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28. Juni 2020
Tag der Versicherung 2020: Deutsche mit Versicherern gar nicht so unzufrieden
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Tag der Versicherung 2020: Deutsche mit Versicherern gar nicht so unzufrieden

Am 28.06.2020 ist Tag der Versicherung. Über Sinn oder Unsinn eines solchen „Versicherungsbewusstseinstages“ lässt sich streiten, aber Werbung für die Branche kann nicht schaden. Der digitale Versicherungsmanager CLARK hat ihm zu Ehren eine Studie durchgeführt und festgestellt, dass Versicherer bei Kunden nicht so schlecht abschneiden.

Seit nunmehr fünf Jahren ist das InsurTech CLARK am Markt. Erst vor kurzem berichtete das Unternehmen darüber, dass bislang mehr als 200.000 Nutzer über eine Million Versicherungsverträge auf der App digitalisiert oder neu abgeschlossen hätten. Um den Unternehmenserfolg weiter zu skalieren und neue Kundengruppen zu erschließen, arbeitet CLARK mit Partnern wie der mobilen Bank N26, dem Bonussystem Payback und dem Prämien- und Vielfliegerprogramm Miles & More zusammen, die den digitalen Versicherungsmanager in ihr Serviceportfolio integrieren. Gleichermaßen kooperiert CLARK auch mit etablierten Playern aus der Versicherungswirtschaft, wie dem Analyse- und Softwarehaus Franke und Bornberg. Auf diese Weise erhält CLARK Zugang zu leistungsfähiger Vergleichs- und Tarifierungssoftware im Bereich Leben und Kranken sowie der Alttarifdatenbank von Franke und Bornberg, die mehr als 90.000 Alttarife umfasst.

Zum Tag der Versicherung am 28.06.2020 beschäftigt sich CLARK aber nicht mit seiner Wachstumsstrategie, sondern präsentiert zusammen mit dem Befragungsinstitut YouGov eine neue Studie zum Versicherungsverhalten der Deutschen. Und wie es sich an einem Ehrentag gehört, gibt es zuerst eine gute Botschaft.

Große Mehrheit ist mit Versicherern zufrieden

Laut CLARK-Versicherungsstudie hatten vier von fünf Deutschen schon mal einen Schadensfall. Und die Erfahrungen, die sie dabei mit ihren Versicherungen gemacht haben, sind überwiegend positiv: 81% der Befragten zeigen sich mit der Abwicklung vonseiten des Versicherers zufrieden. „Die Deutschen sind Versicherungen gegenüber positiver eingestellt als es beispielsweise Diskussionen in Internetforen oder sozialen Medien vermuten lassen”, so die CLARK-Versicherungsexperten. „Ob bei der Recherche, beim Vertragsabschluss oder im Schadensfall: Sobald Verbraucher mit Versicherungen in Berührung kommen, nehmen sie die Leistungen der Unternehmen mehrheitlich als seriös und angemessen wahr.“

Welche Versicherung wird auf wessen Ratschlag hin abgeschlossen?

Für welche Versicherungen sich die Deutschen entscheiden, hängt maßgeblich von ihrer Einschätzung potenzieller Risiken ab: 59% der Befragten schützen sich vor allem gegen Schäden, deren Eintritt sie für sich selbst als wahrscheinlich erachten. Auch der Einfluss von außen spielt eine Rolle – vor allem bei der jüngeren Generation: Zwei von drei 18– bis 24-Jährigen schließen die Versicherung auf Anraten von Eltern oder Freunden ab. Auch mit 25 bis 34 Jahren ist der Einfluss noch recht groß: Immerhin 39% haben ihre Versicherungen der Eltern und Freunde wegen abgeschlossen. Auch der Makler oder Berater spielt bei den jüngeren Befragten noch eine größere Rolle: 14% geben diesen als Grund für den Abschluss ihrer Versicherungen an.

Die vier am häufigsten abgeschlossenen Versicherungen in Deutschland sind laut Studie die Privathaftpflichtversicherung, die Kfz-Versicherung, die Hausratversicherung und Rechtsschutzversicherung.

Ältere besser informiert als Jüngere

Gut die Hälfte der Befragten fühlt sich zudem über ihre Versicherung gut informiert – Allerdings zeigen sich deutliche Altersunterschiede. Mit 18 bis 24 Jahren traut sich nur jeder Dritte gute Kenntnisse zu. Bei den 25– bis 45-Jährigen ist es sogar nur jeder Vierte. Erst danach ändert sich das Bild – und zwar schlagartig. Beinahe zwei Drittel der Verbraucher ab 45 Jahren halten sich für gut informiert.

Späte Entscheidungen beeinflussen Versicherungsschutz

Generell halten 71% der Befragten Versicherungen für sehr wichtig. Doch nur gut die Hälfte bringt auch tatsächliches Interesse für ihre Versicherungsprodukte auf. Auch hier zeigt sich wieder ein Generationsunterschied: Während beispielsweise 75% der Verbraucher über 55 Jahre eine Haftpflichtversicherung besitzen, ist nur jeder zweite 25– bis 34-Jährige gegen Schadensersatzforderungen Dritter abgesichert. Umgekehrt verhält es sich mit der Berufsunfähigkeitsversicherung. Über diese Police verfügt beinahe jeder vierte Befragte zwischen 25 und 34, aber nur jeder sechste Verbraucher zwischen 45 und 54.

Als Studienfazit rät CLARK, mit passendem Versicherungsschutz nicht zu spät zu starten. Oft würde dieser in älteren Jahren teurer. Zudem sei die Erfahrung, wie etwa bei der Berufsunfähigkeitsversicherung, wer sich nicht frühzeitig versichere, macht es oft auch später nicht – aus der Überlegung heraus, dass sich jetzt eine Versicherung nicht mehr lohne.

Bild: © Memed ÖZASLAN – stock.adobe.com