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So viel haben Inflation und Nullzins die Deutschen 2018 gekostet
04. Februar 2019

So viel haben Inflation und Nullzins die Deutschen 2018 gekostet

2018 ist die Inflation zurückgekehrt. Die Zinsen verharren dagegen nahe Null. Im vergangenen Jahr mussten die deutschen Sparer daher einen immensen Kaufkraftverlust von fast 40 Mrd. Euro hinnehmen. Damit fiel er noch deutlich höher aus als im Vorjahr.


2018 ist die Inflation zurückgekehrt. Die Zinsen verharren dagegen nahe Null. Im vergangenen Jahr mussten die deutschen Sparer daher einen immensen Kaufkraftverlust von fast 40 Mrd. Euro hinnehmen. Damit fiel er noch deutlich höher aus als im Vorjahr.


So viel haben Inflation und Nullzins die Deutschen 2018 gekostet

Im Dezember 2018 betrug der Kaufkraftverlust deutscher Zinssparer 2,87 Mrd. Euro. Für das gesamte Jahr ergibt sich ein Kaufkraftverlust von 38,6 Mrd. Euro – ein neuer Negativrekord. Zu diesem Ergebnis kommt das Portal Tagesgeldvergleich.net in seiner aktuellen Monatsauswertung der Zinsstatistiken der Deutschen Bundesbank.

Kaufkraftverlust nimmt zu

Der Kaufkraftverlust deutscher Zinssparer fiel 2018 damit noch einmal höher aus als im Vorjahr. 2017 betrug er 32,3 Mrd. Euro. Damit nimmt das Problem des Kaufkraftverlusts weiter zu. Seit dem Jahr 2011 haben die Bundesbürger durch das Verharren an Girokonto, Sparbuch und Tagesgeld durch die Niedrigzinsphase zusammengerechnet einen Kaufkraftverlust von über 110 Mrd. Euro erlitten.

466,19 Euro pro Kopf und Jahr

Wird eine Gesamtbevölkerung von 82,9 Millionen Einwohnern zugrunde gelegt, hat jeder Einwohner Deutschlands allein im vergangenen Jahr im Schnitt einen Kaufkraftverlust von 466,19 Euro erlitten. 2017 betrug der Kaufkraftverlust je Einwohner 390,58 Euro. Seit 2011 beträgt der Verlust sogar über 1300 Euro pro Kopf. Zum Vergleich: 2009, vor Beginn der Niedrigzinsphase, dürften sich die Bundesbürger noch über einen Zugewinn an Kaufkraft pro Einwohner von 315,17 Euro freuen. (mh)




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