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24. März 2021
Was das Wahlprogramm der Grünen für Vermittler bedeutet

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Was das Wahlprogramm der Grünen für Vermittler bedeutet

Das Ende der Provisionsberatung, ein Bürgerfonds statt Riester-Rente und eine Bürgerversicherung in der Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung. Das sind Ziele, mit denen die Grünen in den Bundestagswahlkampf 2021 ziehen werden. Und auch rund um Immobilien plant die Partei tiefgreifende Änderungen.

Die Grünen haben das Programm vorgestellt, mit dem sie in den Bundestagswahlkampf 2021 ziehen wollen. Bei dem vorgelegten Papier handelt es sich noch um einen Programmentwurf, der erst auf dem Parteitag vom 11.06. bis zum 13.06.2021 diskutiert und anschließend beschlossen werden wird – bis Ende April können auch noch Änderungsanträge gestellt werden.

Auch für Versicherungsvermittler bietet der Programmentwurf, der unter dem Titel „Deutschland. Alles ist drin“ steht, relevante Einblicke in die Pläne der Bündnisgrünen. Gerade vor dem Hintergrund einer zunehmend wahrscheinlicher werdenden Regierungsbeteiligung der Partei nach der Bundestagswahl im Herbst, spielen die Ansichten der Grünen zu den Themen Altersvorsorge, Kranken- und Pflegeversicherung sowie Finanzberatung eine große Rolle für die Vermittlerschaft. Im Folgenden werden die wichtigsten Themenfelder des Programms beleuchtet.

Gesetzliche Rente 1: Bürgerversicherung

Im Parteiprogramm zur Bundestagswahl 2017 war sie noch nicht zu finden. Doch nachdem die Bürgerversicherung es 2020 sogar in das Grundsatzprogramm der Grünen geschafft hatte, galt sie für den Bundestagswahlkampf als gesetzt. Die Grünen nähern sich dem Thema jedoch vorerst zaghaft. Sie fordern in dem Entwurf „anderweitig nicht abgesicherte Selbständige, denen sonst Altersarmut droht, und Abgeordnete“ in die gesetzliche Rentenversicherung aufzunehmen. Das soll jedoch nur ein erster Schritt hin zu einer allgemeinen Bürgerversicherung sein.

Gesetzliche Rente 2: Garantierente

Die Grünen wollen die Grundrente nach eigener Aussage „reparieren“ und zu einer Garantierente weiterentwickeln. Diese Garantierente der Grünen soll bereits nach 30 Versicherungsjahren in der gesetzlichen Rentenversicherung greifen. Des Weiteren würde das Garantierentenkonzept all jene besserstellen, die betrieblich oder privat vorsorgen. Einkünfte aus Betriebsrenten oder einer privaten Rentenversicherung sollen nämlich nicht auf die Garantierente angerechnet werden. Am Renteneintrittsalter von 67 Jahren will die Partei nicht rütteln, wenngleich den Menschen erleichtert werden soll, selbst zu entscheiden, wann sie in Rente gehen.

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Leserkommentare

Gespeichert von Ludwig Barthel… am 24. März 2021 - 08:38

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Die Grünen sollten sich auf ihre Kernthemen konzentrieren. In den genanntem Themenfeldern zur Rente haben die nur vage sozialistische Utopievorstellungen. Es gäbe nur noch die Steigerung "grün, rot, rot", nach dem Motto: "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten...".