AssCompact suche
Home
Assekuranz
17. März 2026
Franke und Bornberg beleuchtet Risikolebensversicherungen

1 / 2

Franke und Bornberg beleuchtet Risikolebensversicherungen

Franke und Bornberg beleuchtet Risikolebensversicherungen

Das Analysehaus Franke und Bornberg hat eine neue Auflage des Ratings für Risikolebensversicherungen präsentiert – mit angepassten Gewichtungen und überarbeiteter Bewertungssystematik. Insgesamt standen 248 Tarifkombinationen von 55 Versicherern auf dem Prüfstand.

Franke und Bornberg hat abermals die Tariflandschaft im Bereich der Risikolebensversicherung unter die die Lupe genommen. Für die aktuelle Ausgabe des Ratings haben die Analysten die Gewichtungen sowie die Bewertungssystematik einzelner Kriterien einem Marktcheck unterzogen. So wurde etwa das Kriterium zum Verzicht auf Leistungsausschlüsse bei Terrorakten sowie ABC-Waffen und ABC-Stoffen inhaltlich überarbeitet. Die bisherige Bewertungssystematik habe die veränderte Risikolage und aktuelle Marktentwicklungen nicht mehr angemessen widergespiegelt, wie Franke und Bornberg mitteilt. Zudem wurden die Gewichtungen verschiedener Kriterien neu kalibriert, um das Profil einzelner Kriterien zu schärfen.

„Kriterien, die heute bei nahezu allen Tarifen gut abschneiden, sagen wenig darüber aus, was einen Tarif wirklich besser macht. Indem wir solche Kriterien niedriger gewichten, rücken wir die Unterschiede in den Vordergrund, auf die es für Vermittler und Kunden tatsächlich ankommt“, erklärt Philipp Wedekind, Leiter Ratings Vorsorge und Nachhaltigkeit bei Franke und Bornberg.

Mehr als ein Drittel der Tarife sehr gut oder hervorragend

Insgesamt haben die Analysten 248 Tarifkombinationen von 55 Versicherern anhand von 36 Kriterien überprüft. Die Höchstnote FFF+ (hervorragend) können 46 Tarife von 15 Versicherern einheimsen, was einem Anteil von 18,5% der untersuchten Angebote entspricht. Für 48 Tarife (19,4%) gibt es die Bewertung FFF (sehr gut). Somit erhalten mehr als ein Drittel aller untersuchten Tarifkombinationen mindestens die Note sehr gut. Die Analysten sehen dies als Zeichen für das hohe Qualitätsniveau in der Breite des Marktes. Eine gute Note (FF+) bescheinigt Franke und Bornberg 95 Tarifkombinationen (38,3%). 32 Tarife (12,9%) schneiden mit der Bewertung FF ab (befriedigend), 24 Tarife (9,7%) mit F+ (ausreichend). 3 Tarife (1,2%) kommen über die Note F (mangelhaft) nicht hinaus.

Was trennt die Spreu vom Weizen?

Tarife, für die es nicht zu Höchstnoten reicht, mangelt es oft an denselben Punkten. Laut Franke und Bornberg sind fehlende Verlängerungsoptionen der häufigste Grund, aber auch Lücken bei Zusatzleistungen – etwa Kinder-Bonus, Sofortleistung sowie erhöhte Leistungen bei Unfalltod oder Tod im Ausland.

Seite 1 Franke und Bornberg beleuchtet Risikolebensversicherungen

Seite 2 16 Versicherer mit Bestnote für mindestens einen Tarif