Die SV Pensionsfonds AG hat die Pensionsverpflichtungen der Hamburger Sparkasse in Höhe von gut 900 Mio. Euro übernommen. Damit will der Pensionsfonds seine Position als verlässlicher Partner für die Übertragung von Versorgungsverpflichtungen stärken und sein verwaltetes Vermögen erweitern, heißt es.
Die Übertragung fand zum Jahresende 2025 statt. Sie schließt dem Regionalversicherer SV SparkassenVersicherung (SV) zufolge sämtliche erdiente Verpflichtungen aus bestehenden betrieblichen Altersversorgungszusagen ein. Durch die Übertragung werden die extern vergebenen Parameter für die Hamburger Sparkasse steuerbar, so die SV in ihrer Pressemitteilung. Ermöglicht werde zudem eine effiziente Administration und eine speziell auf die langfristigen Versorgungsverpflichtungen abgestimmte Kapitalanlage. Laut dem Unternehmen zählt der SV Pensionsfonds mit einem Gesamtvolumen von rund 1,5 Mrd. Euro zu den führenden Einrichtungen seiner Art in Deutschland.
Der Fonds bezeichnet die Übernahme als weiteres Beispiel für den Trend, Pensionsverpflichtungen aus Unternehmensbilanzen in spezialisierte Versorgungseinrichtungen zu übertragen, um finanzielle Stabilität und Planungssicherheit zu erhöhen. (lg)
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