AssCompact - Facebook AssCompact - LinkedIN AssCompact - Twitter AssCompact - Xing AssCompact - Youtube

So viel Geld haben deutsche Sparer im ersten Halbjahr verbrannt
04. August 2020

So viel Geld haben deutsche Sparer im ersten Halbjahr verbrannt

Zinsprodukten sichern das Geld von Sparern zwar in absoluten Zahlen. Real bringen sie aber seit Jahren deutliche Verluste. Wie hoch die realen Zinsverluste im ersten Halbjahr 2020 ausgefallen sind, zeigt eine aktuelle Auswertung der Finanzexperten von Tagesgeldvergleich.net.


Zinsprodukten sichern das Geld von Sparern zwar in absoluten Zahlen. Real bringen sie aber seit Jahren deutliche Verluste. Wie hoch die realen Zinsverluste im ersten Halbjahr 2020 ausgefallen sind, zeigt eine aktuelle Auswertung der Finanzexperten von Tagesgeldvergleich.net.


So viel Geld haben deutsche Sparer im ersten Halbjahr verbrannt

Deutsche Sparer haben im ersten Halbjahr 2020 nominale Zinserträge von knapp 1,1 Mrd. Euro erzielt. Das hat aber auch im ersten Halbjahr 2020 bei Weitem nicht ausgereicht, um die Inflation auszugleichen. Dadurch haben Sparer in Deutschland in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres einen realen Verlust von rund 12,3 Mrd. Euro erlitten. Pro Kopf entspricht das einem Minus von 148,03 Euro innerhalb eines halben Jahres. Das geht aus einer Analyse von Tagesgeldvergleich.net auf Basis der Zahlen der Europäischen Zentralbank (EZB) hervor.

177 Mrd. Euro Verlust seit 2011

Im Gesamtjahr 2019 summierte sich der reale Zinsverlust nach zwölf Monaten auf 347,74 Euro. Langfristig fällt der Schaden durch reale Negativzinsen noch um ein Vielfaches höher aus. Zwar summieren sich die nominalen Zinserträge vom Jahr 2011 bis auf rund 84 Mrd. Euro. Davon muss allerdings noch die Inflation abgezogen werden. Die realen Zinsverluste lagen zwischen Januar 2011 und Juni 2020 bei 177 Mrd. Euro.

369 Mrd. Euro Kaufkraftverlust innerhalb der Eurozone

In der gesamten Eurozone belief sich der reale Zinsverlust in den ersten Monaten des laufenden Jahres auf 18,4 Mrd. Euro. Pro Bewohner bedeutet dies einen Verlust von 53,54 Euro. Seit Januar 2011 haben Sparer der betrachteten Staaten mit ihren Einlagen bei Banken rund 369 Mrd. Euro an Kaufkraft verloren. (mh)

Bild: © photoschmidt – stock.adobe.com




Ähnliche News

Seit 2016 baut iwoca ein Partnernetzwerk aus unabhängigen Beratern auf. Der Kreditanbieter hat nun einen Meilenstein erreicht. So hat iwoca den tausendsten Vermittlerbetrieb in seinem Partnernetzwerk registriert. Allgemein schlage nun die Stunde der unabhängigen Finanzberatung im Kreditvermittlungsgeschäft. weiterlesen
Im Bereich der betrieblichen Altersversorgung gilt es für Vermittler und Berater, stets auf dem neuesten Stand zu sein. Mit dem „Kompass für die Beratungspraxis“ stellen die Herausgeber Dr. Henriette Meissner und Alexander Schrehardt nun ein neues Informationsangebot zur Verfügung. weiterlesen
Kreditkarten kommen mittlerweile auch in Deutschland in Fahrt. Barclycard will das mit einem neuen Kreditkartenangebot beschleunigen. Wie genau dieses aussieht und ob es auch für Finanzvermittler interessant, erläutert Tobias Grieß, CEO Barclaycard Deutschland, im Gespräch im AssCompact. weiterlesen


AssCompact Abonnement

Sie wollen das AssComapct Magazin und/oder den AssCompact Newsletter abonnieren? Klicken Sie hier

Sie sind bereits Leser des AssCompact Magazins und möchten Ihre Daten ändern? Klicken Sie hier

Empfohlener Artikel

Die Finanz- und Versicherungsbranche ist bei Nachwuchskräften alles andere als beliebt. Von 14 Branchen landet sie im aktuellen „Young Professionals Barometer“ von Trendence auf dem vorletzten Platz. Welche Versicherer in der Liste der Wunscharbeitgeber ganz vorne liegen, zeigt AssCompact in einer Bildergalerie.