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So ticken die Anleger in Deutschland
13. Februar 2020

So ticken die Anleger in Deutschland

Gothaer Asset Management hat zum elften Mal das Anlageverhalten der Deutschen analysieren lassen. Die repräsentative forsa-Studie zeigt, wie die deutschen Sparer zu Niedrigzinsen, nachhaltigen Kapitalanlagen, Immobilieninvestments und Co. stehen.

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Gothaer Asset Management hat zum elften Mal das Anlageverhalten der Deutschen analysieren lassen. Die repräsentative forsa-Studie zeigt, wie die deutschen Sparer zu Niedrigzinsen, nachhaltigen Kapitalanlagen, Immobilieninvestments und Co. stehen.

So ticken die Anleger in Deutschland
Sorgen und Ängste nehmen zu

Noch einmal gestiegen ist die Angst vor einer Inflation. Teilten diese 2019 nur 58%, ist der Anteil 2020 auf 62% gestiegen. 47% der Befragten befürchten zudem nach wie vor, dass die getätigten Geldanlagen nicht ausreichen werden, um den aktuellen Lebensstandard zu halten. Die Angst vor einem Auseinanderbrechen der Eurozone ist von 24 auf 27% gestiegen.

Fonds mit steigender Nachfrage

Die Bundesbürger, die in Fonds investieren, setzen weiterhin vor allem auf Aktien- und Mischfonds (42 und 40%). Einen starken Rückgang verzeichnen – entgegen der Zahlen des Fondsverbands BVI –hingegen offene Immobilienfonds. Waren es 2019 noch 15%, ist die Nachfrage der Anleger 2020 um fünf Prozentpunkte auf 10% gesunken.

Zwiegespaltenes Verhältnis zu nachhaltigen Anlagen

In Nachhaltigkeitsfonds investieren bisher nur 6% der Deutschen, diese Fondskategorie steht damit noch am Anfang. Das Bewusstsein für Umwelt- und Klimaschutz ist bei den Bundesbürgern allerdings ausgeprägt. Auf die Frage, welche Facette von Nachhaltigkeit – Umwelt- und Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit oder verantwortungsvolle Unternehmensführung – ihnen am wichtigsten sei, nannten 44% der Befragten den Umwelt- und Klimaschutz. Bei den 18- bis 29-Jährigen sind es sogar 68%. 53% der Befragten sind sogar bereit, in eine nachhaltige Geldanlage zu investieren, auch wenn sie gleichzeitig eine geringere Rendite erhalten würden. Besonders ausgeprägt ist diese Einstellung bei den 18- bis 29-Jährigen (60%). Dennoch haben sie ihre Ersparnisse aber größtenteils noch in Sparbüchern angelegt (60%). (mh)

Bild: © Andrey Popov – stock.adobe.com

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