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11. November 2019
Wohneigentum feiert Comeback bei deutschen Sparern
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Wohneigentum feiert Comeback bei deutschen Sparern

Sparen liegt bei den Deutschen trotz Niedrigzinsen weiter hoch im Kurs. Bei den wichtigsten Sparzielen hat Wohneigentum wieder deutlich an Beliebtheit gewonnen. Das geht aus der aktuellen Herbstumfrage des Verbandes der Privaten Bausparkassen hervor.

Für die Herbstumfrage 2019 hat die Kantar GmbH im Auftrag des Verbandes der Privaten Bausparkassen zum 67. Mal über 2.000 Bundesbürger im Alter von über 14 Jahren befragt zu ihren Sparzielen befragt. Mit 39% der Nennungen liegt das Sparmotiv „Wohneigentum“ 10 Prozentpunkte über den Wert der Sommer-Umfrage. Die vormals 29% hatten einen Tiefstand in der über 20-jährigen Umfragereihe dargestellt. Diese Delle wurde nun wieder deutlich korrigiert.

Vorsparen für den Eigenheimtraum dringend notwendig

„Offensichtlich steigt wieder das Bewusstsein dafür, dass am Vorsparen trotz Mini-Zinsen kein Weg vorbeiführt, wenn man sich den Traum von den eigenen Wänden erfüllen will“, erklärte Hauptgeschäftsführer Christian König. Von früheren Werten oberhalb von 45% sei man zwar deutlich entfernt. Dies aber könne angesichts der breiten Diskussion über steigende Immobilienpreise und möglicherweise sogar negative Bauzinsen niemanden überraschen. König: „Wenn einem klar wird, dass die Preise nicht überall explodieren und negative Bauzinsen ein Marketinggag bleiben dürften, ändert sich auch wieder das Sparverhalten.“

 
Wohneigentum feiert Comeback bei deutschen Sparern

Altersvorsorge bleibt wichtigstes Sparziel

Die Reihenfolge der wichtigsten Sparziele bleibt derweil unverändert. Nummer 1 ist die „Altersvorsorge“. Sie wird derzeit von 56% der Befragten als Sparmotiv genannt. In der Sommerumfrage waren es nur 53%. Auf Platz 2 rangiert mit erneut 51% das Sparmotiv „Konsum/Langfristige Anschaffungen“. Nach „Wohneigentum“ auf dem dritten Platz folgt das Sparmotiv „Kapitalanlage“ mit 24% (Sommerumfrage: 28%). Die Sparmotive „Notgroschen“ und „Ausbildung der Kinder“ führen hingegen weiter ein Nischendasein. (mh)

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