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23. September 2026
Weitere zwei Versicherer schließen sich zusammen

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Weitere zwei Versicherer schließen sich zusammen

Weitere zwei Versicherer schließen sich zusammen

Die Gartenbau-Versicherung und die Vereinigte Hagelversicherung planen einen Zusammenschluss. Durch die Fusion möchten die Unternehmen ihr Angebot weiterentwickeln, aber auch wachsenden Herausforderungen im Markt begegnen. Ein weiterer Versicherer vermeldet derweil bereits den Vollzug einer weiteren Fusion.

Die Gartenbau-Versicherung VVaG und die Vereinigte Hagelversicherung VVaG planen zu fusionieren. Die beiden Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit verbindet bereits seit mehr als drei Jahrzehnten eine Zusammenarbeit unter der Marke AGRORISK.

Nun möchten die Spezialversicherer fusionieren, um den veränderten Rahmenbedingungen in Landwirtschaft und Gartenbau zu begegnen. Wetterextreme und die Folgen des Klimawandels erhöhen die Anforderungen an die Risikobewertung und die Risikotragfähigkeit, erklären die Unternehmen in einer Pressemitteilung. Hinzu kommen veränderte Marktbedingungen, steigende regulatorische Pflichten sowie ein tiefgreifender technologischer und tiefgreifender Wandel.

Fusion soll aus „Position der Stärke“ erfolgen

„Unser Ziel ist es, gemeinsam ein starkes und unabhängiges Versicherungsunternehmen zu gestalten, das den Bedürfnissen von Landwirtschaft und Gartenbau verpflichtet bleibt“, so Dr. Philipp Schönbach, Vorstandssprecher der Vereinigten Hagel. „Wachstum verstehen wir nicht als Selbstzweck. Es schafft vielmehr die Grundlage dafür, den Gegenseitigkeitsgedanken, der beide Unternehmen seit Generationen trägt, langfristig zu bewahren.“

Die beiden Versicherer verbinde eine ähnliche Unternehmenskultur und das Ziel, Mitgliedern auch in Zukunft verlässlich zur Seite zu stehen, heißt es in der Pressemitteilung.

Die geplante Fusion erfolge aus einer „Position der Stärke beider Unternehmen“. Durch den Zusammenschluss könne man Versicherungsangebote spezifisch weiterentwickeln, Innovationen fördern und wachsenden Anforderungen und Veränderungen im Markt begegnen.

Abschluss für 2027 geplant

Derzeit führen die Partner Gespräche „auf Augenhöhe“. Grundsätzliche Voraussetzungen für den Zusammenschluss sei, dass bestehende Verträge und Vereinbarungen auch künftig ihre Gültigkeit behalten. Auch sollen beide Standorte und Gießen und Wiesbaden fortbestehen sowie die bestehende Rechtsform beibehalten werden.

Der Abschluss, der für 2027 geplant ist, setzt die Zustimmung der Mitgliedervertreterversammlungen beider Unternehmen heraus. Zudem steht die Genehmigung der zuständigen Aufsichtsbehörden aus.

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Seite 2 Zusammenschluss der Ostangler und Schwarzwälder vollzogen