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2. März 2026
Studie beleuchtet Vorsorge mit Aktien vs. Wohneigentum

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Aktien oder Eigenheim: Studie sieht Wohneigentum oft im Vorteil

Studie beleuchtet Vorsorge mit Aktien vs. Wohneigentum

Zum Sparverhalten von Selbstnutzern vs. Mietern

Wie aus der Analyse hervorgeht, legen Wohneigentümer im Laufe der Jahre eine höhere Sparneigung an den Tag. So würden Selbstnutzer mehr sparen, da Tilgungen „zwangsweise“ erbracht würden. Mieter könnten die Differenz zu den anfangs höheren Wohnkosten vergleichbarer Selbstnutzer sparen. Diese Zusatzersparnis würde der Großteil der Mieterhaushalte aber nicht erbringen. Mieter sieht die Studie bei den Wohnkosten außerdem nur kurze Zeit im Vorteil, gerade auch angesichts schnell steigender Mieten. Selbstnutzer würden letztlich kurz vor dem Ruhestand empirisch meist über ein höheres Vermögen verfügen als vergleichbare Mieterhaushalte.

Den Studienautoren zufolge zeige sich letztlich, dass die Entscheidung für die optimale private Altersvorsorge nicht allein auf der Rendite basiere, sondern auch die Glättung des Konsums, das Sparverhalten und individuelle Lebensumstände eine entscheidende Rolle spielen. "Selbstgenutztes Wohneigentum ist daher langfristig genauso gut wie eine Aktienanlage eine finanziell attraktive und konsumstabilisierende Form der Altersvorsorge. Und vielleicht ist sie für eher emotionale und risikoscheue Menschen sogar die bessere Form der Altersvorsorge", schreiben die Experten. 

Die Kombination von Eigenheim und Aktien sei laut Studienautor Dr. Braun die beste Form der Altersvorsorge: Wem es gelingt, sich früher ein Eigenheim zuzulegen, dem bleibt von der zweiten Hälfte des Erwerbslebens mehr Zeit, zusätzlich in Aktien zu sparen. Je länger die Ruhestandsphase dauert und je stärker Mieten steigen, desto größer wird dieser Vorteil von Wohneigentum, so die Studienautoren. 

Appell an die Politik

Die eigenen vier Wände sind dem Verband der Privaten Bausparkassen zufolge für die meisten Haushalte die bevorzugte Form der Altersvorsorge. Vor diesem Hintergrund fordert der Verband mit Blick auf die Reform der Riester-Rente und der Einführung der Frühstart-Rente: „Das Bauministerium hat schon wichtige Impulse gesetzt für den Bau von bezahlbarem Wohnraum und für die soziale Wohnraumförderung. Was fehlt, sind weitere Schritte in Richtung der vereinbarten Starthilfe Wohneigentum“, betont Christian König, Hauptgeschäftsführer des Verbands der Privaten Bausparkassen. Um Wohneigentumsbildung rasch zu fördern, könne die Regierung bestehende Instrumente ausbauen und modernisieren, etwa die Wohnungsbauprämie und die Arbeitnehmersparzulage an die Inflationsentwicklung anpassen. (tik)

Mehr Informationen zur Studie gibt es unter empirica.de.

Weitere Informationen rund um den Immobilienmarkt und den Bereich Baufinanzierung lesen Sie in der Rubrik „Immobilien“.

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