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Versicherer müssen emotionalen Nerv von Bewerbern treffen
02. Dezember 2019

Versicherer müssen emotionalen Nerv von Bewerbern treffen

Für etwa ein Drittel der Nachwuchstalente und ausgebildeten Fachkräfte kommt einer Studie zufolge ein Job in der Assekuranz durchaus in Frage. Um Kandidaten zu überzeugen, müssen Versicherer die Bewerber aber über die richtigen Kanäle erreichen und vor allem emotionaler ansprechen.

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Für etwa ein Drittel der Nachwuchstalente und ausgebildeten Fachkräfte kommt einer Studie zufolge ein Job in der Assekuranz durchaus in Frage. Um Kandidaten zu überzeugen, müssen Versicherer die Bewerber aber über die richtigen Kanäle erreichen und vor allem emotionaler ansprechen.


Versicherer müssen emotionalen Nerv von Bewerbern treffen

In der Finanz- und Versicherungsbranche mangelt es zunehmend an jungen Nachwuchs- und ausgebildeten Fachkräften. Im Wettlauf um die besten Talente hat die Assekuranz anderen Branchen gegenüber oft das Nachsehen. Dabei können sich laut der Studie „Talents for Insurance 2019“ immerhin 30% der befragten Schüler, Studenten und Berufstätigen (bis 45 Jahre) gut vorstellen, künftig für einen Versicherer zu arbeiten. Doch wie können Unternehmen der Assekuranz bei Bewerbern punkten? Im Rahmen der Untersuchung zeigt das Forschungs- und Beratungsinstitut Organomics Versicherern Potenziale für ein erfolgreiches Personalmarketing auf.

Auf spezifische Erwartungen der Zielgruppen eingehen

Von jungen Talenten und Fachkräften werden Versicherer größtenteils als Arbeitgeber wahrgenommen, die gute Gehälter bieten und auch in puncto Arbeitsplatzsicherheit und Work-Life-Balance überzeugen können. Je nach Zielgruppe variieren aber die Prioritäten im Hinblick auf einen Job in der Versicherungsbranche. So sind für die Schüler mit hoher Affinität zur Versicherungsbranche insbesondere das Gehalt und die Karrieremöglichkeiten entscheidend. Für die jüngeren Akademikern mit maximal fünf Jahren Berufserfahrung zählt dagegen vor allem die Work-Life-Balance. Dem Gehalt messen dagegen berufserfahrenere Akademiker den höchsten Stellenwert bei. Auf diese spezifischen Erwartungen und Präferenzen der jeweiligen Zielgruppe müssen die Versicherer stärker eingehen.

Mehr emotionale Nähe zeigen

Die Unternehmen dürften sich jedoch nicht damit begnügen, rein sachlich die Vorzüge der Assekuranz als Arbeitgeber herauszustellen. Die Versicherer müssen auch den emotionalen Nerv der Kandidaten besser treffen und auf der „zwischenmenschlichen“ Ebene stärker werben. Punkten können Versicherer insbesondere dann, wenn sie für Eigenschaften stehen, die Zielgruppen einem „idealen Arbeitgeber“ beimessen. Bei den Schülern mit hoher Versicherer-Affinität ist dies beispielsweise die Ehrlichkeit in den Arbeitsbeziehungen, bei den Berufstätigen mit Ausbildung bzw. Lehre vor allem die persönliche Wertschätzung).

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