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23. September 2026
Baufinanzierung: Durchschnittlicher Tilgungssatz auf Tiefstand
Baufinanzierung: Durchschnittlicher Tilgungssatz auf Tiefstand

Baufinanzierung: Durchschnittlicher Tilgungssatz auf Tiefstand

Laut Daten von Dr. Klein ist die Dauer der Zinsbindung bei Immobiliendarlehen von Mai bis August 2026 stetig gesunken. Der anfängliche Tilgungssatz, den Darlehensnehmer wählen, um ihren Kredit zurückzuzahlen, ist zuletzt auf ein Rekordtief von 1,84% gefallen. Im August 2016 lag der Wert noch bei fast 3%.

Der Kreditvermittler Dr. Klein hat neue Daten des Trendindikator Baufinanzierung (DTB) vorgelegt. Der Dr. Klein Trendindikator Baufinanzierung (DTB) zeigt die aktuellen Entwicklungen bei Baufinanzierungen in Deutschland auf. Die Betrachtung erfolgt im Tertial, einem Zeitraum von vier Monaten. Im zweiten Tertial, also dem Viermonatszeitraum von Mai bis August 2026 betrug die Höhe der Darlehenssumme im Schnitt 276.635 Euro. Den höchsten Wert innerhalb dieses Tertials wies der Mai auf mit 277.933 Euro. Vor zehn Jahren war die Summe, die sich Kaufinteressierte bei einer Bank für ihre Baufinanzierung geliehen haben, rund 100.000 Euro niedriger – 174.155 Euro waren es im zweiten Tertial 2016. Die Gründe dafür sind laut Dr. Klein vielfältig.

Monatliche Rate so hoch wie seit Mai 2023 nicht mehr

Die durchschnittliche monatliche Rate, mit der Kreditnehmer ihr Darlehen zurückzahlen, hat sich von Mai bis August konstant erhöht und erreicht im Gesamtdurchschnitt eine Summe von 1.087 Euro. Insbesondere im August ist der Wert gestiegen, und zwar auf 1.117 Euro. Somit war die monatliche Belastung im August so hoch wie seit Mai 2023 (1.140 Euro) nicht mehr.

 

Baufinanzierung: Durchschnittlicher Tilgungssatz auf Tiefstand

 

Zinsbindung verkürzt sich kontinuierlich

Die Zinsbindung, also der Zeitraum, für den sich Darlehensnehmer ihren jeweiligen Zinssatz sichern, hat sich im zweiten Tertial 2026 um einen weiteren Monat im Vergleich zum Zeitraum von Januar bis April 2026 verkürzt. Die Zinsbindung lag zuletzt bei zehn Jahren und knapp fünf Monaten. Über elf Jahre betrug die Zinsbindung letztmalig in den ersten vier Monaten des Jahres 2025. Vor zehn Jahren ließen sich Käufer durchschnittlich den Zins für ihre Baufinanzierung für mehr als 13 Jahre festschreiben.

Tilgungsstand auf Rekordtief

Der anfängliche Tilgungssatz, für den sich Darlehensnehmer entscheiden, um ihren Kredit zurückzuzahlen, ist im Zeitraum von Mai bis August auf 1,91% gefallen. Der August markiert laut Auswertung von Dr. Klein dabei mit 1,84% den Tiefststand. Im August 2016 dagegen erreichte der Wert mit 2,99% fast die Marke von 3% – eine zu der Zeit durchaus übliche Tilgungshöhe. Wie die Experten von Dr. Klein aber hierzu anmerken, waren die Rahmenbedingungen der Baufinanzierung damals völlig anders gelagert: Die Zinsen wie auch die Darlehenssumme waren auf einem wesentlich niedrigeren Niveau, sodass die monatliche Rate auch bei hoher Tilgung zu stemmen war.

 

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Beleihungsauslauf stabil

Der Beleihungsauslauf, der den fremdfinanzierten Anteil am Beleihungswert der Immobilie beziffert, bleibt auf einem recht konstanten Niveau oberhalb von 80%. Im Jahresrückblick hat sich dieser Wert jeweils leicht verringert. Sukzessive bringen Kreditnehmer also anteilig mehr Eigenkapital in ihre Baufinanzierung ein.

Anteil von KfW-Krediten wächst leicht

Immobilienkäufer setzen zunehmend auf staatliche Fördermittel, um sich ihren Wunsch vom Eigenheim zu erfüllen. So hat sich der Anteil von KfW-Darlehen am gesamten Baufinanzierungsvolumen im zweiten Tertial 2026 auf 8,88% erhöht. Das ist im Vergleich zum Zeitraum von Januar bis April 2026 zwar nur ein sehr geringfügiger Anstieg, gegenüber dem Vorjahrestertial aber ein Plus von 1,46%. (tik)

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