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So können Vermögensverwalter mit dem digitalen Wandel Schritt halten
07. März 2019

So können Vermögensverwalter mit dem digitalen Wandel Schritt halten

Die Arbeit von vielen Finanzportfolioverwaltern läuft noch überwiegend analog ab. Der Kunde von heute und vor allem der Zukunft tickt hingegen immer stärker digital. Wenn Vermögensverwalter auch in der Zukunft noch Erfolg haben möchten, müssen sie sich aktiv den neuen Kundengewohnheiten anpassen.

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Die Arbeit von vielen Finanzportfolioverwaltern läuft noch überwiegend analog ab. Der Kunde von heute und vor allem der Zukunft tickt hingegen immer stärker digital. Wenn Vermögensverwalter auch in der Zukunft noch Erfolg haben möchten, müssen sie sich aktiv den neuen Kundengewohnheiten anpassen.

So können Vermögensverwalter mit dem digitalen Wandel Schritt halten
Mitsprache zunehmend erwünscht

Im Unterschied zu den älteren Kunden, die ihre Geldanlage derzeit meistens vollständig an den Finanzexperten delegieren, möchten die jungen Menschen bei der Festlegung der Anlagestrategie ein Wort mitreden. 71% der Befragten äußern solch einen Mitsprachewunsch. 66% zeigen ein starkes Interesse daran, welche Anlageprodukte ausgewählt werden. Während man den Deutschen generell nachsagt, dass sie mit anderen nicht über Geldangelegenheiten sprechen, äußern immerhin 49% der jungen Leute den Wunsch, sich mit Freunden über ihre Anlageprodukte auszutauschen.

Präsenz in den sozialen Medien wird zum Standard. 46% der jungen Zielgruppe erwarten vom Vermögensverwalter einen Auftritt auf Businessplattformen wie LinkedIn oder XING, 44% auf eher privat orientierten Medien wie Facebook, Instagram oder Twitter. Nur 22% erwarten gar keine Präsenz des Finanzexperten im Social Web.

Neue digitale Dienstleistungen

Zusammengefasst bedeutet dies: Junge Menschen haben heute ganz andere Wünsche an ihren Finanzberater oder Vermögensverwalter als die ältere Generation. Das persönliche Gespräch wird künftig einen geringeren Stellenwert haben als heute. Informationen über Apps oder soziale Medien spielen dagegen eine immer wichtigere Rolle. Wenn die Vermögensverwalter bei dieser Zielgruppe Erfolg haben möchten, müssen sie deutlich digitaler werden und ihre Strategien und Services über neue Kanäle anbieten. Zumal auch die bestehende Kundschaft immer internetaffiner wird und verstärkt digital unterwegs ist. Die Unternehmen der Finanzportfolioverwalter sind aber in der Regel so klein, dass es für sie schwierig ist, eine entsprechende technische Infrastruktur aufzubauen. Deshalb unterstützt DAB BNP Paribas die Finanzintermediäre durch die Bereitstellung neuer digitaler Dienstleistungen.

Dies fängt schon damit an, dass die Vermögensverwalter ihren Kunden eine eigene App zur Verfügung stellen können, über die diese jederzeit ihren Vermögensstatus und die aktuellen Informationen zu ihren Depots abrufen können. Die App steht als White-Label-Lösung zur Verfügung. Die Vermögensverwalter können sie mit ihrer eigenen Marke versehen und dadurch bei ihren Kunden mit einer eigenen App punkten. Dies kommt insbesondere den internetaffinen, häufig jüngeren Kunden entgegen, die sich jederzeit informieren möchten und die nicht auf monatliche oder vierteljährliche Reports warten möchten.


Robert Fuchsgruber Robert Fuchsgruber



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