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29. Juni 2021
Vermittler kommen größtenteils gut durch die Pandemie

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Vermittler kommen größtenteils gut durch die Pandemie

Der Großteil der Vermittlerbranche hat sich in wirtschaftlicher Hinsicht gut in der Corona-Krise geschlagen. Laut BVK-Strukturanalyse blieben die Einnahmen bei jedem vierten Betrieb stabil, fast jeder zweite konnte seine Einnahmen steigern. Allerdings kam es teilweise wie befürchtet zu vermehrten Vertragsstorni.

Wie hat sich der Vermittlerschaft während der Pandemie entwickelt und welche wirtschaftlichen Folgen hatte die Corona-Krise bisher für die Branche? Die aktuelle Analyse des Bundesverbands Deutscher Versicherungskaufleute (BVK), die im Zweijahresrhythmus Strukturdaten abbildet, liefert einen Überblick, wie die an der Erhebung teilnehmenden Vermittlerunternehmen bislang durch die Krise gekommen sind. Die Erhebung zur Strukturanalyse fand zwischen Dezember 2020 und März 2021 statt.

Gestiegene Einnahmen bei fast jedem zweiten Vermittlerbetrieb

Die Entwicklung der Gesamteinnahmen im Vergleich zum Vorjahr lässt unmittelbar Auswirkungen durch die Pandemie erkennen. Während etwa ein Drittel der Vermittlerbetriebe mit gesunkenen Gesamteinnahmen zu kämpfen hatte, ist die größere Anzahl der Betriebe wirtschaftlich gut durch das Jahr gekommen. Etwa jeder vierte Betrieb verzeichnete Einnahmen auf gleichbleibendem Niveau. 49% und damit fast die Hälfte der an der Umfrage teilnehmenden Vermittlerbetriebe konnten ihre Einnahmen sogar steigern.

Fast 60% aller Betriebe ohne Gewinnsteigerung

28,8% der Vermittler mussten Einbußen beim Gewinn verkraften. Bei fast einem Drittel aller Betriebe blieb der Gewinn gleich, wohingegen etwas mehr als 40% der Vermittlerbetriebe eine Gewinnsteigerung erzielen konnten. Hier warnt der BVK jedoch, dass weder übersehen werden dürfe, dass fast 60% aller Betriebe keine Gewinnsteigerung erreichen konnten. Zudem könne es zu weiteren, zeitlich verschobenen Auswirkungen im laufenden Jahr kommen, die sich erst im Abschluss des Jahres 2021 zeigen würden. 

Freud und Leid bei der Bestandsentwicklung

Viele Vermittlerbetriebe fürchteten zu Beginn der Pandemie, dass sich ihre Bestände durch verstärkte Storni aufgrund von Vertragskündigungen verringern würden, was sich unmittelbar auf die Provisionseinnahmen auswirken würde. Diese Sorge war für 63,5% aller Teilnehmer unbegründet. Sie konnten ihre Bestände sogar ausbauen. Ein gleichbleibendes Niveau meldeten 17% der Vermittlerbetriebe. 18% der Teilnehmer verzeichneten jedoch im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr Bestandsverringerungen. Laut BVK liegt diese Quote im Vergleich zu den beiden vorherigen Strukturanalysen um 5 Prozentpunkte höher, was auf die pandemiebedingten verstärkten Kundenstorni zurückgeführt werden könne.

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