AssCompact - Facebook AssCompact - LinkedIN AssCompact - Twitter AssCompact - Xing AssCompact - Youtube

Wie man den digitalen Arbeitsplatz rechtskonform macht
15. November 2019

Wie man den digitalen Arbeitsplatz rechtskonform macht

Gefahren lauern in der digitalen Arbeitswelt überall, gerade für datenschutzsensible Institutionen wie Versicherer und Vermittlerbetriebe. Wie man die Sicherheit am mobilen Arbeitsplatz verbessern kann und welche Basics dabei zu beachten sind, erklärt Marco Föllmer, IT-Experte und Geschäftsführer der EBF GmbH.

3 / 3


Gefahren lauern in der digitalen Arbeitswelt überall, gerade für datenschutzsensible Institutionen wie Versicherer und Vermittlerbetriebe. Wie man die Sicherheit am mobilen Arbeitsplatz verbessern kann und welche Basics dabei zu beachten sind, erklärt Marco Föllmer, IT-Experte und Geschäftsführer der EBF GmbH.


Wie man den digitalen Arbeitsplatz rechtskonform macht
Im Ernstfall ist eine zentrale Steuerung sicherer

Um zur Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben die eigene IT-Abteilung zu entlasten, bietet sich der Einsatz von UEM-Systemen an. Unified Endpoint Management-Systeme (früher auch Enterprise Mobility Management-Systeme) ermöglichen die einheitliche Verwaltung und Absicherung von Unternehmensgeräten inklusive Anwendungen und Inhalten über eine einzige Plattform. Sollte ein Gerät Opfer einer Cyberattacke sein, gestohlen werden oder verloren gehen, kann man mit dem UEM aus der Ferne die Unternehmensdaten vom Gerät löschen und sich so auch im Verlustfall vor Schaden schützen. Außerdem können individuelle Sicherheitsrichtlinien für die Geräte definiert und durchgesetzt werden. Ein UEM unterstützt auch das BYOD-Konzept und macht die Verwendung unternehmensfremder Geräte unter Einhaltung von Sicherheitsstandards möglich. So kann zentral der Zugriff auf spezifische Apps, Webseiten und Netzwerke kontrolliert und gesteuert werden. Der zusätzliche Einsatz von VPN-Verbindungen (Virtual Private Network) ermöglicht einen sicheren Übertragungsweg zwischen Unternehmensserver und Firmengerät – egal ob im WLAN des Flughafens oder im Homeoffice, standortunabhängig.

Richtlinien für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Daten

Zudem sollten Regeln aufgestellt werden, wie sich Mitarbeiter beim Umgang mit mobilen Endgeräten und bei der Verarbeitung personenbezogener Daten zu verhalten haben. Die Richtlinien sollten zum Beispiel das regelmäßige und verpflichtende Ändern von Passwörtern sowie die Verwendung der Multifaktor-Authentifizierung vorsehen und bei der mobilen Verarbeitung von Daten die Nutzung des Mobilfunknetzes vorschreiben, damit unsichere Verbindungen wie fremde WLAN-Netzwerke, Wifi-Hotspots und Bluetooth vermieden werden.

Die ausgereifteste Richtlinie kann aber nichts ausrichten, wenn sich der Mensch darüber hinwegsetzt – oder unbewusst Fehler begeht. Mitarbeiter sollten daher in Schulungen für die Thematik sensibilisiert und auf die schwerwiegenden Folgen von Cyberangriffen aufmerksam gemacht werden.

Über den Autor

Marco Föllmer ist IT-Experte und Geschäftsführer der EBF GmbH. Diese erarbeitet gemeinsam mit ihren Kunden Lösungen für komplexe Enterprise Mobility-Herausforderungen und erstellt individuelle Konzepte für den digitalen Arbeitsplatz.




Ähnliche News

Das LG Berlin nimmt an, dass der sogenannte Mietendeckel in der Hauptstadt verfassungsgemäß ist. Im Frühjahr noch hatte eine andere Kammer das Gesetz als verfassungswidrig angesehen. Die aktuelle Einschätzung entstammt dem Urteil eines Falles, in dem ein Vermieter auf Mieterhöhung geklagt hatte. weiterlesen
Kosten für eine künstliche Befruchtung können als außergewöhnliche Belastung steuerlich geltend gemacht werden. Das gilt auch für alleinstehende Frauen. Das geht aus einem Urteil des FG Münster zu einem Fall hervor, in dem die Frau nun auch die Kosten für die Samenspende von der Steuer absetzen darf. weiterlesen
Faxe werden unverschlüsselt versandt. Deshalb dürfen Behörden sie nicht zu Übermittlung personenbezogener Daten verwenden. Das geht aus einer Entscheidung des OVG Lüneburg hervor. Im verhandelten Fall ging es zwar um Sprengstoff, aber die Entscheidung hat Bedeutung für alle, die mit sensiblen Daten arbeiten. weiterlesen


AssCompact Abonnement

Sie wollen das AssComapct Magazin und/oder den AssCompact Newsletter abonnieren? Klicken Sie hier

Sie sind bereits Leser des AssCompact Magazins und möchten Ihre Daten ändern? Klicken Sie hier

Empfohlener Artikel

Die Finanz- und Versicherungsbranche ist bei Nachwuchskräften alles andere als beliebt. Von 14 Branchen landet sie im aktuellen „Young Professionals Barometer“ von Trendence auf dem vorletzten Platz. Welche Versicherer in der Liste der Wunscharbeitgeber ganz vorne liegen, zeigt AssCompact in einer Bildergalerie.