Rendite von KI-Investitionen noch weitestgehend unbekannt
Über die Hälfte (55%) der Schaden- und Unfallversicherer stellte fest, dass es keinen klaren ROI für KI-Initiativen gibt. Ebenfalls mehr als jedes zweite Unternehmen gab an, es sei unklar, wer im Unternehmen für KI-Initiativen verantwortlich ist. Infolgedessen liege die Verantwortung oft bei Einzelpersonen oder kleinen Teams, was es unmöglich mache, unternehmensweite Auswirkungen zu messen.
Erfolgsrezept? Mensch und KI im Einklang
Während KI-Vorreiter klare Vorteile einheimsen, hadert die restliche Branche weiterhin mit den Herausforderungen. Fast die Hälfte der Arbeitszeit entfällt auf die teamübergreifende Zusammenarbeit. Die meisten KI-Werkzeuge arbeiten nach wie vor auf der Ebene einzelner Aufgaben. Auch bei der Datenbereitschaft besteht Luft nach oben. Eigenen Angaben zufolge haben lediglich 12% der Versicherer einen sehr hohen Reifegrad, obwohl sie stark auf Daten angewiesen sind, die bisher nur unstrukturiert vorliegen. Außerdem existiert nach wie vor ein Vertrauensdefizit: 43% der Mitarbeiter nennen die Arbeitsplatzsicherheit ihr größtes Anliegen und nur 14% der Beschäftigten haben eine „sehr klare“ Vorstellung davon, wie KI in ihre Arbeit passt, wie es in der Studie weiter heißt.
Laut Capgemini sollte die Führungsspitze die strategische Ausrichtung vorgeben und die Grenzen der Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI definieren. Zudem sollten qualifizierte Mitarbeiter komplexe operative Entscheidungen anhand von Echtzeit-Erkenntnissen treffen und KI-Agenten routinemäßige Aufgaben automatisieren. Orchestrierungsmanager könnten daran arbeiten, die Geschäftsstrategie und KI-Prinzipien so aufeinander abzustimmen, dass sich die Intelligenz in großen Unternehmen skalieren lässt.
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