Interview mit Joscha Radeck, CEO der WirMakler GmbH
Herr Radeck, die WirMakler-Gruppe unterstützt Ausschließlichkeitsvertreter auf dem Weg zum unabhängigen Makler, indem sie sich Ihnen anschließen. Ist der Maklervertrieb im Vergleich zur AO in puncto Zukunftsfähigkeit überlegen bzw. wettbewerbsfähiger aufgestellt?
Ach, das ist immer schwierig zu sagen. Für uns ist der wichtigste Punkt die Unabhängigkeit. Ein Makler ist ausschließlich seinem Kunden verpflichtet. Er kann aus dem ganzen Markt das auswählen, was beim Preis und bei der Leistung am besten zum Kunden passt. Das schafft Vertrauen und ist ein Gewinn für unsere Kunden. Insofern sehen wir sehr optimistisch in die Zukunft.
Wie ist die Resonanz im Markt auf die neue Möglichkeit durch WirMakler? Und was sind die Gründe für einen Ausstieg?
Die Resonanz ist sehr gut. Allein in diesem Jahr sind bereits mehr als 50 neue Vertriebspartner dazugekommen. Die Zufriedenheit ist hoch. Der häufigste Grund für den Wechsel ist der Wunsch, dem Kunden den ganzen Markt anbieten zu können und nicht nur die Produkte eines Hauses. Dazu kommt der Wunsch nach mehr unternehmerischer Freiheit und nach einer eigenen Struktur, die man später auch übergeben kann.
Wer sind denn die AO-ler, die sich Ihnen anschließen?
Bei uns sind alle Größen dabei, vom Einzelkämpfer bis zum größeren Büro mit mehreren Standorten. Der Schwerpunkt liegt meistens im klassischen Kompositgeschäft mit Privatkunden. Vorsorge und Gewerbe gehören aber bei fast jedem dazu.
Und was springt für neue Mitglieder Ihrer Gruppe heraus?
Da gibt es einiges. Wir bieten eine Partnerschaft auf Augenhöhe, eine aktive Community und sehr gute finanzielle Konditionen. Vor allem nehmen wir unseren Partnern einen Großteil der Administration ab, also die Abrechnung, die Weiterbildung und liefern moderne technische Unterstützung. So können sie sich auf das konzentrieren, was sie am besten können, nämlich beraten und verkaufen. Unser Modell funktioniert am besten, wenn unsere Partner langfristig erfolgreich sind. Deshalb stehen sie bei uns im Mittelpunkt.
Welche Risiken trägt der AO-ler, der sich entscheidet, mit Ihnen unabhängiger Makler zu werden?
Das größte Thema ist die Umstellung selbst. Als Makler arbeitet man unabhängiger, hat plötzlich den ganzen Markt vor sich und trägt mehr unternehmerische Verantwortung. Das muss man erst lernen. Dabei unterstützen wir. Wir begleiten den Übergang eng und kümmern uns um die Übertragung des Bestands, um die Technik und um die Weiterbildung. In der Anfangszeit sichern wir die Einnahmen über eine Bestandsprovisionsgarantie ab, damit der Wechsel finanziell kein großes Risiko wird. Die Ziele legen wir gemeinsam und realistisch fest. So ist der Schritt am Ende gut planbar.
Seite 1 „Im Maklervertrieb steckt noch viel Potenzial“
Seite 2 Für den Umstieg erhält der zukünftige Makler ein sogenanntes „Fixum“ von WirMakler. Was hat es damit auf sich? Und muss es irgendwann zurückgezahlt werden?
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