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Zurück auf Vorkrisen-Niveau: Deutsche suchen wieder nach Immobilien
23. April 2020

Zurück auf Vorkrisen-Niveau: Deutsche suchen wieder nach Immobilien

Das Interesse an Immobilien erreicht trotz der Corona-Pandemie bereits wieder das Niveau von Anfang März. Das zeigen aktuellen Zahlen von immowelt. Die Zugriffe, Exposé-Aufrufe und Anfragen auf den Online-Portalen sind zuletzt wieder stark angestiegen. Die Kauf- und Mietpreise bleiben daher konstant.


Das Interesse an Immobilien erreicht trotz der Corona-Pandemie bereits wieder das Niveau von Anfang März. Das zeigen aktuellen Zahlen von immowelt. Die Zugriffe, Exposé-Aufrufe und Anfragen auf den Online-Portalen sind zuletzt wieder stark angestiegen. Die Kauf- und Mietpreise bleiben daher konstant.


Zurück auf Vorkrisen-Niveau: Deutsche suchen wieder nach Immobilien

Immobilien bleiben in Deutschland gefragt. Auch in der Corona-Krise kühlte das Interesse an Objekten zur Miete oder zum Kauf nur kurzfristig ab. Das zeigen Daten zur Nutzung von immowelt.de und immonet.de: Die Zugriffszahlen der Immobilienportale erreichen aktuell wieder das Niveau von Anfang März vor Beginn des Lockdowns oder übersteigen diese stellenweise sogar. Die Anfragen nähern sich nach einem temporären Rückgang ebenfalls wieder dem Vorkrisen-Niveau an.

Weiter mehr Nachfrage als Angebot

„Mit Beginn der Corona-Krise ging verständlicherweise das Interesse an Wohnimmobilien kurzfristig stark zurück. Nach einem zunächst langsamen Anstieg sehen wir derzeit massive Zuwächse von bis zu 40% bei den Zugriffen auf unsere Webseiten und Apps und erreichen damit bereits wieder das Niveau vor Krise“, sagt Cai-Nicolas Ziegler, CEO der immowelt AG. „An der grundsätzlichen Geometrie des Immobilienmarktes hat die Corona-Krise ja auch nichts verändert: Es gibt weiterhin mehr Nachfrage nach Wohnraum als Angebot.“

Kein Einfluss auf Preise

Die schnell erstarkte Nachfrage sorgt auch dafür, dass Kauf- und Mietpreise bisher konstant bleiben: Der mittlere Quadratmeterpreis beim Erwerb einer Eigentumswohnung liegt deutschlandweit wie vor der Krise bei rund 2.800 Euro. Die Angebotsmieten in den 14 größten Städten Deutschlands sind derzeit nahezu unverändert im Vergleich zum Januar. Aufgrund beständigen Bedarfs an Wohnraum kommt es derzeit zu keinen massiven Anpassungen der Mietpreise.

Reichweite und Angebot wie vor der Krise

Das Angebot an Immobilien ist deutschlandweit seit Beginn der Corona-Pandemie stabil geblieben. Die Unsicherheit vieler Suchender spiegelte sich indes in der Nutzung der immowelt Portale wider: Als sich die Lage zuspitzte, sank auch der Traffic auf den immowelt Portalen kurzfristig merklich. Obwohl die vollständige Aufhebung der derzeitigen Kontaktbeschränkungen wohl noch einige Monate brauchen wird, suchen die Menschen bereits wieder in gewohntem Maß nach Häusern und Wohnungen. Über 13 Millionen Zugriffe pro Woche gibt es derzeit auf die Portale der immowelt Group über die Webseiten oder Apps. Das sind genau so viele wie in der ersten Märzwoche.

Unsicherheit in Bezug auf Besichtigungen

Viele Suchende sind sich oftmals aber unsicher, ob Besichtigungen in gewohnter Form derzeit möglich sind. Daher sind sie bei den Anfragen noch leicht zurückhaltender: Insgesamt sind die Anfragen zuletzt aber seit dem Tiefstand um 44% angestiegen, sodass sich der Wert dem Vorkrisen-Niveau nähert. Die Suchenden gewinnen derzeit das Vertrauen zurück, dass eine Immobilienvermittlung weiterhin möglich ist: Das Angebot an Online-Besichtigungen steigt und auch Einzeltermine sind weiterhin unter Beachtung der Hygienevorschriften möglich. (mh)

Bild: © PureSolution – stock.adobe.com




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