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Immobilien zu vererben ist keine Selbstverständlichkeit mehr
22. September 2020

Immobilien zu vererben ist keine Selbstverständlichkeit mehr

Lange Zeit galt es als selbstverständlich, dass die eigene Immobilie nach dem Tod vererbt wird. Das ändert sich nun aber. Die „Generation Unruhestand“ verwirklicht ihre Träume zunehmend statt für die eigenen Kinder vorzusorgen. Das zeigt eine aktuelle Studie zur Altersfinanzierung in Deutschland.


Lange Zeit galt es als selbstverständlich, dass die eigene Immobilie nach dem Tod vererbt wird. Das ändert sich nun aber. Die „Generation Unruhestand“ verwirklicht ihre Träume zunehmend statt für die eigenen Kinder vorzusorgen. Das zeigt eine aktuelle Studie zur Altersfinanzierung in Deutschland.


Immobilien zu vererben ist keine Selbstverständlichkeit mehr

Die Aussicht auf ein langes Leben im Ruhestand lässt die meisten Senioren in Deutschland freudig in die Zukunft blicken. 70% sind davon überzeugt, diese Zeit auch aktiv genießen zu können – mit Reisen, der Pflege von Freundschaften und erfüllenden Hobbys. Mehr als neun von zehn wollen sich im Alter noch etwas gönnen. Dafür sind die Senioren auch bereit, das eigene Vermögen zu nutzen. Drei von vier sehen es inzwischen nicht mehr als ihre Pflicht an, nach ihrem Tod etwas für die Erben zu hinterlassen. Das zeigt eine Studie der Deutsche Leibrenten AG unter mehr als 1.000 Bundesbürgern im Ruhestand.

Leben und mit warmer Hand schenken

„Senioren wollen im Hier und Jetzt leben, ihre Zeit genießen. Dass das Erbe für die Nachkommen kleiner wird, nehmen sie dabei in Kauf. Nichtsdestotrotz zeigen sie sich trotzdem ihren Kindern und Enkelkindern gegenüber großzügig, wollen allerdings mit warmer Hand schenken“, sagt Friedrich Thiele, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Leibrenten AG.

Junge Generation denkt ebenfalls um

Auch die junge Generation nimmt die Älteren nicht mehr so in die Pflicht. Nur jeder zehnte Senior sieht bei seinen Nachkommen noch eine Erwartungshaltung zur Sparsamkeit, damit das Erbe entsprechend hoch ausfällt. „Die Menschen werden immer älter und bleiben länger fit“, weiß Leibrenten-Vorstand Friedrich Thiele. „Häufig reicht die Rente für einen aktiven Lebensabend nicht aus. In dieser Situation sollte gemeinsam mit möglichen Erben eine finanziell abgesicherte Zukunft geplant werden.“ Eine Lösung dafür könne die Verrentung der eigenen vier Wände darstellen.

Trend zum Wohlfühl-Lebensabschnitt

Die größere finanzielle Freiheit komme dabei den Interessen der Senioren entgegen. 75% der befragten Studienteilnehmer geben an, dass sie ihr Leben in Ruhe zuhause genießen möchten. Auch Reisen, Freundschaften und Hobbys stehen ganz oben auf der Wunschliste der Senioren. „Der Trend zeigt in Richtung Wohlfühl-Lebensabschnitt. Die Menschen wünschen sich einen abgesicherten und geregelten Ruhestand. Wenn dabei gleichzeitig noch Geld frei wird, um die Kinder oder Enkelkinder zu unterstützten, ist dies umso besser“, sagt Thiele. (mh)

Bild: © Jacob Lund – stock.adobe.com




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