Die Zeit ist mal wieder gekommen: Ende Februar endet jedes Jahr automatisch der bisherige Versicherungsschutz für die Fahrzeuge mit Versicherungskennzeichen. Die alten grünen Kennzeichen verlieren dann ihre Gültigkeit und müssen rechtzeitig durch neue schwarze Kennzeichen ersetzt werden, erinnert der GDV.
Mit dem neuen Versicherungskennzeichen werden versicherte Fahrzeuge für Polizei und Ordnungsbehörden auf den ersten Blick sichtbar – ohne aktuelles Versicherungskennzeichen gilt kein Versicherungsschutz und man macht sich im Falle eines Unfalls strafbar. Auch alle anfallenden Kosten müssen dann selbst übernommen werden, erläutert GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen. Die neuen Versicherungskennzeichen sind direkt bei den Kfz-Versicherern erhältlich.
Kosten pro Unfall steigen
Fahrzeuge mit Versicherungskennzeichen haben im Jahr 2024 rund 25.200 Haftpflichtschäden verursacht. Die Kfz-Haftpflichtversicherer zahlten dafür insgesamt rund 123 Mio. Euro – deutlich mehr als im Vorjahr. Treiber dieser Entwicklung seien laut GDV vor allem gestiegene Reparatur- und Entschädigungskosten. Pro Schadenfall lag der durchschnittliche Aufwand bei fast 4.900 Euro (+5,5% zum Vorjahr).
Deutlich mehr Diebstähle
Im Jahr 2024 wurden rund 12.000 kaskoversicherte Fahrzeuge mit Versicherungskennzeichen gestohlen. Besonders E-Scooter seien ins Visier der Diebe geraten. Sie würden um ein Vielfaches häufiger geklaut als E-Autos. Während von 10.000 E-Scootern 284 entwendet wurden, waren es bei Pkw lediglich 3. (mki)
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