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Unternehmensmeldungen

Änderungen in der Geschäftsführung der GGW Group

Die GGW Group GmbH verstärkt ihre Führungsriege: Dr. Markus Neuhauser wurde mit Wirkung zum 01.05.2026 in die Geschäftsführung berufen. Als Chief Financial Officer (CFO) ist er für die Bereiche Finanzen, Einkauf, Recht und IT verantwortlich.

Die GGW Group GmbH meldet einen Neuzugang in der Geschäftsführung: Seit Anfang Mai ist Dr. Markus Neuhauser Chief Financial Officer (CFO). In dieser Position verantwortet er die Bereiche Finanzen, Einkauf, Recht und IT und übernimmt damit eine zentrale Rolle in der weiteren strategischen und finanziellen Entwicklung der Gruppe. Dr. Markus Neuhauser ergänzt die Geschäftsführung auf Gruppenebene neben Moritz Rutt (Group CEO), Dr. Tobias Warweg (Executive Chairman) und Kirsten Muxel (CHRO) sowie Dr. Daniel Besendorfer (CEO der Leading Brokers United für Deutschland und Österreich) sowie Peter Bangsgaard (CEO der WECOYA).

Mit der Ernennung von Neuhauser zum CFO will die GGW Group ihre Finanz- und Steuerungskompetenz stärken mit Blick auf weiteres skalierbares, wertorientiertes Wachstum, wie das Unternehmen mitteilt. Der promovierte Diplom-Kaufmann hat langjährige Erfahrung in der Führung komplexer Finanzorganisationen, im Aufbau leistungsfähiger Steuerungs- und Reportingstrukturen sowie in der Begleitung von Transformations- und Wachstumsphasen.

In seiner bisherigen Laufbahn prägte Neuhauser als Geschäftsführer maßgeblich den Aufbau der ACURA Dental Gruppe und die Entwicklung der POLYTECH Health & Aesthetics GmbH. Neben der Gesamtverantwortung für das Finanzressort war er für strategische Initiativen, die Weiterentwicklung von Plattformmodellen sowie M&A-Transaktionen verantwortlich. (tik)

Bild: © GGW

News über weitere personelle Veränderungen in der Finanz- und Versicherungsbranche lesen Sie in der Rubrik „Personen“.
 

Dr. Mirko Kötter wird Teil des Valytics-Führungsteams

Mit Dr. Mirko Kötter baut die auf Versicherungen spezialisierte Unternehmensberatung Valytics ihre Kompetenz in zentralen Zukunftsfeldern der Lebensversicherung aus. Kötter wird Teil des Führungsteams und soll unter anderem die Bereiche Data Analytics und aktuarielles Pricing stärken.

Die Unternehmensberatung Valytics erweitert ihre Kompetenz in der Lebensversicherung. Seit 01.05.2026 ist Dr. Mirko Kötter Teil des Führungsteams. Er soll vor allem die Felder Data Analytics, aktuarielles Pricing, ertragsorientierte Steuerung sowie die Begleitung komplexer Systemumstellungen in der Lebensversicherung stärken. Diese personelle Änderung ist laut Valytics eine Reaktion auf den wachsenden Bedarf der Branche an datenbasierter Steuerung, aktuarieller Tiefe und pragmatischer Umsetzungskompetenz. Mit Kötter baut das auf Versicherungen spezialisierte Unternehmen seine Beratungskompetenz in zentralen Zukunftsfeldern der Lebensversicherung aus: der systematischen Nutzung von Data Analytics für Pricing, der Risiko- und Ertragssteuerung, der Migration und Modernisierung von Bestandsführungs- und Umsystemen sowie der Übersetzung strategischer Zielbilder in belastbare aktuarielle Modelle und Prozesse.

„Lebensversicherer stehen heute unter erheblichem Druck – nicht nur durch Regulierung und Kapitalanforderungen, sondern zunehmend durch den Wettbewerb mit Banken und Asset-Management-Gesellschaften“, so Patrick Dahmen, Managing Partner von Valytics. „In diesem Umfeld werden Data Analytics und leistungsfähige IT-Systeme zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor.“ Kötter bringt mehr als 20 Jahre Berufserfahrung in der Lebensversicherung mit. Der promovierte Mathematiker und Aktuar (DAV) arbeitete viele Jahre in leitenden Positionen, u. a. als verantwortlicher Aktuar. (lg)

News über weitere personelle Veränderungen in der Finanz- und Versicherungsbranche lesen Sie in der Rubrik „Personen“.

Bild: © Valytics

 

Global Gruppe schließt Refinanzierung ab

Die Global Gruppe hat die Refinanzierung ihrer bestehenden Kreditlinien abgeschlossen. Die Transaktion wurde bestehend aus einem Konsortium mehrerer institutioneller Kreditgeber bereitgestellt. Sie stärke die finanzielle Basis für weitere Akquisitionen.

Der Kölner Industriemakler Global Gruppe hat sich zusätzliches Kapital ins Haus geholt, und zwar im hohen dreistelligen Millionenbereich. Damit ist die Refinanzierung des Unternehmens abgeschlossen. Das Kapital stärke die finanzielle Basis für weitere Akquisitionen, heißt es in einer Unternehmensmitteilung.

Die Transaktion wurde in Form einer überzeichneten Unitranche-Fazilität bestehend aus einem Konsortium institutioneller Kreditgeber bereitgestellt, darunter u. a. Goldman Sachs Alternatives, Arcmont, HPS, PNC und die SMBC Group.

Buy and Build

Die Mittel aus der Refinanzierung werden vollständig zur Ablösung bestehender Verbindlichkeiten eingesetzt. Damit senkt die Global Gruppe ihre Kapitalkosten deutlich und verbessert gleichzeitig ihre finanzielle Flexibilität, so die Mitteilung. Darüber hinaus schaffe die neue Finanzierungsstruktur zusätzlichen Spielraum für die weitere Umsetzung der Buy-and-Build-Strategie in der DACH-Region sowie in den Niederlanden. Man wolle weiter gemeinsam mit unternehmerisch geprägten Maklerhäusern und Spezialisten wachsen, erläutert Chief Financial Officer Thomas Icks.

Die Refinanzierung erfolgt laut der Mitteilung vor dem Hintergrund einer anhaltenden Wachstumsphase der Global Gruppe, die sowohl durch organische Entwicklung als auch durch gezielte Akquisitionen geprägt sei. Die Gruppe beabsichtige, ihre Expansion fortzusetzen und weitere strategische Zukäufe zu realisieren, um ihre Spezialisierung auszubauen, ihre regionale Präsenz zu stärken und ihr Leistungsangebot für Kunden weiterzuentwickeln.

Houlihan Lokey war als Finanzberater für die Global Gruppe tätig, Kirkland & Ellis als rechtlicher Berater. Die Kreditgeber wurden rechtlich von Milbank beraten. (mki)

Lesetipp der Redaktion: Übernahmerallye bei Maklern: Wie geht es nach 2025 weiter?
 

Makler Billerbeck wird Teil der GGW Group

Das traditionsreiche Maklerhaus Billerbeck aus Hannover wird Teil der GGW Group und stärkt damit ihren Maklerarm Leading Brokers United. Mit dem Zukauf baut GGW ihre Position im Mittelstandsgeschäft weiter aus.

Das Maklerhaus Billerbeck GmbH, ein führender Gewerbemakler im Raum Hannover, wird Teil der GGW Group. Das teilte das Unternehmen am Dienstagabend, 05.05.2026, dem Fachmagazin AssCompact mit. Damit erwirbt die GGW Group einen prominenten Neuzugang. Denn das Maklerhaus wird in vierter Generation von Eileen Billerbeck gemeinsam mit ihrem Vater Thomas Billerbeck geführt, der zugleich auch aktueller Präsident des Bundesverbands Deutscher Versicherungsmakler e. V. (BDVM) ist.

Konkret schließt sich das Maklerhaus Billerbeck dem Maklerarm der GGW Group, der Leading Brokers United (LBU), an. Damit erweitert und verstärkt LBU sein Leistungsspektrum um ein starkes Team mit Versicherungslösungen für gewerbliche Risiken, wie es in dem Schreiben heißt.

Billerbeck stärkt GGW mit Kompetenz und gewachsener Struktur

Seit 1926 steht das Maklerhaus Billerbeck für Kontinuität und Verlässlichkeit. Erst im vergangenen März feierte der Versicherungsmakler sein 100-jähriges Bestehen. „Wir freuen uns, Teil der dynamisch wachsenden Leading Brokers United zu sein. Diese Partnerschaft eröffnet uns neue Chancen und Wachstumsfelder, um unser Unternehmen weiterzuentwickeln“, sagt Eileen Billerbeck, Geschäftsführerin von Billerbeck.

Auch Dr. Tobias Warweg, Gründer und Geschäftsführer der GGW Group GmbH, sieht mit diesem Zukauf beste Zukunftschancen: „Mit Billerbeck gewinnen wir nicht nur ein erfolgreiches Unternehmen, das sich durch hohe fachliche Kompetenz und innovative Ansätze auszeichnet. Wir freuen uns vor allem auf Eileen und Thomas Billerbeck, denen wir schon seit vielen Jahren persönlich und geschäftlich verbunden sind und die menschlich und kulturell perfekt zu uns passen, sowie auf das gesamte kompetente und sympathische Team.“

Mit dem Erwerb will die GGW Group ihre Marktposition weiter ausbauen und dabei insbesondere für den Mittelstand zukunftsfeste Versicherungslösungen anbieten und weiterentwickeln. (as)

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Ellen Götschel wird CIO bei ROLAND Rechtsschutz

Seit 01.05.2026 ist Ellen Götschel Chief Information Officer bei der ROLAND Rechtsschutz-Versicherung in Köln. Neu ist die Ausrichtung des Ressorts auf einen reinen IT-Vorstand. Die Aufteilung der Ressorts im Vorstandsteam ändert sich damit geringfügig.

Zum 01.05.2026 ist Ellen Götschel Chief Information Officer (CIO) bei der ROLAND Rechtsschutz-Versicherung in Köln geworden. Damit ist der Vorstand von ROLAND Rechtsschutz nun wieder vollzählig. Als neu gilt die Ausrichtung des Ressorts auf einen reinen IT-Vorstand, heißt es vom Unternehmen. Das Vorstandsteam von ROLAND Rechtsschutz ist damit nun zu 66% weiblich.

Götschel ist seit über 20 Jahren als Führungskraft in CIO-, CDO- und COO-Positionen in der Finanz- und Versicherungsbranche tätig. Zuletzt arbeitete sie bei BNP Paribas Personal Investor, eine digitale Wertpapierhandelsbank, als stellvertretende CIO und steuerte die Umsetzung der IT-Strategie. In der Versicherungswirtschaft war sie zuvor u. a. bei der R+V Versicherung als Bereichsleiterin und Mitglied der IT-Ressortführung sowie in verschiedenen nationalen und internationalen Funktionen der IT für die AXA-Gruppe tätig.

Ellen Götschel wird CIO bei ROLAND Rechtsschutz

Bild: v. l. n. r.: Tobias von Mäßenhausen, Tarja Radler und Ellen Götschel; Fotograf: Ulrich Kaifer

Bis Ende 2025 waren bei ROLAND Rechtsschutz Kundenservice und IT-Verantwortung in einem Vorstandsressort vereint. Nun wird das dritte Vorstandsressort mit einer reinen IT-Funktion neu ausgerichtet. Für den Kundenservice zeichnet nun Tarja Radler verantwortlich. Sie soll als Chief Insurance Officer die Kernwertschöpfung der Rechtsschutzversicherung aus Produkt, Vertrieb und Operative verantworten. (lg)

News über weitere personelle Veränderungen in der Finanz- und Versicherungsbranche lesen Sie in der Rubrik „Personen“.

Bilder: © ROLAND Rechtsschutz

 

Koch + Pillmann wird Teil der GGW

Die GGW GmbH und die zugehörige Maklereinheit Leading Brokers United empfangen die Koch + Pillmann GmbH + Co. KG mit Sitz in Remscheid. Das Maklerunternehmen betreut Industrie-, Gewerbe- und Privatkunden zu verschiedenen Versicherungs- und Risikomanagementlösungen.

Die Koch + Pillmann GmbH wird Teil der GGW GmbH und neues Partnerunternehmen der Leading Brokers United, heißt es in einer offiziellen Pressemitteilung der GGW Group. Mit diesem Schritt werde das bestehende Leistungsportfolio der GGW GmbH gezielt erweitert und um zusätzliche Beratungskompetenz ergänzt.

Koch + Pillmann mit Sitz in Remscheid zählt seit mehr als 50 Jahren zu den etablierten Versicherungsmaklern im Bergischen Land und bietet ein breites Leistungsspektrum. Das Unternehmen betreut Industrie-, Gewerbe- und Privatkunden. Das Portfolio umfasst Versicherungs- und Risikomanagementlösungen, die von klassischen Absicherungen bis hin zu spezialisierten Deckungen, etwa für Cyber- und Managementrisiken, reichen. Ergänzt wird das Angebot durch internationale Versicherungsprogramme sowie die Betreuung von Unternehmerfamilien.

Christoph Pillmann, Geschäftsführer der Koch + Pillmann GmbH + Co. KG, erläutert, dass man mit der GGW den idealen Partner gefunden habe, um die Stärken des Unternehmens in einem größeren Kontext weiterzuentwickeln. (mki)

 

WürttLeben senkt BU-Beiträge für Schüler

Die Württembergische Lebensversicherung AG hat die Beiträge in der Berufsunfähigkeitsversicherung für Schülerinnen und Schüler gesenkt. Künftig sind diese bis zu 25% niedriger. Damit können Familien eine BU-Rente von bis zu 1.500 Euro für junge Menschen absichern.

Die Württembergische Lebensversicherung AG (WürttLeben) hat ein umfassendes Update an ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) für Schülerinnen und Schüler vorgenommen. Im Zuge der Anpassungen hat der Versicherer die Beiträge um bis zu 25% gesenkt. Für Schülerinnen und Schüler kann eine BU-Rente in Höhe von bis zu 1.500 Euro abgesichert werden.

Auch Schülerinnen und Schüler sind vor dem Risiko einer Berufsunfähigkeit nicht gefeit, zum Beispiel aufgrund einer längeren Krankheit oder eines Unfalls. Für die Einstufung als berufsunfähig bzw. schulunfähig gilt: Ist der Alltag an einer Regelschule ohne spezielle Förderung zu mindestens 50% nicht mehr möglich, wird eine vereinbarte monatliche BU-Rente ausgezahlt. So lassen sich finanzielle Einbußen abfedern.

Ein Vorteil eines frühen BU-Abschlusses: Wer sich in jungen Jahren absichert, kann sich häufig günstige Beiträge sichern, da sich die Beiträge an Faktoren wie der Vertragslaufzeit, der vereinbarten Rentenhöhe und einem häufig besseren Gesundheitszustand orientiert. Der Versicherer nennt ein Beispiel: Für eine 16-jährige Schülerin bzw. einen gleichaltrigen Schüler in guten Gesundheitszustand und ohne risikoreiche Hobbys ist eine Absicherung für 40 Euro monatlich möglich – im Leistungsfall wird dann eine monatliche BU-Rente von 1.500 Euro ausgezahlt.

Beim Abschluss einer Schüler-BU sollte auf bestimmte Vertragsinhalte geachtet werden, so der Versicherer: Wichtige Merkmale sind der Verzicht auf eine abstrakte Verweisung, eine Nachversicherungsgarantie und/oder Dynamik, Verlängerungsoptionen sowie die Möglichkeit einer späteren Berufsverbesserung. (js)

Weitere Meldungen zu neuen Versicherungslösungen und Anpassungen bei bestehenden Produkten finden Sie in unserem Bereich „Assekuranz“.
 

Willis mit neuer Head of Credit Risk Solutions DACH

Willis, Geschäftsbereich von WTW, beruft Jessica Rössger zur Head of Credit Risk Solutions DACH. Das Unternehmen reagiert damit auf eine steigende Nachfrage im Bereich Kredit- und Forderungsmanagement. Rössger wird u. a. die Entwicklung und das Wachstum der „Credit Risk Solutions“ verantworten.

Jessica Rössger wird zum 01.05.2026 Leiterin der Credit Risk Solutions in Deutschland, Österreich und der Schweiz bei dem Beratungsunternehmen Willis, ein Geschäftsbereich von WTW. Der Makler und Risikoberater will damit auf die steigende Nachfrage nach Lösungen im Bereich Kredit- und Forderungsmanagement in der DACH-Region reagieren, heißt es.

„Angesichts des wachsenden Bedarfs erweitern wir mit diesem Schritt unsere Strukturen und investieren in den weiteren Aufbau der Abteilung“, so Lukas Nazaruk, Head of Corporate Risk & Broking Deutschland und Österreich bei Willis. „Unsere Kunden profitieren künftig von einem breiter aufgestellten Credit Risk Solutions Team sowie lokaler Expertise in den einzelnen Märkten.“

Rössger wird für die strategische Entwicklung, das Wachstum und die Leitung der „Credit Risk Solutions“ über alle Produktlinien hinweg verantwortlich sein. Zudem soll sie in ihrer neuen Position auch die weitere Expansion des Bereichs voranbringen. Diese Aufgabe hatte sie bereits als Head of Business Development inne. Im Fokus wird dabei u. a. der Aufbau und die Skalierung des Bankensektors stehen.

Rössger startete 2024 bei Willis und bringt über 19 Jahre Erfahrung in der Kreditversicherungsbranche mit. „Meine Aufgabe sehe ich darin, Wachstum und Risikomanagement miteinander zu verbinden. Dabei spielen nicht nur Kreditversicherung, sondern auch modernes Working Capital Management und neue Finanzierungsmodelle eine wachsende Rolle“, so Rössger. (lg)

Lesen Sie auch: Willis bekommt neuen Head of Property Germany/Austria
 

Assekuradeur Brezel tritt in Markt ein und baut auf Maklerpartner

Brezel startet mit den ersten angebundenen Maklerhäusern in den deutschen Maklermarkt. Damit sieht der digitale Assekuradeur sich für einen erfolgreichen Marktaufbau gut aufgestellt. Das Unternehmen setzt laut eigenen Angaben bewusst auf die ungebundene Maklerschaft.

Die 2024 gegründete Brezel Digitaler Assekuradeur GmbH (Brezel) gibt bekannt, dass sie mit den ersten angebundenen Maklerhäusern offiziell in den deutschen Maklermarkt startet. Mit dem Abschluss strategischer Partnerschaften sei dem Unternehmen zufolge der operative Grundstein für einen erfolgreichen und nachhaltigen Marktaufbau gelegt. Der digitale Assekuradeur tritt bewusst über ungebundene Makler in den Markt ein. Mit den geschlossenen Partnerschaften beginnt für Brezel die operative Phase.

Brezel setzt auf Makler

„Wir glauben an den unabhängigen Makler als Qualitätsberater. Deshalb bauen wir unser Wachstum partnerschaftlich auf – mit klarer Technologie, klaren Produkten und klarer Ausrichtung“, so Ludwig Meierin, COO von Brezel.

So sieht sich Brezel

Brezel positioniert sich als technologiegetriebener Produktgeber mit klarem Fokus auf Qualität, Transparenz und effiziente Prozesse. Ziel ist laut eigenen Angaben, Versicherungsprodukte anzubieten, die sowohl im Vertrieb als auch im Leistungsfall überzeugen.

„Unser Anspruch war von Anfang an klar: Wir wollen keine weiteren komplizierten Tarife schaffen, sondern Produkte, die verständlich, leistungsstark und digital sauber abbildbar sind“, sagt Meierin. Der Maklermarkt brauche Partner, die Technologie konsequent einsetzen und gleichzeitig Produktqualität in den Mittelpunkt stellen, meint Meierin.

Aufwände für Makler reduzieren

Brezel bietet demnach eine vollständig digitale Infrastruktur – von der Antragsstrecke über die Policierung bis hin zu schlanken Risikoprüfungsprozessen. Beispielsweise sollen administrative Aufwände für Makler deutlich reduziert und eine schnelle, reibungslose Abwicklung möglich gemacht werden. Auch die inhaltliche Produktgestaltung steht bei dem Unternehmen im Mittelpunkt. Planungssicherheit für Makler und Kunden soll u. a. über klare Leistungsdefinitionen, transparente Selbstbehalte und nachvollziehbare Anpassungsmechanismen kommen. Hinzu kommen wettbewerbsfähige Prämienstrukturen, heißt es von Brezel.

Weitere Kooperationen geplant

Mit den ersten Makleranbindungen sieht sich Brezel laut eigenen Angaben strategisch gut aufgestellt, um sich im deutschen Maklermarkt als moderner, leistungsfähiger Produktgeber zu etablieren. Weitere Kooperationen befinden sich bereits in Vorbereitung, wie der Assekuradeur mitteilt. (lg)

Lesen Sie auch: Wer ist eigentlich dieser Assekuradeur?
 

Adcuri stellt Führungsteam neu auf

Adcuri, 100%-ige Tochter der Barmenia Allgemeine Versicherungs-AG, ordnet die Geschäftsführung neu und will die technologische Weiterentwicklung im Maklermarkt voranbringen. Ansgar Schneider folgt auf Thomas Menzel und wird damit Teil der Unternehmensführung bei dem Assekuradeur.

Bei Adcuri, 100%-ige Tochter der Barmenia Allgemeine Versicherungs-AG, gibt es eine Neuaufstellung in der Geschäftsführung. Ansgar Schneider wird Nachfolger von Thomas Menzel und wird damit Teil der Unternehmensführung bei dem Assekuradeur.

Zusammen mit Schneider besteht das Führungsteam nun noch aus Michael Albrecht und Angelika Jäckel. Er kommt von der BarmeniaGothaer. Dort leitet er den Bereich Querschnittssysteme. Seine berufliche Laufbahn startete er im Jahr 2004 bei der damaligen Barmenia.

Menzel gibt dem Unternehmen zufolge seine operative Verantwortung bei der Adcuri ab und konzentriert sich in Zukunft ganz auf seine Rolle als Geschäftsführer der Intentus GmbH. Diese fungiert als Partner der Adcuri und verantwortet die Weiterentwicklung der Assekuradeursplattform.

Die personelle Änderung stellt bei Adcuri die Weichen für die weitere Entwicklung im Markt, heißt es. Nach dem Zusammenschluss zur BarmeniaGothaer will sich das Unternehmen auf ein vertriebsstarkes und zukunftsfähiges Privatkunden-Kompositgeschäft ausrichten. (lg)

Bild: Geschäftsführung der Adcuri (v. l. n. r.): Michael Albrecht, Ansgar Schneider, Angelika Jäckel; © Adcuri