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So verändert die Corona-Krise die Strategien von Immobilieninvestoren
19. August 2020

So verändert die Corona-Krise die Strategien von Immobilieninvestoren

Die Corona-Krise führt nicht nur im alltäglichen Leben, sondern auch in den Anlagestrategien professioneller Immobilieninvestoren zu deutlichen Veränderungen. Das zeigt eine aktuelle Studie der Fondsgesellschaft Union Investment. Ein Anlageaspekt hat demnach besonders stark an Bedeutung gewonnen.

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Die Corona-Krise führt nicht nur im alltäglichen Leben, sondern auch in den Anlagestrategien professioneller Immobilieninvestoren zu deutlichen Veränderungen. Das zeigt eine aktuelle Studie der Fondsgesellschaft Union Investment. Ein Anlageaspekt hat demnach besonders stark an Bedeutung gewonnen.


So verändert die Corona-Krise die Strategien von Immobilieninvestoren
Deutschland als Stabilitätsanker

Die Mehrheit der europäischen Immobilien-Investoren (57%) rechnet damit, dass sich der deutsche Immobilienmarkt am schnellsten von der Corona-Pandemie erholen wird. Vor allem der Berliner und Frankfurter Markt punkten bei den Befragten. 42% trauen Deutschlands Hauptstadt eine schnelle Erholung zu, 38% gaben Frankfurt an. Daneben werden auch Paris (30%), London (29%) und Stockholm (23%) gute Erholungschancen zugeschrieben. Bei den italienischen und spanischen Metropolen wie Mailand, Madrid und Barcelona rechnen Investoren dagegen damit, dass sie länger mit den Folgen der Pandemie zu kämpfen haben.

Wirtschaftliche Stärke und gutes Krisenmanagement

„Deutschland profitiert von seiner wirtschaftlichen Stärke und dem bislang guten Krisenmanagement der Regierung. Berlin und Frankfurt haben, wie auch die anderen deutschen Standorte, eine überschaubare Büroflächen-Pipeline und damit gute Chancen, die Krise schnell hinter sich zu lassen“, kommentiert Olaf Janßen, Leiter Immobilien-Research bei Union Investment, die unterschiedlichen Erwartungen in Bezug auf die Erholung in den europäischen Metropolen.

Investitionsklima gibt in Deutschland nur leicht nach

Auch im aktuellen Immobilien-Investitionsklimaindex ist Deutschland der Stabilitätsanker. Im Vergleich zur letzten Erhebung vor sechs Monaten ist der Indikator der Bundesrepublik nur leicht von 63,2 auf 62,6 Punkte gefallen. Ganz anders in Frankreich (minus 9,5 Punkte) und Großbritannien, wo die Werte um 9,5 und 6,1 Punkte absackten. Grund dafür sind in beiden Ländern die Veränderung der Standortbedingungen und Erwartungen: In Frankreich ist der Teilindex „Standortbedingungen“ um 13,1 auf 57,5 Punkte abgeschmiert, der Teilindex „Erwartungen“ um 20 auf 37,6 Punkte. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch in Großbritannien. (mh)

Bild: © indysystem – stock.adobe.com




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