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13. August 2026
Versicherung fürs Haustier: Wie groß ist Bereitschaft bei Besitzern?
Versicherung fürs Haustier: Wie groß ist Bereitschaft bei Besitzern?

Versicherung fürs Haustier: Wie groß ist Bereitschaft bei Besitzern?

Die Tierversicherung gewinnt an Bedeutung. In Deutschland werden laut einer YouGov-Umfrage derzeit Hunde öfter versichert als Katzen. Wie viele Tierbesitzer sind zum Abschluss einer Tierversicherung bereit? Und in welchen Bereichen spielen Finanzen für sie eine Rolle?

Bereits vor Kurzem hatte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) prognostiziert, dass Tierversicherungen auch zukünftig an Bedeutung gewinnen wird. Er geht sogar so weit, zu sagen, dass sie sich bereits vom Nischenprodukt zum eigenen Versicherungszweig gewandelt haben. Eine aktuelle Umfrage mit dem Omnibus Daily aus dem YouGov-Surveys-Angebot zeigt nun, dass fast jeder zweite Deutsche ein Haustier besitzt. Davon hat knapp ein Viertel eine Katze und etwa jeder Fünfte einen Hund.

Hunde werden öfter versichert als Katzen

 

Versicherung fürs Haustier: Wie groß ist Bereitschaft bei Besitzern?

 

In der YouGov-Befragung wird zudem deutlich, dass im direkten Vergleich Hunde öfter versichert werden als Katzen. Denn zwei von fünf Besitzern haben eine Versicherung für ihren Hund. Bei den Katzenbesitzern sind es nur 28%, die eine Versicherung für ihre Samtpfote abgeschlossen haben.

Bereitschaft zum Abschluss unter Hunde- und Katzenhaltern

 

Versicherung fürs Haustier: Wie groß ist Bereitschaft bei Besitzern?

 

Die generelle Bereitschaft, eine Tierversicherung abzuschließen, ist unter Hunde- und Katzenbesitzern aber trotz dieser Unterschiede ähnlich groß (34% und 37%). Ebenso plant eine ähnliche Anzahl an Hunde- und Katzenbesitzern den Abschluss einer Tierversicherungspolice innerhalb der kommenden zwölf Monate (7% und 5%). Am ehesten möchten diese Potenzialgruppen laut der Umfrage Vollversicherungen, die Tierarztkosten und Operationen abdecken, für ihre Vierbeiner.

Finanzen versus Verantwortung

Zwei Drittel der Hunde- bzw. Katzenbesitzer wären durch eine unerwartet hohe Tierarztrechnung finanziell belastet. Lediglich ein knappes Fünftel der Tierhalter in der Umfrage sagt aber, eine Tierarztbehandlung aus Kostengründen schon mal verschoben zu haben. Hier könnte die empfundene Verantwortung gegenüber dem Haustier eine Rolle spielen. Denn knapp neun von zehn Katzen- bzw. Hundebesitzern geben laut YouGov an, sie hätten ein schlechtes Gewissen, wenn sie ihrem Tier aus Kostengrunden nicht die beste Behandlung ermöglichen könnten. Genauso viele sagen, als Tierhalter die Verantwortung zu tragen, heißt auch auf hohe Behandlungskosten vorbereitet zu sein.

Mehrheit findet Tierarztbehandlungen zu teuer

Außerdem machen sich rund sieben von zehn Haltern Sorgen über mögliche Gesundheitskosten mit zunehmendem Alter der Tiere. Mit 81% meint die Mehrheit der Befragten, dass Tierarztbehandlungen in den letzten Jahren zu teuer geworden sind. Gespaltet ist die Zielgruppe über das Preis-Leistungsverhältnis von Tierversicherungen. 29% würden es als unfair bezeichnen, während 32% es als fair bewerten. Etwas mehr als ein Viertel empfindet das Preis-Leistungsverhältnis der Versicherungen weder als fair noch als unfair. (lg)

Über die Studie

Die Daten dieser Befragung basieren auf Online-Interviews mit Mitgliedern des YouGov Panels, die der Teilnahme vorab zugestimmt haben. Für diese Befragung mit dem Omnibus Daily aus unserem YouGov Surveys Angebot wurden im Zeitraum 06. und 08.07.2026 insgesamt 2.119 Personen befragt. Die Erhebung wurde nach Alter, Geschlecht und Region quotiert und die Ergebnisse anschließend entsprechend gewichtet. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die Wohnbevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren.

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Grafiken: © YouGov