Co-Ownership als zeitgemäße Antwort
Vor diesem Hintergrund haben sich in den vergangenen Jahren Co-Ownership-Modelle etabliert. Sie übertragen eine bewährte Struktur aus dem institutionellen Immobilienbereich auf private Anleger.
Das Prinzip ist einfach: Mehrere Eigentümer teilen sich das Eigentum an einer hochwertigen Ferienimmobilie. Jeder erwirbt einen realen, rechtlich klar geregelten Anteil. Verbunden mit einem vertraglich definierten, jährlich wiederkehrenden Nutzungsrecht. Der Kapitaleinsatz reduziert sich deutlich, häufig auf einen Bruchteil dessen, was für den Alleinerwerb nötig wäre.
Gleichzeitig übernehmen professionelle Anbieter die vollständige Verwaltung: von der Auswahl geeigneter Lagen über die rechtssichere Strukturierung bis hin zu Instandhaltung und Organisation. Eigentum wird damit von operativen Aufgaben entkoppelt.
Kapital effizienter einsetzen, Risiken besser steuern
Ein wesentlicher Vorteil moderner Co-Ownership-Modelle liegt in der Kapitaleffizienz. Anstatt das gesamte Budget in ein einzelnes Objekt zu investieren, können Anleger ihr Kapital über mehrere Standorte und Märkte hinweg verteilen.
Gefragt sind dabei Lagen mit stabiler Infrastruktur und ganzjähriger Nutzbarkeit: Küstenregionen mit guter Anbindung, alpine Destinationen mit Sommer- und Wintersaison, ausgewählte Seenlandschaften oder etablierte Urlaubsregionen in Südeuropa. Entscheidend ist nicht kurzfristige Nachfrage, sondern langfristige Qualität.
Durch diese Diversifikation sinkt das Risiko, während Flexibilität und Nutzungsmöglichkeiten steigen. Leerstände werden reduziert, Betriebskosten fair verteilt und Wertentwicklungen breiter abgesichert.
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