der Schule, bei den Saarländern sind es dagegen nur vier von zehn Befragten, die diese Meinung teilen.

Die Top 5 in Sachen Finanzbildung

Zu den Top 5 der Themen, bei denen sich die Deutsche bessere Bildung wünschen, gehören alltagsnahe Themen. So führt Rente mit 61%, gefolgt von Steuern (59%) und Verträgen (50%). Dicht gefolgt möchte nahezu die Hälfte der Befragten (48%) ein besseres Wissen zu Finanzprodukten und ein Drittel rund um das Thema Miete erlangen. (mh)

Bild: © Monster Ztudio – stock.adobe.com




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