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30. Juni 2026
Umfrage: Immobilienmakler eher skeptisch gestimmt
Umfrage: Immobilienmakler eher skeptisch gestimmt

Umfrage: Immobilienmakler eher skeptisch gestimmt

Die Krise auf dem Immobilienmarkt scheint ihren Tiefpunkt überwunden zu haben. Dennoch blicken die meisten Immobilienmakler derzeit weniger optimistisch in die Zukunft. Laut einer Umfrage erwartet die Hälfte der Befragten, dass das eigene Geschäft in den kommenden zwölf Monaten stagniert.

Auch wenn die Talsohle der Krise auf dem Immobilienmarkt durchschritten zu sein scheint, zeigt sich die Mehrheit der Immobilienmakler eher skeptisch, was der Blick in die Zukunft angeht. Wie aus einer aktuellen Umfrage im Auftrag von Kleinanzeigen hervorgeht, rechnen 47% der Befragten mit einer Stagnation ihrer Geschäftstätigkeiten in den kommenden zwölf Monaten.

38% der Umfrageteilnehmer dagegen schauen zuversichtlich auf die kommenden zwölf Monate, was das eigene Geschäft angeht. 16% wiederum gehen von einem Rückgang aus. Im Vorjahr legten die Immobilienmakler dagegen noch mehr Optimismus an den Tag: 2025 blickten 51% der Befragten mit Zuversicht auf die folgenden zwölf Monate, was die Entwicklung der eigenen Geschäftstätigkeiten betraf. Damit hat sich der Anteil der Optimisten im Vergleich zum Vorjahr um ganze 14 Prozentpunkte verringert.

Jeder Zweite nimmt schlechtere Marktlage wahr

In der Umfrage im Auftrag von Kleinanzeigen geben 50% der Befragten an, dass sich die Marktlage gegenüber dem Vorjahr sogar verschlechtert hat. Lediglich 10% beurteilen die derzeitige Marktlage im Vergleich zum Jahr 2025 als „besser“. 39% sehen hingegen keine Veränderung bei der Marktlage.

Was die Entwicklung der Wohnungspreise und -mieten angeht, gehen die Meinungen der befragten Immobilienmakler auseinander. Während 45% einen weiteren Anstieg erwarten, rechnen 40% mit einer Stagnation. 14% der Befragten gehen sogar von sinkenden Mieten und Kaufpreisen in den kommenden zwölf Monaten aus. (tik)

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