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Hier steigen die Immobilienpreise bis 2030 besonders stark
24. April 2019

Hier steigen die Immobilienpreise bis 2030 besonders stark

Wohnimmobilien sind ein gefragtes Gut. Das gilt vor allem in den Metropolen. Ein Ende des Preisanstiegs ist laut dem Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) nicht in Sicht. Stattdessen dürften die Preise noch bis 2030 weiter stark anziehen. Die Experten zeigen zudem auf, wo die Immobilienpreise in Deutschland bis dahin besonders stark steigen werden.


Wohnimmobilien sind ein gefragtes Gut. Das gilt vor allem in den Metropolen. Ein Ende des Preisanstiegs ist laut dem Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) nicht in Sicht. Stattdessen dürften die Preise noch bis 2030 weiter stark anziehen. Die Experten zeigen zudem auf, wo die Immobilienpreise in Deutschland bis dahin besonders stark steigen werden.


Hier steigen die Immobilienpreise bis 2030 besonders stark

Für den Postbank Wohnatlas 2019 haben Experten des HWWI eine Kaufpreisprognose bis 2030 erstellt. Der Analyse zufolge werden die Immobilienpreise in Deutschland im kommenden Jahrzehnt weiter steigen. Das gilt vor allem in und um die urbanen Zentren. Insgesamt erwartet das HWWI, dass Immobilien in mehr als der Hälfte der 401 deutschen Kreise und Städte real an Wert gewinnen werden.

Anhaltend hohe Dynamik in München

Auch in der ohnehin bereits teuersten deutschen Stadt ist kein Ende des starken Preisanstiegs in Sicht. In München dürften die Immobilienpreise bis 2030 real um jährlich 1,81% zulegen. Das ist der größte prozentuale Anstieg unter den deutschen Top-7-Städten. Dabei liegen die Preise bereits jetzt bei durchschnittlich 7.509 Euro pro m2. Platz 2 und 3 der Preissteigerungen in deutschen Metropolen belegen Düsseldorf und Köln mit Steigerungsraten von 1,09 bzw. 0,98%. Für Frankfurt am Main und Berlin prognostizieren die Experten bis 2030 jährliche Preissteigerungen von 0,76%. Das ist der langsamste Anstieg unter den sieben größten deutschen Metropolen. Platz 4 und 5 gehen derweil an Hamburg und Stuttgart mit 0,89 und 0,84%.

Positiver Preistrend im Süden und Nordwesten

Die größten Preissprünge werden allerdings nicht nur in Großstädten prognostiziert. Auch abseits der großen Sieben befeuern laut dem HWWI steigende Bevölkerungszahlen und gute Wirtschaftsdaten die Nachfrage nach Wohnraum. Vor allem im Süden und Nordwesten der Republik seien die Rahmenbedingungen fast durchgehend positiv. So finden sich unter den zehn Regionen mit den höchsten prognostizierten Wertsteigerungen gleich sieben bayerische Landkreise. Insbesondere um München herum gehen den HWWI-Experten von einer hohen Dynamik aus.

Die Top 10 im Überblick
  1. Heilbronn (2,29% jährliche Preissteigerung bis 2030; Aktueller Preis: 2.780 Euro pro m2)
  2. Erding (2,14%; 4.384 Euro)
  3. Landsberg am Lech (1,82%; 3.790 Euro)
  4. München, Stadt (1,81%; 7.509 Euro)
  5. Ebersberg (1,70%; 3.790 Euro)
  6. München, Land (+1,70%; 5.586 Euro)
  7. Potsdam (1,69%; 3.589 Euro)
  8. Eichstätt (1,61%; 3.515 Euro)
  9. Cloppenburg (1,59%; 2.055 Euro)
  10. Pfaffenhofen a.d.Ilm (1,58%; 3.538 Euro)
Hohe Dynamik auch im Berliner Umland

Einen positiven Preistrend erwarten die Experten auch für den Großraum Berlin. Im Landkreis Oberhavel gehen sie bis 2030 von einem durchschnittlichen jährlichen Realplus von 0,97% aus. Mit Potsdam schafft es eine Region in Berlins Speckgürtel deutschlandweit sogar unter die Top Ten. Für Brandenburgs Landeshauptstadt sagen die HWWI-Experten jährliche Steigerungsraten von 1,69% voraus. Den bundesweit steilsten Anstieg prognostiziert die Studie allerdings für eine andere Stadt in der Größe von 100.000 bis 200.000 Einwohnern: Heilbronn. In der baden-württembergischen Stadt dürften die Preise für Wohnimmobilien bis 2030 jährlich um 2,29% teurer werden. (mh)




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