Deutschland wird digital. Mittlerweile sind über 76% der Deutschen online. Der durchschnittliche Internetnutzer surft hierzulande rund 275 Minuten täglich, eine Stunde länger als noch vor anderthalb Jahren. Immer wichtiger werden die digitalen Medien für die Entscheidungsfindung und das Kaufverhalten. Insgesamt 41% der entscheidungsrelevanten Informationssuche findet über das Internet statt. Und nicht nur Recherche und Meinungsbildung erfolgen zunehmend online, sondern auch der eigentliche Kauf: Was ihnen gefällt, wählen moderne Kunden per Klick – einfach, schnell und autonom.
Digitalisierung als Kerntrend der Versicherungswirtschaft
Das betrifft auch die Assekuranz: Die Kunden fordern den Ausbau der digitalen Zugangswege, gerade bei virtuellen Gütern wie Versicherungen. Diesen gestiegenen Kundenanforderungen müssen Anbieter und Vertrieb gerecht werden, bevor branchenfremde Unternehmen den Markt mitbestimmen. So hat Internetriese Google schon im letzten Jahr sein Engagement im deutschen Versicherungsmarkt angekündigt. Nicht ohne Grund: Laut GfK-Finanzmarktpanel wurden 2012 bereits 14,8% der Versicherungen online abgeschlossen. Im Vergleich zu 2008 ist dies eine Steigerung um 80%, so die repräsentative Studie.
Der Vormarsch des Internets schmälert aber keineswegs den Wunsch nach persönlicher Beratung und Betreuung: Laut der Bain-Marktstudie Versicherungen 2012 ist das 72% der Befragten wichtig oder sogar sehr wichtig. Der Vermittler bleibt also Dreh- und Angelpunkt für die Kundenbeziehung. Um mit der Digitalisierung und den veränderten Kundenanforderungen Schritt zu halten, müssen viele Unternehmen radikal umdenken und die meist separaten Online- und Offline-Angebote im Sinne eines Multi-Channel-Ansatzes zusammenführen. Mit dem Ziel der ständigen Verbesserung der Kundenberatung ist BNP Paribas Cardif dazu im regelmäßigen Austausch mit seinen Partnern.
Gelingt es, die Brüche zwischen einzelnen Kommunikationskanälen zu überwinden, ergeben sich hohe Chancen für den Versicherungsvertrieb im Web. Die Unternehmensberatung Accenture prognostiziert, dass der Anteil von Versicherungsabschlüssen über digitale Kanäle in Europa auf 18% bis 2016 steigen wird. Sehr erfolgreich ist da etwa die Sparte Kfz-Versicherungen: Vor fünf Jahren schlossen 15% der Kunden ihre Kfz-Versicherung im Internet ab, 2012 waren es schon 20%. Eine derart zügige Verschiebung der Vertriebswegeanteile gab es noch nie. Bei Lebens- und Rentenversicherungen besteht dagegen noch Wachstumspotenzial, hier liegt der Online-Anteil am Neugeschäft bei etwa 3%.
In diese Marktlücke stößt BNP Paribas Cardif nun mit Protect24 vor, der ersten Risikolebensversicherung in Deutschland, die komplett online abgeschlossen werden kann. Der Spezialversicherer deckt damit einen spezifischen Bedarf: 65% der Deutschen halten eine stärkere Absicherung ihrer Familie für notwendig, so eine Umfrage letzten Jahres der TNS Emnid im Auftrag von BNP Paribas Cardif. Doch die oft sehr langwierigen Antrags- und Prüfungsprozesse schrecken viele potenzielle Kunden ab. Laut der repräsentativen Befragung würde jeder Dritte die Risikolebensversicherung interessanter finden, wenn er sie einfach online abschließen könnte. In den Altersklassen der unter 39-Jährigen ist das Interesse sogar noch größer: Hier liegen die Werte bei über 40%.
Von Null auf Abschluss in 15 Minuten
Basis für den Vertragsabschluss im Internet ist ein einfaches und sicheres Online-Tool, mit dem Nutzer den kompletten Antrag für die Risikolebensversicherung stellen können. Die gestellten Antragsfragen sind leicht verständlich, bei der Beantwortung helfen Eintragsvorschläge und Infofelder. Anstelle einer ärztlichen Gesundheitsprüfung gibt der User selbst die erforderlichen Antworten zum aktuellen Gesundheitszustand in den Online-Fragebogen ein. Bei einem Betrag von bis zu 50.000 Euro muss der Antragsteller lediglich zwei Gesundheitsfragen beantworten, maximal beträgt die Versicherungssumme 300.000 Euro. Parallel zur Beantwortung der Gesundheitsfragen erfolgt die Risikoeinschätzung in Echtzeit. Der Interessent erhält also sofort eine Annahmeentscheidung und den verbindlichen Versicherungsbeitrag. Der schlanke Prozess dauert etwa 15 Minuten.
Das finden nicht nur die Verbraucher gut, sondern auch die Makler wissen es zu schätzen, wenn das lange Warten auf den Entscheid des Versicherers entfällt. Für sie bedeutet es weniger Arbeitsaufwand und geringere Stornoquoten. Denn wenn das Angebot zusagt, kann der Kunde den Vertrag gleich online abschließen. Für eine sofortige Absicherung kann er als Versicherungsbeginn den laufenden Monat wählen. Mit einem internetfähigen Touchpad-Gerät, also einem Smartphone oder Tablet, kann er den Antrag über einen per E-Mail verschickten Link direkt unterschreiben. Nach wie vor ist auch der Ausdruck des Antrags und Versand per Post möglich.
Viel Schutz für wenig Geld
Auch die Kosten sind moderat: Das Angebot überzeugt mit niedrigen Beiträgen, es gehört zu den günstigsten Risikolebensversicherungen. Ein 35-jähriger Nichtraucher zahlt bei einer Versicherungssumme von 100.000 Euro über 15 Jahre nur 56,40 Euro Jahresprämie, ein 25-Jähriger nur 31,48 Euro. Beim Angebot von BNP Paribas Cardif ist der Zahlbetrag immer auch der Maximalbetrag, die günstigen Beiträge hängen nicht von Überschüssen aus Kapitalanlagen ab. Das bedeutet Planungssicherheit für die Kunden. Sie wissen genau, was sie ihr Risikoschutz kostet, versteckte Kosten gibt es keine.
Mit diesen Eckdaten erreicht Protect24 Top-Platzierungen im Marktvergleich, so zuletzt im Wirtschaftsmagazin Focus Money: Im Vergleich der Risikolebensversicherungen mit konstanten Nettobeiträgen erreicht die Police über die Laufzeit von 10, 20 und 30 Jahren jeweils den zweiten Platz. Auch im Ranking des Analysehauses MORGEN & MORGEN liegt BNP Paribas Cardif auf Platz 2 der günstigsten Anbieter. Bewertet wurden hier die Angebote für einen 35-jährigen, kaufmännisch angestellten Nichtraucher, der sich über 20 Jahre mit einer Versicherungssumme von 100.000 Euro absichern will.
David Furtwängler - Anmelden, um Kommentare verfassen zu können
