Im April 2026 ist Max Matthiessen, schwedischer Makler mit Sitz in der Hauptstadt Stockholm, als neuer Player am deutschen Maklermarkt erschienen. Nun haben das Unternehmen und die BEST GRUPPE, Spezialversicherungsmakler für die mittelständische Wirtschaft, mit dem Joint Venture Best Matthiessen eine Plattform gegründet, die inhabergeführten Maklerunternehmen in Deutschland Zugang zu Skaleneffekten, operativen Prozessen und Kundenlösungen ermöglichen soll. Das Joint Venture nimmt seine Tätigkeit im dritten Quartal 2026 auf.
Best Matthiessen will Herausforderungen wie Demografie, Digitalisierung, Fachkräftemangel, steigenden Compliance-Anforderungen und sinkenden Kapazitäten bei Versicherern laut eigenen Angaben mit einer kollektiven Infrastruktur für IT, Rückversicherungszugang, Compliance und HR begegnen. Der Sitz der Gesellschaft Best Max Matthiessen GmbH ist in Düsseldorf.
Wie funktioniert das Modell?
Im Mittelpunkt steht dabei die nachhaltige Unterstützung bei der Skalierung des jeweiligen Geschäftsmodells. Partnerunternehmen behalten ihre Marke, ihre Kundenbeziehungen und ihre unternehmerische Verantwortung, wie es heißt. Best Matthiessen erwerbe und entwickele langfristig Versicherungsmakler hierzulande, teilt das Joint Venture mit. Dabei geht es hauptsächlich um gewerbliche Versicherungen und betriebliche Versorgungswerke bei Maklerhäusern mit ausgeprägter Branchenexpertise, regionaler Verankerung oder Spezialisierung. Gemeinsam sehen sich die zwei Unternehmen außerdem gut aufgestellt, um ein Angebot zu entwickeln, das den sich wandelnden Bedürfnissen der Kunden gerecht wird. (lg)
Bild: Geschäftsführung Best Matthiessen (v. l. n. r.): Christian von Göler, Martin Vogl, Christoph von Blumenthal; © Best Max Matthiessen GmbH
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