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Unternehmensmeldungen

Leitungswasser verursacht Mehrheit der Gebäudeschäden

Leitungswasserschäden sind weiterhin für die Mehrheit aller Schäden in der Wohngebäudeversicherung verantwortlich. Laut einer Statistik der R+V Versicherung verursachte Leitungswasser mehr als 6 von 10 gemeldeten Schäden im Jahr 2025. Das Problem: Sie bleiben oft über lange Zeit unbemerkt.

Leitungswasser hat im vergangenen Jahr 61% aller Schäden, die der R+V in der Wohngebäudeversicherung gemeldet wurden, verursacht. Das zeigt ein Blick in die Statistik 2025 des Versicherers. Rund 45.400 Meldungen zu Leitungswasserschäden sind bei der R+V eingegangen. Damit sind sie mit Abstand „Spitzenreiter“ bei den Schäden in der Wohngebäudeversicherung.

An zweiter Stelle in Sachen Schadenhäufigkeit stehen mit 29% die Folgen von Sturm bzw. Überschwemmungen. Feuer ist nur für jeden zehnten Schaden in der Wohngebäudeversicherung verantwortlich.

Folgen von Leitungswasserschaden oft weitreichend

Das Problem bei Leitungswasserschäden ist, dass sie oft tage- oder wochenlang unbemerkt bleiben. „Viele denken an ein geplatztes Ruhr“, erklärt Conny Flörcks, Produktentwicklerin bei der R+V. „Aber auch eine defekte Dichtung oder feine Risse und kleine Löcher in Leitungen können großen Schaden anrichten.“

Die Folgen sind oft weitreichend für das Gebäude und dessen Bewohner: Während der Reparaturarbeiten sind häufig Teile der Wohnung oder des Gebäudes nicht nutzbar. Wenn sich Schimmel ausbreitet, kann das die Gesundheit der Bewohner beeinträchtigen.

Prävention kann schlimme Schäden verhindern

Versicherte können mithilfe von Leckage-Schutzsystemen vorsorgen. Bei solchen Systemen werden Warnmelder im Wasserzuleitungsrohr installiert, die auf Druckverlust reagieren und automatisch die Leitung sperren. Auch kleine Lecks bemerkt ein solches System sofort. So kann nicht noch mehr Wasser ins Gebäude dringen. Versicherten, die ein solches Leckage-Schutzsystem nutzen, gewährt die R+V einen Preisnachlass von 10% auf die Leitungswasserprämie ihrer Wohngebäudeversicherung. (js)

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HanseMerkur erweitert PKV-Angebot mit Tarif für Beamte

Die HanseMerkur hat ihr Angebot in der privaten Krankenversicherung für Beamte erweitert. Der neue Tarif Be Fit Best ist als Hochleistungsprodukt konzipiert, das sich an Kunden mit hohen Anforderungen an ihre medizinische Versorgung richtet. Es ergänzt die neue Beihilfe-Tarifwelt des Versicherers.

Die HanseMerkur hat ihre Produktpalette in der privaten Krankenversicherung (PKV) ausgebaut. Der neue Tarif erweitert das PKV-Angebot für Beamte um einen Hochleistungstarif, der sich laut eigenen Aussagen des Versicherers an leistungsorientierte Kunden mit besonders hohen Anforderungen an die medizinische Versorgung richtet. Der Tarif Be Fit Best ergänzt damit die neue Beihilfe-Tarifwelt, nachdem der Versicherer im Dezember vergangenen Jahres mit Be Fit Smart an den Markt gegangen ist.

Beitragsrückerstattungen als zentrales Element

Zentrales Element der beiden Produkte ist das attraktive Rückerstattungssystem, so der Hamburger Versicherer. Bei Leistungsfreiheit erhalten Kunden eine garantierte Rückerstattung von bis zu 1.200 Euro im Jahr. Je nach Anzahl der leistungsfreien Jahre können noch bis zu 500 Euro pro Jahr erfolgsabhängige Rückerstattung dazukommen. Diese Beitragsrückerstattungen werden auch dann gewährt, wenn gesetzliche Vorsorgeprogramme in Anspruch genommen werden. Im neuen Tarif Be Fit Best sind zudem Vorsorgeleistungen enthalten, die über den gesetzlichen Rahmen hinausgehen.

Modulares Produktgestaltung

Das Produkt Be Fit Best ist, wie Be Fit Smart auch, modular aufgebaut und bietet Kunden eine hohe Gestaltungsfreiheit. Stationäre Wahlleistungen sowie Beihilfeergänzungsbausteine können individuell ergänzt und je nach Bedarf kombiniert werden.

Der Tarif bietet in allen medizinischen Leistungsbereichen ein deutlich erweitertes Leistungsspektrum, darunter Erstattungen, die über die Höchstsätze der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) und Zahnärzte (GOZ) hinausgehen. (js)

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Allianz Trade beruft neue Regionalleiter für die DACH-Region

Bei Allianz Trade werden die Verantwortlichkeiten für die Bereiche Vertrauensschadenversicherung und Bürgschaften in DACH neu verteilt. Jörg Eisenhauer wird Regional Head of Fidelity DACH und übernimmt von Marie-Christine Kragh. Rick Lemke folgt als Regional Head of Surety DACH auf Yvonne Heijmans.

Allianz Trade hat zwei neue Verantwortliche für die Geschäftsbereiche Vertrauensschadenversicherung und Bürgschaften in der DACH-Region ernannt.

Ab dem 01.04.2026 wird Jörg Eisenhauer Regional Head of Fidelity DACH. Der 49-Jährige übernimmt die Position von Marie-Christine Kragh, die sich laut Allianz Trade vollumfänglich auf ihre Rolle als global verantwortliche Group Head of Fidelity konzentrieren wird.

Eisenhauer arbeitet bereits seit mehr als 18 Jahren bei Allianz Trade in verschiedenen Vertriebspositionen. Zuletzt war er Head of Sales Territory und für den Vertrieb in den Regionen Süd-West und Süd verantwortlich. Er verfügt über Erfahrung in den Bereichen Kreditversicherung, Risikomanagement und Vertrauensschadenversicherung.

Auch die Nachfolge für Jörg Eisenhauer bereits geregelt: Ab dem 01.04.2026 wird Claudia Carapacchio das Territory Süd leiten, Henry Wagner übernimmt die Leitung des Vertriebsgebiets Süd-West. Beide sind dem Unternehmen zufolge langjährige Allianz-Trade-Mitarbeitende und bringen umfangreiche Erfahrung mit.

Rick Lemke wird Regional Head of Surety DACH

Zudem folgt Rick Lemke als Regional Head of Surety DACH auf Yvonne Heijmans. Sie wird als Mitglied der Geschäftsleitung zum Allianz-Trade-Joint Venture Solunion wechseln. Dort trägt sie die Verantwortung für das Surety-Wachstum.

Der 38-jährige Lemke ist seit 2014 bei Allianz Trade. Seit 2023 verantwortet er als Head of Specialized Brokers & Partner Management DACH das Geschäft mit Spezialmaklern und das Partner Management. Wer Nachfolger von Lemke wird, ist noch nicht bekannt. (lg)

News über weitere personelle Veränderungen in der Finanz- und Versicherungsbranche lesen Sie in der Rubrik „Personen“.

Bilder: © Allianz Trade

 

blau direkt und Netfonds: Entsteht ein neuer Umsatzriese?

blau direkt und Netfonds haben ihren Zusammenschluss bekannt gegeben. Risikokapitalgeber Warburg Pincus hat sich an Netfonds nämlich bereits 53% der Aktien gesichert. Damit steht der Maklerpoolmarkt wohl vor einer Neuordnung. Entsteht ein neuer Umsatzriese?

Die Neuigkeit des Tages kam gleich am Montagmorgen per Pressemitteilung: Die Maklerpools blau direkt und Netfonds schließen sich zusammen. Dazu hat sich der US-amerikanische Risikokapitalgeber Warburg Pincus über Vereinbarungen mit Netfonds-Ankeraktionären bereits zum 09.03.2026 eine Beteiligung in Höhe von circa 53% unwiderruflich gesichert.

Zudem plant der Investor den Erwerb sämtlicher weiterer Netfonds-Aktien. Dafür unterbreitete Warburg Pincus den Netfonds-Aktionären ein öffentliches Angebot zu einem Preis von 78,25 Euro pro Aktie. Damit würden die Aktionäre eine Prämie von 64,4% auf den Schlusskurs der Netfonds-Aktie am 06.03.2026 und eine Prämie von 78,3% auf den volumengewichteten Durchschnittskurs der Netfonds-Aktie der vergangenen drei Monate erhalten. Die Aktionäre können das Angebot bis zum 20.04.2026 annehmen. Nach Abschluss des Angebots soll Netfonds dann von der Börse genommen werden. Vorstand und Aufsichtsrat der Netfonds AG befürworten das Angebot uneingeschränkt.

Kapitalgeber Warburg Pincus hat also aktuell Appetit auf mehr. Denn bereits Mitte September 2025 wandelte der Maklerpool blau direkt die bestehende Kooperation mit MAXPOOL in einen Zusammenschluss um.

Daten und KI sind im Wettbewerb entscheidend

Die Strategie hinter dem Zusammenschluss von blau direkt und Netfonds ist offenkundig: Daten und KI bestimmen über die Wettbewerbsfähigkeit im Maklerpoolmarkt. Und sowohl blau direkt als auch Netfonds treiben mit ihren Plattformen die technologische Entwicklung ihrer jeweiligen Segmente maßgeblich voran. „Durch den Zusammenschluss entstehe ein führender Anbieter für Software- und Infrastrukturdienstleistungen für die Finanz- und Versicherungsbranche“, erklärt blau direkt gegenüber AssCompact. Netfonds bringe tiefgehende Expertise im Investmentbereich, in der Regulatorik und im 360-Grad-Plattform-Ansatz (finfire) ein, während blau direkt führende Automatisierungserfahrung im Versicherungssektor beisteuere. „Versicherung und Investment wachsen technologisch zusammen. In der KI-Ära (...) definieren wir gemeinsam das Betriebssystem der Branche. Wir verfügen über beste Voraussetzungen, Makler beim Einsatz von KI mit voller Kraft nach vorne zu bringen“, kommentiert Ait Voncke, CEO von blau direkt.

Ziel sei es nun, diese Position durch die Entwicklung moderner KI-Anwendungen weiter auszubauen, Automatisierungsprozesse sollen auf ein neues Niveau gehoben werden. „In einem Markt, der technologisch getriebene Effizienz verlangt, sei diese Chance einzigartig“, erklärt Martin Steinmeyer, Vorstandsvorsitzender der Netfonds AG.

Ensteht ein neuer Umsatzriese?

Mit dem Zusammenschluss von blau direkt und Netfonds steht der Poolmarkt insgesamt vor einer Neuordnung, die Marktgewichte verschieben sich kräftig. Betrachtet man die Umsatzzahlen des Jahres 2024 – neuere Zahlen sind aktuell nicht verfügbar – dann realisierte blau direkt laut AssCompact Trendstudie „Play-offs im Markt der Maklerpools und -verbünde“ Erlöse von rund 239 Mio. Euro. Netfonds erzielte im Jahr 2024 Umsätze in Höhe von rund 237 Mio. Euro, davon entfallen 82% auf das Investmentgeschäft. Mit dem Zusammenschluss würden die Umsätze damit deutlich über 450 Mio. Euro liegen, tendenziell sogar in Richtung 500 Mio. Euro steigen; eine Marke, die bisher im Markt noch nicht erreicht wurde. Denn zum Vergleich: Die in der INFITECH-Gruppe zusammengefassten Maklerpools Fonds Finanz und DEMV kamen 2024 auf Umsatzerlöse in Höhe von lediglich 354 Mio. Euro. Das betreute Courtagevolumen aller VEMA-Makler beziffert sich der Trendstudie zufolge auf etwa 461 Mio. Euro.

Vorteile für Partner und Markt

blau direkt selbst äußerte dazu, dass der frisch zusammengeschlossene Anbieter insgesamt über 550 Mio. Euro Umsatz erziele und 600 Mitarbeiter beschäftigte. Doch abseits der Zahlen: Welche Vorteile soll der Zusammenschluss den angeschlossenen Partnern bieten? blau direkt und Netfonds stellen drei Hauptaspekte in den Vordergrund:

  • Ganzheitlichkeit: Die Partner von Netfonds erhalten erweiterten Zugriff auf modernste Versicherungsprozesse, während blau-direkt-Partner von der Investmentkompetenz von Netfonds profitieren.
  • Technologie: Es soll noch stärkere Investitionen in IT-Teams geben, um die Entwicklung im Technologiebereich weiter signifikant zu beschleunigen.
  • Nachfolgelösungen: Durch die Integration der „Tjara“-Infrastruktur sollen laut blau direkt außerdem marktführende Lösungen für die Bestandsnachfolge im Investment- und Versicherungsbereich entstehen.
Unternehmerische Eigenständigkeit soll erhalten bleiben

Dass Netfonds und blau direkt kulturell und strategisch harmonieren, hätten sie bereits mit der gemeinsamen Initiative zum Vergleichsrechner „comparit“ gezeigt, heißt es. Die räumliche Nähe zwischen den Unternehmenssitzen in Hamburg und Lübeck spiegele sich zudem in ähnlichen Wertesystemen wider: Beide Häuser verstehen sich als unternehmerische und technologische Visionäre und gleichzeitig als hanseatisch-bodenständige Partner.

Und dennoch betonen sowohl blau direkt als auch Netfonds die unternehmerische Eigenständigkeit der beiden Firmen. Netfonds werde als komplementäre Schwestergesellschaft innerhalb der Gruppe agieren. Marke, Standort und Unternehmenskultur werden beibehalten. Das Management der Netfonds AG beteilige sich darüber hinaus an der gemeinsamen Holding. Es behält also seine Führungsverantwortung und hat sich dazu verpflichtet, unter Andienung seiner eigenen Beteiligung das Angebot unwiderruflich zu unterstützen. (lg/as)

 

Finlex erweitert Managementteam

Ab Anfang April 2026 übernimmt Christian Freudner bei Finlex die neu geschaffene Position des Vice President Management Liability. Damit stärkt der Spezialmakler vor allem seine D&O-Sparte und treibt die Weiterentwicklung weiterer Financial-Lines-Sparten außerhalb des Cybersegments voran.

Finlex besetzt eine Schlüsselposition neu: Christian Freudner wird zum 01.04.2026 Vice President Management Liability. In dieser neu geschaffenen Position hat Freudner die Gesamtverantwortung für den Bereich Management Liability mit besonderem Fokus auf D&O, Rechtsschutz, Vermögensschadenhaftpflicht sowie weitere Financial-Lines-Sparten inne. Mit diesem Schritt unterstreicht der Spezialmakler für Cyber- und Financial Lines-Versicherungen und Plattformanbieter Finlex die strategische Bedeutung von Management Liability innerhalb der Gesamtplattform. Das Unternehmen reagiere damit gezielt auf die zunehmende Komplexität, Dynamik und regulatorische Verdichtung in diesen Sparten, wie es in der Pressemitteilung heißt. Ziel mit der Neubesetzung sei es, Marktpotenziale systematisch weiter zu erschließen, neuartige Deckungskonzepte zu entwickeln und die technologische Skalierbarkeit der Plattform in diesen Segmenten weiter auszubauen.

Ein zentraler Schwerpunkt von Freudners Tätigkeit wird auf der Entwicklung zukunftsorientierter Lösungen für anspruchsvolle Risiko- und Haftungsszenarien liegen. Zudem ist er für die fachliche Begleitung komplexer Risiken sowie die e Zusammenarbeit mit Maklern und Versicherern verantwortlich. Parallel dazu soll er die Weiterentwicklung digitaler Abschluss- und Underwriting-Strecken vorantreiben.

Freudner bringt langjährige Erfahrungen im Bereich Haftpflicht- und Financial-Lines-Versicherungen mit. Zuletzt war er mehrere Jahre bei der DeTeAssekuranz Vermittlungsgesellschaft mbH, dem Inhouse Broker der Deutschen Telekom, tätig. Dort hatte er als Head of Casualty, Financial Lines & Group Accident Insurance die Teamleitung inne und verantwortete sämtliche Drittschadensparten des Unternehmens.

Vorherige berufliche Stationen von Freudner waren unter anderem bei AXA XL und AXA Corporate Solutions. In verschiedenen Funktionen als Underwriter und Liability-Experte betreute er nationale und internationale Versicherungsprogramme und begleitete komplexe Risiko- und Deckungsstrukturen.

Seine berufliche Laufbahn begann er mit einer Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen. Freudner ist Master of Laws (LL.M.) sowie Master of Liability Risk & Insurance mit Schwerpunkt PI / D&O / Cyber und verfügt über einen Bachelor of Laws (LL.B.) in Business Law. (tik)

Bild: © Finlex

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blau direkt und Netfonds schließen sich zusammen

Die Netfonds AG und blau direkt schließen sich unter dem Dach des Investors Warburg Pincus zusammen. Das geht aus einer gemeinsamen Pressemitteilung der drei Unternehmen vom Montagmorgen hervor.

Warburg Pincus, der Investor hinter blau direkt, steigt auch bei der Netfonds AG ein. Das verkünden die drei Unternehmen in einer gemeinsamen Pressemitteilung am Montagmorgen.

blau direkt und Netfonds schließen sich somit unter dem Dach von Fonds des Wachstumsinvestors zusammen und formen dabei eine strategische Allianz, heißt es.

 

Übernahmerallye bei Maklern: Wie geht es nach 2025 weiter?

Die Zahl der Übernahmen ist rückläufig, die Bedingungen für PE-finanzierte Maklerkonsolidierer haben sich verändert. Dennoch wird sich der Konzentrationstrend bei Gewerbe- und Industriemaklern fortsetzen, denn die Haupttreiber sind intakt. Der Beitrag kommentiert die jüngsten Entwicklungen.

Ein Artikel von Klaus-Jürgen Baum, Inhaber KJB Consulting

Verhaltener Auftakt, starkes Finish und ein Paukenschlag zum Jahresende, so ließe sich das Konsolidierungsgeschehen im deutschen Markt für Gewerbe- und Industriemakler im Jahr 2025 aus der „Froschperspektive“ charakterisieren.

Aus der „Vogelperspektive“ kommen allerdings einige wichtige Aspekte hinzu. Sie deuten darauf hin, dass die M&A-getriebene Konsolidierungsrallye in eine neue Phase getreten ist.

Die Froschperspektive: Solide Transaktionszahlen und neue Akteure

Betrachtet man den Jahresverlauf 2025 aus der Froschperspektive, befanden sich die Transaktionszahlen auf solidem Niveau. Allerdings lag der Wert von über 90 relevanten Übernahmen erkennbar unter dem bisherigen Rekordjahr 2024, selbst wenn man berücksichtigt, dass sich die Nachverfolgung der Transaktionszahlen im Jahr 2025 erschwert hat, da einige Maklerkonsolidierer auch über Tochtergesellschaften zukaufen und über kleinere Firmenkäufe tendenziell weniger berichtet wird.

ATTIKON, GLOBAL, HBC und Helmsauer gehörten zu den aktiveren Aufkäufern, während die Zahlen vor allem bei GGW und Summitas deutlich niedriger ausfielen.

 

Übernahmerallye im Maklermarkt: Wie geht es nach der Wende 2025 weiter?

 

Grafik: © KJB Consulting

Die gedämpften Transaktionszahlen bei den meisten Private Equity-finanzierten Makleraufkäufern dürften nicht zuletzt gruppeninternen Prioritätensetzungen geschuldet sein:

  • Die Refinanzierungsrunden bei der ATTIKON Finanz AG und der HBC-Gruppe verliefen zur Jahresmitte erfolgreich. Beide Häuser setzten ihre Einkaufstouren seither unverändert mit frischem Geld fort.
  • Demgegenüber kam der Verkaufsprozess bei der GLOBAL-Gruppe nicht zu einem Abschluss – nach Einschätzungen von Branchenbeobachtern aufgrund unterschiedlicher Preisvorstellungen aufseiten der aktuellen und der möglichen künftigen Investoren.
  • Speziell die GGW Group engagierte sich stark bei Übernahmen im Ausland und setzte damit ihren Weg fort, sich zu einer führenden Maklergruppe für den europäischen Mittelstand zu entwickeln.
  • Daneben trat zum Jahreswechsel 2024/2025 mit der Yellow Hive ein neuer „Player“ im Übernahmegeschehen auf. Yellow Hive plant, die in den Niederlanden erfolgreiche Buy & Build-Strategie auf den deutschen Markt zu übertragen – finanziert durch den Finanzinvestor IK Partners. Der Übernahmefokus von Yellow Hive liegt auf Spezialmaklern und mittelständischen Finanzdienstleistern.
  • Außerdem sind die Maklerdienstleister germanBroker.net, CHARTA und FiNet als Makleraufkäufer gemeinschaftlich aktiv geworden – auch wenn sie sich selbst nicht als Wettbewerber der Profi-Investoren sehen, denn alle drei gehören den angebundenen Partnermaklern.

Die gemeinsame Tochter germanPartnership hat inzwischen erste Maklerbetriebe aus den Partnernetzwerken der Gesellschafter übernommen. „Es ging uns vor allem darum, den Mitgliedern unserer Netzwerke eine passende Nachfolgelösung zu bieten, die einen langfristigen Fortbestand der Unternehmen im Maklereigentum ermöglicht“, erläutert Geschäftsführerin Vivian Martin den Ansatz von germanPartnership. Ziel sei, die Unternehmen dauerhaft zu halten und ein Netzwerk qualifizierter Maklerhäuser in Deutschland aufzubauen.

Paukenschlag zum Jahresende

Kurz vor Weihnachten dann der Paukenschlag: Bernd Helmsauer trat als Chef der seit 2023 ausgesprochen übernahmeaktiven HELMSAUER Gruppe mit sofortiger Wirkung zurück – aufgrund eines „grundlegenden strategischen Dissens“, wie er kürzlich verlauten ließ. Bis zuletzt hatte Helmsauer das Unternehmen als „familiären Gegenentwurf“ zu den Private Equity-finanzierten Maklerkonsolidierern bezeichnet.

Der Hauptgesellschafter der HELMSAUER Gruppe, der Finanzinvestor Nordic Capital, will den bisherigen Expansionskurs weiterführen und hat dazu inzwischen einen Nachfolger für Bernd Helmsauer gefunden. Marco Gerhardt übernahm Anfang Februar die Funktion des Chief Executive Officer (CEO). Er war zuvor für einen anderen Konsolidierer tätig, die MRH Trowe-Gruppe, wo er bis Mitte 2023 als Vorstandsmitglied und Mitgesellschafter wirkte.

Schon Wochen vor dem endgültigen Zerwürfnis mit Nordic Capital hatten die Helmsauer Söhne Bastian und Steffen einige neue Gesellschaften gegründet. Als Helmsauer Brüder Verbund sind sie seit Anfang 2026 im Markt tätig und verzeichnen nach eigenen Aussagen starken Zulauf von ehemaligen Mitarbeitern und Kunden. Im Februar erfolgte eine gerichtliche Klärung wettbewerbsrechtlicher Fragen zwischen den beiden namensverwandten Maklergruppen.

Trau, schau, wem

Für Makler, die sich einen Unternehmensverkauf prinzipiell vorstellen können und denen Kontinuität bei den Eigentümerverhältnissen des Erwerbers am Herzen liegt, dürfte die Volte bei der HELMSAUER Gruppe ein „Augenöffner“ sein: nämlich (noch) genauer zu prüfen, mit wem und worauf sie sich einlassen.

Dies gilt nicht nur für Nachfolgeregelungen älterer Makler, die das eigene Lebenswerk in zuverlässige Hände übergeben wollen, sondern insbesondere auch für jüngere Makler, die den Anschluss an eine größere Gruppe bewusst als Rahmen für ihre weitere unternehmerische Tätigkeit in Betracht ziehen.

Die verbleibenden Optionen in Gestalt wirklich inhabergeführter Gruppen sind dabei alles andere als zahlreich. Nach den Veränderungen bei HELMSAUER und ATTIKON befindet sich nämlich nur noch eine einzige Adresse unter den Maklerkonsolidierern komplett in privater Hand: die Aventus Maklergruppe.

Familienkapital als Alternative zu Private Equity

„Wir sind Familienunternehmer – komplett unabhängig und immer an der Seite unserer Kunden,“ so charakterisiert Björn-Hendrik Robens, Beiratsvorsitzender der Aventus, die Philosophie der aufstrebenden Maklergruppe. Tatsächlich kommt die finanzielle Rückendeckung für Aventus ausschließlich von privaten Geldgebern: Björn-Hendrik Robens selbst, der umfangreiche Erfahrungen im Beteiligungsmanagement und bei der Entwicklung von Marktführern gesammelt hat – u. a. als Kontinental-Europachef einer spezialisierten Investmentgesellschaft für große Familienvermögen, den Gründern der Policen Direkt Gruppe, von denen Simon Nörtersheuser als Geschäftsführer die Aventus Maklergruppe operativ führt, und der Bielefelder Unternehmerfamilie Goldbeck, die seit den 1960er-Jahren ein erfolgreiches Bauunternehmen mit über 12.000 Mitarbeitern weltweit aufgebaut hat.

Mit Blick auf die jüngsten Entwicklungen bei einigen der Konsolidierer ist davon auszugehen, dass „Familienkapital statt Private Equity“ in der Gunst von verkaufsbereiten Maklern steigen wird. Die veränderten Rahmenbedingungen sollten einer strategisch agierenden Gruppe ohne Exit-Druck ebenfalls in die Hände spielen. Die Ziele der Gesellschafter sind jedenfalls ambitioniert: Langfristig soll die Aventus zu einer der führenden Maklergruppen für den deutschen Mittelstand werden.

Die Vogelperspektive: 2025 als Wendepunkt

Schaut man über den Tellerrand des deutschen Markts hinaus auf weitere aktuelle Entwicklungen in der Maklerbranche, so ist erkennbar, dass das Jahr 2025 einen Wendepunkt im bisherigen M&A-Geschehen markiert.

Prominenter Indikator: Die Aktienkurse der großen börsennotierten Maklerunternehmen sind seit dem Höhepunkt im Frühjahr 2025 entgegen dem breiten Markt deutlich gesunken. Bei den übernahmeaggressiven Häusern Arthur J. Gallagher und Brown & Brown erreichten die Kursrückgänge inzwischen sogar rund 40%.

Die vielleicht wesentliche Ursache besteht darin, dass der bisherige Rückenwind für das organische Umsatzwachstum von Maklern aufgrund hoher Inflationsraten und spürbarer Kapazitätszurückhaltung bei den Risikoträgern nachgelassen hat. So erwartet der GDV im Jahr 2026 für Deutschland in den Sachsparten nur noch ca. 5% Prämienwachstum – nach knapp 8% im Jahr 2025.

Zuletzt kamen Investorensorgen hinzu, dass neue KI-gestützte Anwendungen die etablierten Geschäftsmodelle in der Versicherungsbranche unter Druck setzen werden – etwa indem KI-Tools und Agenten menschliche Vermittler ersetzen, den Direktvertrieb befeuern und Margendruck infolge höherer Preistransparenz auslösen. So reagierten Anfang Februar die Aktienkurse von Versicherern und Maklern zum Teil heftig auf die Ankündigung von OpenAI, die erste Versicherungslösung in das ChatGPT-Ökosystem zu integrieren.

Den optimistischen Ausstiegsplänen mancher Beteiligungsgesellschaften dürften diese Entwicklungen einen Dämpfer versetzt haben – ganz besonders Zweitrundeninvestoren, die sich zu bereits sehr hohen EBITDA-Multiples eingekauft haben. Hinzu kommt der Helmsauer-Effekt: Er dürfte das Risiko von Investments in inhabergeführte Strukturen in einem neuen Licht erscheinen lassen.

Immerhin: Etwas Unterstützung für die M&A-Szene kam von der Kapitalmarktfront. So sind die Fremdkapitalzinsen im Verlauf des Jahres 2025 wieder spürbar gesunken.

2026+: Neue Phase der Marktkonsolidierung

Nach der stürmischen Übernahmewelle der letzten Jahre ist im aktuellen Stadium der Marktkonsolidierung eher zu erwarten, dass die Aufkäufer sich intensiver um die Profitabilität ihrer vorhandenen Unternehmensportfolios kümmern werden:

  • Erstens auf der Umsatzseite etwa durch den Versuch der Hebung von Vertriebspotenzialen innerhalb der Kundenbestände durch Cross- und Upselling sowie vermehrte Anstrengungen zur (Neu-)Kundengewinnung, was den Wettbewerb unter Maklern verschärfen dürfte;
  • zweitens durch den Auf- bzw. Ausbau eigener Assekuradeure sowie die Nutzung besonderer Platzierungsformen, die eine höhere Beteiligung an der Wertschöpfung ermöglichen;
  • und drittens auf der Kostenseite durch verstärkte Reorganisation und tiefere Integration der übernommenen Einheiten sowie zusätzliche Investments in einheitliche, effiziente(re) Geschäftsplattformen.

Beim M&A-Geschehen ist mit Blick nach vorne zwar nicht mit einem Nachfrageeinbruch zu rechnen – aber die Aufkäufer dürften größere Preisdisziplin walten lassen und insgesamt wählerischer werden. Top-Targets, die sich etwa durch besondere Kompetenzen, hohe Ertragsqualität oder überdurchschnittliches „echtes“ Wachstum auszeichnen, sollten weiter stabile und attraktive Bewertungen erzielen. Gleiches gilt für solche Targets, die vorhandene Beteiligungsportfolios synergetisch ergänzen.

Für schwächer aufgestellte Verkaufskandidaten und auch für kleinere Häuser, bei denen die Transaktions- und Integrationskosten überproportional durchschlagen, dürften sich die Preise hingegen bestenfalls seitwärts bewegen.

Schließlich darf man auf der Käuferseite gespannt sein, wie es bei „Me-Too-Playern“ ohne klar erkennbaren USP und bei „Nachzüglern“ im Wettbewerb um verkaufswillige Makler weitergeht.

Konsolidierung schreitet voran, Branchenkonzentration steigt weiter

Unbeschadet der Veränderungen auf der Investorenseite: Die deutsche Versicherungsmaklerbranche wird auch im Jahr 2026 in Bewegung bleiben, die Konsolidierung wird weitergehen.

„Langfristig wird sich der Markt deutlich konsolidieren: Es dürften weniger als 1.000 Maklerunternehmen verbleiben, davon maximal zehn mit strategischer Relevanz im Gewerbe- und Industriemarkt. Diese Makler werden durch Professionalität, Spezialisierung und Mehrwert im betrieblichen Risikomanagement den Standard im Markt definieren“ glaubt Simon Nörtersheuser, geschäftsführender Gesellschafter der Aventus Maklergruppe.

Gleichzeitig blicken Branchenexperten wie Dietmar Kottmann, Partner bei Oliver Wyman, optimistisch auf die künftige Rolle des Maklervertriebs im gewerblichen Geschäft. Er traut dem Vertriebsweg Makler durchaus weitere Marktanteilsgewinne zu.

Diese Einschätzung entspricht dem breiten Konsens unter Marktteilnehmern und -beobachtern. Sie sehen die demografische Entwicklung und betriebswirtschaftliche Größenvorteile als Haupttreiber der fortschreitenden Konzentration bei Gewerbemaklern.

Denn zum einen werden in den nächsten rund zehn Jahren noch zahlreiche Inhaber aus der Generation der Baby-Boomer in den Ruhestand gehen – und viele von ihnen haben keinen internen Nachfolger.

Zum anderen liegen die Wettbewerbsvorteile größerer Einheiten auf der Hand: „Größe ist ein entscheidendes Merkmal, um sich im Kundeninteresse bei Versicherern durchsetzen zu können – etwa bei der Risikoplatzierung, bei den Versicherungsbedingungen und bei der Schadenregulierung,“ so Kottmann.

Außerdem ermögliche ihre Ressourcenstärke den großen Maklergruppen, die absehbar weiter steigenden Herausforderungen gerade in den Bereichen Digitalisierung und Regulierung besser zu meistern als dies die meisten kleineren Häuser allein könnten.

 

Übernahmerallye im Maklermarkt: Wie geht es nach der Wende 2025 weiter?

 

Grafik: © Oliver Wyman, KJB Consulting

In Folge dieser Mega-Trends wird auch die Marktkonzentration im deutschen Maklermarkt weiter zunehmen. Dabei kam schon die Entwicklung der letzten Jahre einem Erdrutsch gleich: Speziell bei den Gewerbe- und Industriemaklern stieg allein im Zeitraum von 2021 bis 2024 der Anteil der Top 20 am Gesamtumsatz um rund 14 Prozentpunkte. Und ein Vergleich etwa mit den angelsächsisch geprägten Märkten legt nahe, dass sich die Marktanteile noch weiter zugunsten der „Großen“ verschieben könnten.

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Um aktuelle Entwicklungen im Maklermarkt geht es auch beim Makler-Summit Süd-West 2026 am 29. April in Kornwestheim. Weitere Informationen zu dem Event finden Sie auf asscompact.de/makler-summit-2026.
 

aruna baut Vertriebsteam aus

Mit Christian Chlupka als neuer Makler:innenberater verstärkt der Maklerpool aruna sein Vertriebsteam. Chlupka hat Erfahrung in unterschiedlichen Bereichen der Versicherungs- und Vertriebswelt und wird sich gezielt um die Betreuung und Weiterentwicklung der angebundenen Makler kümmern.

Der Maklerpool aruna hat zu Jahresbeginn sein Vertriebsteam erweitert: Christian Chlupka startete als „Makler:innenberater“. Er soll gezielt die Betreuung und Weiterentwicklung der angebundenen Makler:innen verstärken, heißt es von aruna. Der 36-Jährige verfügt über Erfahrung in unterschiedlichen Bereichen der Versicherungs- und Vertriebswelt.

Chlupkas Karriere begann im klassischen Agenturvertrieb der ERGO, wo er zunächst seine Ausbildung absolvierte und anschließend ein eigenes, selbstständiges Vermittlungsgeschäft aufbaute. Weitere Stationen führten ihn u. a. zu simplesurance, wefox und Münchener Verein, wo er zuletzt die Position des Vertriebsleiters im Maklersegment übernahm. Verantwortlich war er dort für die strategische Weiterentwicklung der Maklerbetreuung, den Ausbau des Partnernetzwerks sowie Maßnahmen zur Umsatzskalierung, einschließlich Prozessoptimierungen und neuer Vertriebsimpulse. (lg)

News über weitere personelle Veränderungen in der Finanz- und Versicherungsbranche lesen Sie in der Rubrik „Personen“.

Bild: © aruna/blitzsaloon

 

Personelle Veränderungen bei der GA-Group

Bei der Guarantee Advisor Group e. V. übernimmt Marcus Schröder in Zukunft die Verantwortung für das Ressort Finanzen. Er folgt auf Andreas Wienmeier. Des Weiteren wird Oliver Dahmen Leiter Marketing und Vertrieb. Die Position wurde bei der GA-Group neu geschaffen.

Neubesetzungen bei der Guarantee Advisor Group e. V. (GA-Group): Das Finanzressort im Vorstand wurde neu aufgestellt. Zudem hat der Verbund eine zusätzliche Position im Bereich Marketing und Vertrieb geschaffen.

Die Verantwortung für das Ressort Finanzen liegt nun bei Marcus Schröder, der Nachfolger von Andreas Wienmeier wird. Wienmeier hatte sich aus persönlichen Gründen nicht erneut zur Wahl gestellt, teilt die GA-Group mit. Wolfgang Kluge als 1. Vorsitzender sowie Andrea Stahl als 2. Vorsitzende wurden im Rahmen der turnusgemäßen Vorstandswahlen für weitere zwei Jahre in ihren Ämtern bestätigt.

Den Posten als „Leiter Marketing und Vertrieb“, der seit 01.02.2026 besteht, übernimmt Oliver Dahmen. Er soll den Vorstand bei der strategischen Weiterentwicklung des Verbunds sowie bei der Ansprache unternehmerisch geprägter Maklerhäuser unterstützen. Außerdem wird er für den Ausbau der Marktpräsenz und die Förderung von Austausch und Wissen auf allen Ebenen der Mitgliedshäuser verantwortlich sein. (lg)

Bild: Vorstand der Guarantee Advisor Group (v. l. n. r.): Wolfgang Kluge (1. Vorsitzender), Andrea Stahl (2. Vorsitzende), Marcus Schroeder (Vorstand Finanzen), Oliver Dahmen (Leiter Marketing und Vertrieb); © Guarantee Advisor Group 

 

Weiteres Maklerhaus an Bord der ATTIKON Gruppe

Die ATTIKON Gruppe wächst weiter: Mit der Bay Versicherungsmakler GmbH aus München begrüßt die Gruppe ein weiteres Mitglied. Das Vermittlerunternehmen ist auf Vermögensschadenhaftpflicht für Kammerberufe sowie Bau-Kombi-Versicherungen spezialisiert.

Erst vor Kurzem hat ATTIKON mitgeteilt, dass sich die beiden Vermittlerunternehmen MH Versicherungsmakler und Franz Dede der Gruppe angeschlossen haben (AssCompact berichtete). Nun hat ATTIKON einen weiteren Neuzugang bekannt gegeben: Die Bay Versicherungsmakler GmbH aus München ist seit 01.01.2026 Teil der Gruppe. Mit dem neuen Mitglied an Bord stärkt ATTIKON den Ausbau spezialisierter Deckungskonzepte innerhalb der Gruppe. Der Gründer und bisherige Geschäftsführer des Maklerhauses Bay, Thomas Bay, wird das Unternehmen weiterhin als alleiniger Geschäftsführer leiten.

ATTIKON will Segment der Vermögensschadenhaftpflicht ausbauen

Das Maklerhaus ist auf Vermögensschadenhaftpflicht für beratende Berufe spezialisiert – darunter Steuerberater, Rechtsanwälte und Wirtschaftsprüfer – sowie auf den Bereich komplexer Bau-Kombi-Lösungen für größere Gewerbeimmobilien wie Hotels und Bürohäuser.

„Mit Thomas Bay stärken wir unsere Expertise im Bereich Vermögensschadenhaftpflicht weiter. Gemeinsam mit der kürzlich hinzugekommenen GL Götz Lebuhn Versicherungsmakler GmbH, der ATTIKON Corporate Insurance sowie der ATTIKON AsseCon wollen wir dieses Segment innerhalb der ATTIKON Gruppe strategisch ausbauen und nachhaltig weiterentwickeln“, erklärt Dr. Dominik Reinartz, Vorstand für Finanzen, M&A und Beteiligungen der ATTIKON Finanz AG. (tik)

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