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Versicherungsbetrug: Gericht lässt Fahrzeug durchleuchten

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Versicherungsbetrug: Gericht lässt Fahrzeug durchleuchten

Durch die Auswertung von Fahrzeugdaten, konnte eine Unfallmanipulation mit drei beteiligten Fahrzeugen aufgedeckt werden und ein versuchter Versicherungsbetrug vor Gericht verhindert werden. Die Schadensersatzansprüche des Klägers wies das OLG Hamm im Folgenden zurück.

Versicherungsbetrug gilt in weiten Kreisen immer noch als Kavaliersdelikt. Meist handelt es sich hierbei zwar um kleinere Beträge, doch wenn genug kriminelle Energie vorhanden ist und sich ein paar kooperative Freunde finden, die es auch nicht so genau mit der Wahrheit nehmen, kann es durchaus auch andere Ausmaße annehmen.

Unfall mit drei Beteiligten

Im konkreten Fall ging es um einen Mann, der Schadensersatz für einen angeblichen Unfall gefordert hatte, an dem drei Fahrzeuge beteiligt gewesen waren. Der Unfallhergang war aus den Zeugenaussagen schwer rekonstruierbar, doch die Auswertung der Daten eines beteiligten Fahrzeugs brachte Licht ins Dunkle und nebenbei vielleicht demnächst noch ein weiteres Verfahren.

Widersprüche bei den Aussagen

Der Kläger hatte angegeben, dass der Wagen des Unfallverursachers beim Abbiegen mit einem Toyota Lexus kollidiert sei. Im Anschluss habe der Verursacher die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und sei in den entgegenkommenden Wagen des Klägers geraten. Diese Angaben wiesen jedoch in den Details Widersprüche auf und auch zwischen Kläger und Zeugen ergaben sich erhebliche Diskrepanzen.

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