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Cyberversicherung: Zur Prämienentwicklung und der Sorge rund um Silent Cyber
24. Februar 2019

Cyberversicherung: Zur Prämienentwicklung und der Sorge rund um Silent Cyber

Während vereinzelt Versicherer beginnen, die Prämien in der Cyberversicherung zu erhöhen, bewegt die Diskussion um „Silent Cyber“ den Markt. Laut Versicherungsmarktreport 2019 von Marsh gilt es vor diesem Hintergrund zu beleuchten, welche Deckungsumfänge und -überschneidungen in Policen vorliegen.


Während vereinzelt Versicherer beginnen, die Prämien in der Cyberversicherung zu erhöhen, bewegt die Diskussion um „Silent Cyber“ den Markt. Laut Versicherungsmarktreport 2019 von Marsh gilt es vor diesem Hintergrund zu beleuchten, welche Deckungsumfänge und -überschneidungen in Policen vorliegen.

Cyberversicherung: Zur Prämienentwicklung und der Sorge rund um Silent Cyber

Cyber-Risikomanagement ist eines der großen Themen dieser Zeit, wie auch das Maklerunternehmen Marsh im Versicherungsmarktreport 2019 unterstreicht. Die Anzahl der durch Cyber-Risiken verursachten Schäden steigt, und das Ausmaß der Schäden nimmt zu. Was die Prämien in der Cyber-Versicherung angeht, zeigt der Report eine stabile bis leicht steigende Entwicklung. Vereinzelt würden Versicherer beginnen, Prämien zu erhöhen. Das gilt vor allem für jene, die bereits früh Cyberprodukte auf den deutschen Markt gebracht haben. Unter anderem aufgrund neuer Marktteilnehmer und eines starken Wettbewerbsumfelds würden sich aber noch immer attraktive Prämien für Cyberrisiken erzielen lassen. Die Kapazitäten, die Versicherer auf einzelne Risiken zeichnen, sind im vergangenen Jahr wegen wachsender Portfolios sowie ansteigenden Schadenzahlungen weiter zurückgegangen.

Diskussion um Silent Cyber

Wie die Experten von Marsh im Report unterstreichen, verbergen sich hinter Cyber Risiken, die weder von den Kunden noch von der versicherungsgebenden Industrie bisher ausreichend erfasst bzw. eingeschätzt wurden. In der Folge werden in konventionellen Policen regelmäßig Cyberrisiken nicht erwähnt oder sind nicht explizit ein- oder ausgeschlossen, was wiederum zu einer unbekannten Exponierung in den Portfolien unterschiedlicher Versicherungssparten führt. Dieses Phänomen wird als „Silent Cyber“ bezeichnet. Welche Risiken im Detail betroffen sind, lässt sich schwer abschätzen. Deshalb wird verstärkt der spartenübergreifende Dialog gesucht. Dabei stehen die Schnittmengen aus Sach- und Haftpflichtportfolien im Vordergrund.

Ganzheitliche Risikoanalyse

„Eine wichtige und richtige Diskussion wird im Markt aktuell unter der Überschrift Silent Cyber geführt,“ sagt Thomas Olaynig, Head of Placement & Specialties Marsh Deutschland. Es gelte dabei zu analysieren, welche Deckungsumfänge und -überschneidungen für Cyberrisiken in allen vorhandenen Policen vorliegen, wie Olaynig betont. Die Einzelkomponenten des „Silent Cyber“-Risikos müssen transparent gemacht werden und eine ganzheitliche Risikoanalyse in den Vordergrund rücken. Für Firmen seien insbesondere Klarheit über ihren Versicherungsschutz und Leistungsfähigkeit im Schadenfall wichtig, so Olaynig. (tk)




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