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die Bayerische hält auch in Coronazeiten an Zielen fest
24. Mai 2020

die Bayerische hält auch in Coronazeiten an Zielen fest

Die Versicherungsgruppe die Bayerische geht mit breiter Brust durch die Corona-Krise. An den Zielen 2020 hält sie fest und kann dabei auf einem starken Jahr 2019 aufbauen. Dort steigerte sich das Neugeschäft um mehr als 20%.


Die Versicherungsgruppe die Bayerische geht mit breiter Brust durch die Corona-Krise. An den Zielen 2020 hält sie fest und kann dabei auf einem starken Jahr 2019 aufbauen. Dort steigerte sich das Neugeschäft um mehr als 20%.

die Bayerische hält auch in Coronazeiten an Zielen fest

Die Versicherungsgruppe die Bayerische gewann im Jahr 2019 über 90.000 neue Kunden hinzu. Das bedeutet einen Zuwachs von11% und eine Gesamt-Kundenzahl von etwas mehr als 900.000 Kunden. Der Versicherer verzeichnete 2019 das beste Geschäftsjahr in der Unternehmensgeschichte.

Sowohl das Komposit- als auch Lebengeschäft entwickelte sich im Neugeschäft stark. Wachstumstreiber im Kompositgeschäft waren dabei die Segmente SHU sowie Krankenzusatzversicherung. Im Lebengeschäft legten vor allem Biometrie, die fast die Hälfte des Neugeschäfts ausmacht, sowie Fondsversicherungen zu. Bei den genannten Bereichen lagen die Zuwächse jeweils um die 25%. Als Shootingstar gilt dabei das nachhaltige Produkt Pangaea Life – das Geschäft verdreifachte sich von 2018 auf 2019, erklärte die Vorstandsriege der Bayerischen in der vergangenen Woche per Videokonferenz vor Journalisten.

Weitere Kennzahlen

Der Jahresüberschuss der Gruppe betrug 13,8 Mio. Euro – ein Plus von 42%. Im abgelaufenen Geschäftsjahr stiegen die gebuchten Bruttobeiträge um 20% auf 607 Mio. Euro. Die Beitragssumme Neugeschäft Leben kletterte um 23% auf über 1 Mrd. Euro.

Auch das Eigenkapital der Gruppe weist mit einem Plus von 8% weiterhin eine positive Entwicklung auf. 2019 waren die knapp 250 Mio. Euro. Die Eigenkapitalanforderungen nach Solvency II werden deutlich überschritten, die Finanzkraft wurde 2019 weiter gestärkt.

„Die Zahlen bestätigen, dass wir trotz anhaltenden Niedrigzinsumfeld gut aufgestellt sind und mit breiter Brust den neuen Herausforderungen entgegentreten, die die Corona-Krise noch mit sich bringen wird“, erklärte Dr. Herbert Schneidemann, Vorstandsvorsitzender der Versicherungsgruppe die Bayerische angesichts der Bilanzvorlage. Und weiter: „Seit der Finanzkrise 2008 haben wir über 1 Mrd. Euro Sicherheitsmittel aufgebaut.“ Man nehme die Krise ernst, gehe aber mit breiter Brust durch die Krise, so Schneidemann weiter.

Kein Grund zur Änderung der Zielsetzungen

Auch das aktuelle Geschäftsjahr 2020 begann positiv für die Bayerische: In den ersten vier Monaten Januar bis April wuchs das Neugeschäft in Leben um 15% auf 240 Mio. Euro laufenden Beitrag. Besonders gefragt war weiterhin da nachhaltige Angebot von Pangaea Life, deutliches Wachstum gab es im Vergleich zum Vorjahr auch bei den fondsgebundenen Policen. In Komposit legte das Neugeschäft in den ersten vier Monaten 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12% auf fast 17 Mio. Euro zu. Die Krankenzusatzversicherung ist dabei im Kommen, Zuwächse gab es auch bei Unfall und Gebäudeversicherungen.

„Bisher zeigen sich wenige Auswirkungen der Corona-Krise auf unsere Geschäftszahlen“, sagt Martin Gräfer, Vertriebsvorstand der Bayerischen. Die guten Zahlen würden auch belegen, dass die Entscheidung der Bayerischen gegen eine Nischenauswahl richtig sei. Die breite Aufstellung trage zu der stabilen Lage bei. Die Schattenseite der Wachstumsfinanzierung findet sich auf der Schadenkosten-Seite wieder. In den letzten Jahren stieg die Combined Ratio des Versicherers an und liegt 2019 mit 103,4% über der 100-Prozent-Marke. Dies sei aber bei einer konstant niedrigen Schadenquote (2019: 70%) unter Markdurchschnitt auf eine steigende Kostenquote zurückzuführen, so der Versicherer.

Dieser berichtet auch, dass in den ersten vier Monaten 2020 die Schadenhäufigkeit in Komposit wachse. Auslöser ist hier der Zuwachs in der Krankenzusatzversicherung, die nach Art einer Schadenversicherung konzipiert ist und keine Wartezeiten enthält. Ohne diesen Bereich liegt die Schadenhäufigkeit 2% unter dem Vorjahreszeitraum.

Persönlicher Vertrieb in der Krise gefragt

Als Ziel steuert die Bayerische für 2020 eine versicherte Personenzahl von 925.000 an. Aktuell liefen die Geschäfte auf Vorjahresniveau. Das Biometrie- und Lebensversicherungsgeschäft laufe stabil, so die aktuelle Bestandsaufnahme. Weniger Geschäft gebe es im Kfz-Bereich, so Gräfer, der auch berichtet, dass in den vergangenen Wochen das Online-Geschäft zurückgegangen sei, während der persönliche Vertrieb Vertragsabschlüsse auf Vorjahresniveau erziele. (bh)

Bild: Anspielung auf den Slogan der Bayerischen: „Versichert nach dem Reinheitsgebot“, Quelle: © tockwerk-Fotodesign – stock.adobe.com

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