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Büroimmobilien: Trotz Corona kein Preisrutsch zu erwarten
03. Juni 2020

Büroimmobilien: Trotz Corona kein Preisrutsch zu erwarten

HIH Real Estate rechnet trotz der Corona-Krise bei deutschen Büroimmobilien mit relativ stabilen Mietpreisen. Geringe Leerstandsraten und Vorvermietungsquoten würden Preiskorrekturen verhindern. Die Pandemie dürfte insgesamt keinen größeren Büroflächenüberhang auslösen.


HIH Real Estate rechnet trotz der Corona-Krise bei deutschen Büroimmobilien mit relativ stabilen Mietpreisen. Geringe Leerstandsraten und Vorvermietungsquoten würden Preiskorrekturen verhindern. Die Pandemie dürfte insgesamt keinen größeren Büroflächenüberhang auslösen.


Büroimmobilien: Trotz Corona kein Preisrutsch zu erwarten

Die HIH Real Estate geht für das kommende Jahr nicht von sinkenden Mietpreisen auf den Büroimmobilienmärkten der Top-7-Standorte in Deutschland aus. Für das laufende Jahr erwartet das Vermietungsmanagement der HIH Real Estate dagegen erheblich reduzierte Marktaktivitäten mit wenig größeren Neuvermietungen, die das aktuelle durchschnittliche Mietpreisniveau negativ beeinflussen können.

Schwierige Phase bis Jahresende

Auch in 2020 und 2021 fertig zu stellenden Projektentwicklungen sind die Vorvermietungsquoten laut HIH Real Estate mit über 80% so hoch, dass kaum eine preisniveaugefährdende kritische Angebotsmasse aufgebaut wird. „Derzeit befindet sich der Vermietungsmarkt in Schockstarre. Zwar werden in vielen Fällen endverhandelte Mietverträge und Prolongationen noch zur Unterzeichnung gebracht, allerdings gibt es durchaus Anmietvorgänge, die von Mietern oder Mietinteressenten zunächst auf Eis gelegt werden. Wir rechnen damit, dass diese Phase bis Jahresende dauern kann“, sagt Ken Kuhnke, Leiter Vermietungsmanagement und Mitglied der Geschäftsleitung der HIH Real Estate.

Deutliche Belebung in 2021

„Für 2021 gehen wir von einer wirtschaftlichen Erholung und einer deutlichen Nachfragebelebung aus, die wie in den letzten Jahren weiterhin eher qualitäts- denn kostensenkungsgetrieben sein wird“, prognostiziert Kuhnke. Bis Leerstandsraten von heute teils unter 1,5% bis auf über 7% steigen, sei es noch ein langer Weg. Erst dann würden die Preise aber in der Breite unter Druck geraten. „Die wirtschaftliche Erholung wird 2021 rechtzeitig einsetzen und das Erreichen solcher Werte vermeiden“, sagt Kuhnke. (mh)

Bild: © moritz – stock.adobe.com




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