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9. April 2026
Nachfolge: Warum Makler auf Geschäftsmodelle achten sollten

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Nachfolge: Warum Makler auf Geschäftsmodelle achten sollten

Nachfolge: Warum Makler auf Geschäftsmodelle achten sollten

Maklerrenten stehen oft in der Kritik. Die Diskussion greift jedoch zu kurz: Sie blendet aus, wie unterschiedlich die Modelle der Anbieter tatsächlich sind und wie stark diese Unterschiede den langfristigen Erfolg einer Nachfolgelösung beeinflussen – für Makler und deren Kunden. Hier lohnt sich ein genauer Blick.

Ein Artikel von Christopher Gentzler, Geschäftsführer der Policen Direkt Versicherungsvermittlung GmbH

Nachfolgeoptionen gehören zu den zentralen Themen im Versicherungsmaklermarkt. Doch gerade bei der Maklerrente dominieren häufig Rentenfaktoren, Laufzeiten oder vertragliche Details die Debatte. Die entscheidende Frage bleibt dabei offen: Wer betreut nach der Bestandsübertragung die Kunden und mit welchen Anreizen?

Ein Markt, zwei grundlegend unterschiedliche Ansätze

Heute prägen vor allem Versicherungspools das Angebot an Maklerrentenmodellen. Parallel existieren Modelle, bei denen Versicherungsmakler Bestände übernehmen und in die eigene Organisation integrieren. Diese beiden Ansätze unterscheiden sich nicht nur organisatorisch – sondern vor allem in ihrer wirtschaftlichen Logik.

Warum Pools Maklerrenten anbieten

Pools stehen im Zuge der Konsolidierung unter Druck: Wenn angebundene Makler ihre Tätigkeit einstellen oder ihren Bestand übertragen, drohen Courtageverluste. Maklerrentenmodelle helfen, diese Bestände im eigenen System zu halten und Courtageabflüsse zu vermeiden. Typischerweise gilt:

  • Einnahmen entstehen überwiegend über Courtage-Overheads.
  • Der Fokus liegt naturgemäß auf Bestandserhalt, nicht auf Bestandsentwicklung.
  • Die Kundenbetreuung wird oft an angebundene Makler im Netzwerk ausgelagert, für den abgebenden Makler wenig transparent und kaum beeinflussbar.
Ein anderer Ansatz: Bestandsübernahme durch Makler

Bei Modellen, bei denen ein Versicherungsmakler Bestände vollständig übernimmt, entsteht eine andere Anreizstruktur: Der Übernehmer partizipiert direkt am Bestandswachstum. Genau dieses Modell verfolgt Policen Direkt. Als eigenständiger Versicherungsmakler übernimmt das Unternehmen Bestände vollständig in die eigene Organisation und betreut die Kundinnen und Kunden langfristig selbst. Das bedeutet: Wirtschaftlicher Erfolg entsteht nicht allein durch Bestandserhalt, sondern durch aktiven Ausbau der Kundenbeziehung.

Viele Makler betreuen ihre Kunden mit einer begrenzten Vertragsdichte – oft aus Kapazitätsgründen. Für den übernehmenden Makler entsteht daraus ein klarer Anreiz: umfassende Kundenbetreuung, Identifikation zusätzlicher Absicherungsbedarf und langfristiger Ausbau der Kundenbeziehung. Diese Logik funktioniert jedoch nur auf einer stabilen Grundlage: Hohe Betreuungs- und Beratungsqualität mit möglichst geringem Kundenabrieb. Genau darauf setzt Policen Direkt und unterscheidet sich damit strukturell von Poolmodellen, in denen die Betreuung häufig ausgelagert wird.

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Ein Artikel von
Christopher Gentzler