Bewirtschaftungskosten deutlich gestiegen
Neben Miet- und Auslastungsdaten analysiert die Studie auch die Betriebskostenentwicklung, die mit einem Anstieg um 7,5% auf 7,76 Euro pro Quadratmeter deutlich zugelegt hat. „Die Bewirtschaftungskosten sind seit Frühjahr 2020 kontinuierlich gestiegen und haben mit 7,76 Euro pro Quadratmeter einen neuen Höchststand erreicht“, führt Lena Schwesinger aus, Consultant im Bereich Wohnen. Rund 90% der befragten Experten würden eine vollständige Umlegung auf die Mieterschaft planen, was mittelfristig steigende Netto- und All-In-Mieten zur Folge hätte, so Schwesinger. Bei den Mietpreisen ist erheblich nach Lage- und Ausstattungsqualität zu unterscheiden: Die Bandbreite reicht von 300 Euro monatlich im teilgeförderten Segment bis hin zu 1.490 Euro für hochwertig ausgestattete Apartments in A-Städten in stark nachgefragten Wohnlagen.
Vermietung unterschiedlich herausfordernd
Bei der Vermarktung von Micro-Living ist der Aufwand unterschiedlich: Die Vermietung an inländische sowie EU-Studierende erfolgt im Rahmen effizienter Prozesse. Anders ist die Situation bei international Studierenden von außerhalb der EU, die deutlich mehr Aufwand kostet. Besonders die Vermietung im oberen Preissegment ist laut 75% der Befragten herausfordernd. Zum Erhebungsstichtag entfielen 36% der vermieteten Apartments auf Studierende, während sich 64% auf diverse Mietergruppen wie Single-Haushalte, Young Professionals sowie Pendler verteilen.
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