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Unternehmensmeldungen

Allianz startet so stark ins Jahr wie noch nie

Die Allianz ist so gut ins neue Jahr gestartet wie noch nie zuvor: Für das erste Quartal 2026 haben die Münchener ein operatives Rekordergebnis vorgelegt. Grund dafür ist insbesondere die starke Entwicklung im Schaden- und Unfallgeschäft sowie im Asset Management.

Traumstart für den Branchenprimus: Die Allianz kann an die guten Ergebnisse aus 2025 anknüpfen und mit einem operativen Rekordergebnis ins neue Jahr starten. Vergangene Woche hat der Münchener Versicherer seine Zahlen aus dem ersten Quartal 2026 vorgelegt und kann erneut mit starken Zahlen aufwarten: Das operative Ergebnis steigt um 6,6% und erreicht mit 4,5 Mrd. Euro einen neuen Rekordwert. Das gesamte Geschäftsvolumen beläuft sich auf 53,0 Mrd. Euro, was einem internen Wachstum von 3,5% entspricht. Dies sei insbesondere auf eine starke Entwicklung in der Schaden- und Unfallversicherung sowie im Asset Management zurückzuführen.

Operativer Rekord auch im Schaden- und Unfallgeschäft

In der Schaden- und Unfallversicherung konnte der Versicherer ein Geschäftsvolumen von 28,3 Mrd. Euro erreichen. Vor allem im Privatkundengeschäft konnte ein anhaltend starkes internes Wachstum erreicht werden. Auch in diesem Bereich konnte die Allianz noch nie einen so erfolgreichen Jahresauftakt hinlegen: Das operative Ergebnis von 2,4 Mrd. Euro liegt ebenfalls auf Rekordniveau.

In der Lebens- und Krankenversicherung verharrte das Neugeschäft auf einem konstant guten Niveau von 1,3 Mrd. Euro. Das operative Ergebnis blieb in einem volatilen Geschäftsfeld mit 1,4 Mrd. Euro resilient, so der Versicherer.

Im Asset Management stiegen die operativen Erträge auf 2,2 Mrd. Euro, ein internes Wachstum von 12,7%. Dies war auf die höheren Erträge aus dem verwalteten Vermögen zurückzuführen, die währungsbereinigt um 11,1% zunahmen. Das operative Ergebnis stieg um 5,8% auf 857 Mio. Euro.

Allianz sieht sich auf Kurs für Gesamtjahresziel

Der Vorstandsvorsitzende der Allianz SE, Oliver Bäte, sieht das positive Ergebnis als Beweis für das „starke Fundament und die Wirksamkeit (der) kundenzentrierten Strategie“ des Versicherers. Mit dem starken Ergebnis ist die Allianz auf Kurs, das Gesamtjahresziel eines operativen Ergebnisses von 17,4 Mrd. Euro, plus oder minus 1 Mrd. Euro, zu erreichen. Im vergangenen Geschäftsjahr erzielte die Allianz ebenfalls ein operatives Rekordergebnis von 17,4 Mrd. Euro, ein Anstieg von 8,4% gegenüber dem Vorjahr. (js)

Lesen Sie auch: Allianz, R+V & Co.: Die wichtigsten Bilanzkennzahlen 2025
 

Wohneigentum als Sparmotiv behauptet sich

Der Verband der Privaten Bausparkassen hat die Menschen hierzulande erneut zu ihren Sparmotiven befragt. Laut Frühjahrsumfrage liegt die Altersvorsorge weiterhin mit klarem Abstand vorne vor dem Sparen für Konsumzwecke. Das Sparziel Wohneigentum folgt auf Rang 3.

Im Rahmen der Frühjahrsumfrage 2026 zu den Sparmotiven der Bundesbürger hat das Meinungsforschungsinstitut Kantar im Auftrag des Verbands der Privaten Bausparkassen über 2.000 Personen ab 14 Jahren befragt. Wie die Ergebnisse zeigen, bleibt die Altersvorsorge in der Liste der Sparmotive nach wie vor auf dem 1 Platz mit 59% der Nennungen. Es folgt das Sparen für Konsumzwecke mit 43%. Auf Platz 3 rangiert das Sparziel Wohneigentum mit 43% Nennungen. Die Kapitalanlage wird von 35% als Sparmotiv angegeben. Deutlich seltener werden der Notgroschen mit 3% und die Ausbildung der Kinder mit 2% als Gründe fürs Sparen genannt. Mehrfachnennungen waren möglich.

„Die Menschen in Deutschland haben ein sehr klares Gespür dafür, dass sie zusätzlich vorsorgen müssen. Die Altersvorsorge bleibt deshalb das mit Abstand wichtigste Sparmotiv. Zugleich zeigt die Umfrage: Wohneigentum bleibt für viele ein relevantes Ziel, auch wenn die Hürden beim Erwerb weiter hoch sind“, erklärt Christian König, Hauptgeschäftsführer des Verbands der Privaten Bausparkassen.

„Wohneigentum ist für viele Menschen nicht nur ein Wohnwunsch, sondern ein wichtiger Baustein der Altersvorsorge“, so König weiter. Wenn Eigenkapitalhürden, Erwerbsnebenkosten sowie hohe Bau- und Finanzierungskosten den Zugang erschweren, werde aus einem breiten gesellschaftlichen Wunsch für viele ein kaum erreichbares Ziel. Deshalb müsse die Reform der privaten Altersvorsorge die Wohneigentumsbildung konsequent mitdenken.“ (tik)

Weitere Meldungen rund um den Immobilienmarkt und neue Services finden Sie in der Rubrik „Immobilien“.
 

Hans John optimiert Maklerrechtsschutz

Hans John hat seinen Maklerrechtsschutz angepasst. Als Highlight des neuen Rahmenvertrages nennt das Unternehmen eine Teilausschnittsdeckung für Bestandskäufe. Neuerungen gibt es auch bei den Deckungskonzepten zur Vermögensschadenhaftpflicht.

Die Hans John Versicherungsmakler GmbH aus Hamburg bietet Versicherungsmaklern künftig einen verbesserten Rechtsschutzrahmenvertrag mit der Auxilia. Das exklusive Konzept ist modular aufgebaut und ist gezielt auf die typischen Risiken im Maklerbetrieb ausgerichtet. Gleichzeitig ermöglicht das Konzept ein Höchstmaß an Flexibilität, so das Unternehmen.

Ein besonderes Highlight ist laut eigenen Aussagen von Hans John die Teilausschnittsdeckung im Vertrags- und Sachenrecht für Streitigkeiten im Zusammenhang mit Bestandskäufen.

Im Fokus stehen dabei die wirtschaftlich sensiblen Bereiche des Maklerbetriebs wie die Absicherung rund um Courtage-, Provisions- und Honoraransprüchen einschließlich Forderungen aus Servicevereinbarungen. Auch ein Spezial-Strafrechtsschutz und die Absicherung gewerberechtlicher Auseinandersetzungen sind Bestandteil des Konzepts.

Das Konzept selbst ist modular aufgebaut und soll sich individuell auf die jeweilige Unternehmenssituation zuschneiden lassen. Über den eigenen Online-Rechner des Unternehmens können Makler Prämien berechnen und den Abschluss digital vornehmen. Bestehende Rechtsschutzverträge profitieren über eine Differenzdeckung von den erweiterten Leistungen, ohne auf bestehende Vertragsablaufzeiten warten zu müssen.

Erweiterte Deckungskonzepte in der Vermögensschadenhaftpflicht

Darüber hinaus hat Hans John auch erweiterte Deckungskonzepte in der Vermögensschadenhaftpflichtversicherung bekannt gegeben. Die Erweiterungen erfolgen in Zusammenarbeit mit der ERGO und der Allianz.

Mit der Allianz konnte zuletzt ein Kostenbaustein für den Abwehrschutz vereinbart werden, wenn streitig ist, ob die ausgeübte Tätigkeit in einem Schadenfall zum Berufsbild/Tätigkeitsumfang einer erlaubnispflichtigen versicherten Tätigkeit gehört.

Über die ERGO gab es umfangreiche Erweiterungen und Anpassungen, heißt es in der Pressemitteilung. Im Mittelpunkt stehen die psychologische Unterstützung im Schadenfall sowie die optionalen Bausteine „Erweiterter Handelsgeschäftebaustein“ sowie die „Best-Leistungsgarantie“. Die Bausteine können jeweils gegen Zuschlag vereinbart werden. (js)

Weitere Meldungen zu neuen Versicherungslösungen und Anpassungen bei bestehenden Produkten finden Sie in unserem Bereich „Assekuranz“.
 

Global: Personelle Änderungen und Übernahme von ACCURA

Bei der Global Gruppe aus Köln tut sich derzeit viel. Wurde kürzlich noch die Refinanzierung der bestehenden Kreditlinien abgeschlossen, verkündet der Industriemakler nun personelle Änderungen sowie die Übernahme der Nürnberger ACCURA Gruppe, Spezialmakler für Wohnmobile.

Die Global Gruppe hat diverse personelle Änderungen bekannt gegeben. Im Bereich Sales findet ein Wechsel statt: Manuel Voss, bisher Chief Sales Officer (CSO) der Global Gruppe, verlässt die operative Geschäftsführung auf eigenen Wunsch. Er bleibt der Gruppe als Gesellschafter und Partner im Vertrieb mit Fokus auf Real Estate verbunden, wie die Gruppe auf Anfrage von AssCompact mitteilt. Die strategischen Sales-Themen verantwortet CEO Thomas Wang gemeinsam mit der Key Account Division und dem Sales Team. 

Neue Position: Chief Transformation Officer 

Darüber hinaus führt die Global Gruppe die Rolle des Chief Transformation Officer (CTrO) neu ein. Diese übernimmt Senad Musa. Sein Verantwortungsbereich umfasst demnach die zentrale Steuerung der Transformation, vor allem in Organisations- und Prozessfragen. Zusätzlich zu seinen bisherigen Aufgaben im Bereich People Recruiting & Development ist er in Zukunft auch für Operations und Payroll verantwortlich. 

Robert Dallmann legt Mandat nieder 

Weiterhin heißt es von der Global Gruppe, dass Robert Dallmann, Chief Broking Officer, sich entschieden habe, sein Mandat als Geschäftsführer niederzulegen, um sich neuen Aufgaben außerhalb der Gruppe zu widmen. Er wird die Gruppe zum 30.11.2026 verlassen. Bis zur Übergabe an eine Nachfolge bleibe er in seiner Gruppen-CBO-Rolle aktiv. Bis zur Neubesetzung der Position übernimmt Yasser Bassal die operative Leitung und Organisation des Broking Offices. 

Global Gruppe übernimmt ACCURA Gruppe

Des Weiteren hat die Global Gruppe die Übernahme der ACCURA Gruppe bekannt gegeben. Mit der Akquisition eines Spezialmaklers für Wohnmobilversicherung und Wohnmobilspezialkonzepte sowie Gewerbe in dieser Größenordnung will Global gezielt die strategische Positionierung in diesem Marktsegment stärken, heißt es. 

ACCURA verfüge über eine hohe fachliche Expertise sowie über eingespielte, digital gestützte Prozesse in der Auftragsverarbeitung, unter anderem über die gruppeneigenen Assekuradeure. Diese Strukturen und Kompetenzen bieten laut Global eine „sehr gute Grundlage, Wachstum in diesem Segment nachhaltig zu fördern“. 

Das bestehende Team von ACCURA bleibt vollständig im Unternehmen. Es wird laut eigenen Angaben auf die Fortführung und gezielte Stärkung des Teams gesetzt. Zu den finanziellen Details der Transaktion haben die beteiligten Parteien Stillschweigen vereinbart. 

Kürzlich hatte die Global Gruppe die Refinanzierung ihrer bestehenden Kreditlinien abgeschlossen. (lg)

 

Elke Seiz wird Head of Claims & Insurance Legal bei Finlex

Personelle Änderungen bei Finlex: Elke Seiz übernimmt die Position der Head of Claims & Insurance Legal bei dem auf Cyber- und Financial-Lines-Versicherungen spezialisierten Makler. Sie wird sich v. a. der Weiterentwicklung des Schadenmanagements über alle Schadensegmente hinweg widmen.

Elke Seiz ist seit Mai 2026 Head of Claims & Insurance Legal bei Finlex. Ein zentraler Schwerpunkt in ihrer neuen Rolle wird laut dem Unternehmen die Weiterentwicklung des Schadenmanagements über alle Schadensegmente hinweg sein.

Seiz ist 36 Jahre alt und seit Juni 2022 bei Finlex tätig. Neben der rechtlichen Steuerung komplexerer Sachverhalte lege Seiz besonderen Wert auf eine hohe Qualität und Effizienz in der Bearbeitung auch kleinerer und mittlerer Schäden, teilt das Unternehmen mit. Im Mittelpunkt stehen dabei eine kundenorientierte Schadenregulierung sowie das Finden pragmatischer und marktorientierter Lösungen.

Derzeit umfasst das Team vier Mitarbeitende. Gleichzeitig arbeitet Finlex laut eigenen Angaben daran, das Team weiter zu verstärken. (lg)

Bild: © Finlex

News über weitere personelle Veränderungen in der Finanz- und Versicherungsbranche lesen Sie in der Rubrik „Personen“.
 

Generationswechsel im Vorstand der Alte Leipziger Versicherung AG

Christian Rusch wird Teil des Vorstands der Alte Leipziger Versicherung AG. Spätestens Anfang November 2026 soll er seine Tätigkeit aufnehmen. Gemeinsam mit Marcus Tersi wird er die Alte Leipziger Versicherung AG als Vorstandsduo leiten. Sein Vorgänger Kai Waldmann tritt den Ruhestand an.

Christian Rusch wurde vom Aufsichtsrat der Alte Leipziger Versicherung AG in den Vorstand berufen. Spätestens zum 01.11.2026 soll er demnach seine Tätigkeit für die Alte Leipziger Versicherung AG aufnehmen, teilt das Unternehmen mit. Rusch wird Nachfolger von Kai Waldmann. Der 60-Jährige geht zum Zeitpunkt des Dienstantritts von Rusch in den Ruhestand. Rusch soll gemeinsam mit Marcus Tersi die Alte Leipziger Versicherung AG als Vorstandsduo leiten.

Rusch hat langjährige Erfahrung im Schaden- und Unfallversicherungsgeschäft. Derzeit ist er für zentrale Geschäftsfelder bei AIG Europe S. A. Direktion für Deutschland als Head of Commercial Property sowie SME/Personal Lines Deutschland/ Österreich/Schweiz (DACH) verantwortlich. Davor war er in verschiedenen leitenden Positionen bei den Helvetia Versicherungen tätig.

Generationswechsel im Vorstand der Alte Leipziger Versicherung AG

Bild: Kai Waldmann

Waldmann ist seit 2011 im Vorstand der Alte Leipziger Versicherung AG und hat die Entwicklung der Schaden- und Unfallversicherung der ALH Gruppe maßgeblich geprägt, heißt es. „Wir danken Kai Waldmann für sein großes Engagement und seine Verdienste für unser Unternehmen und wünschen ihm schon heute für den neuen Lebensabschnitt alles Gute“, sagt Dr. Jochen Kriegmeier, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Alte Leipziger Versicherung AG. (lg)

Bild: © Alte Leipziger

News über weitere personelle Veränderungen in der Finanz- und Versicherungsbranche lesen Sie in der Rubrik „Personen“.
 

Weiteres Maklerhaus geht zu GGW

Die Nutzinger Zucker GmbH & Co. KG Assekuranzmakler wird Teil von Leading Brokers United, dem Maklerarm der GGW Group. Mit dem Hamburger Maklerunternehmen an Bord stärkt die Unternehmensgruppe ihre Position im mittelständischen Gewerbekundensegment.

Erst vor Kurzem war bekannt geworden, dass der traditionsreiche Gewerbemakler Billerbeck GmbH Teil der GGW Group wird, wie AssCompact berichtete. Zwischenzeitlich hat die Leading Brokers United, der Maklerarm der Gruppe, ein weiteres Vermittlerunternehmen unter ihrem Dach begrüßt. Bei dem Neuzugang handelt es sich um die Nutzinger Zucker GmbH & Co. KG Assekuranzmakler. Das 1987 gegründete Hamburger Maklerhaus hat 14 Mitarbeitende und verfügt über ausgewiesene Expertise in Branchen mit spezifischen Risikoprofilen, vor allem in den Segmenten Wein- und Sektkellereien sowie im Messebau.

„Mit Leading Brokers United gewinnen wir den passenden Partner, um unser Geschäftsmodell strukturiert weiterzuentwickeln und zugleich unsere Unabhängigkeit in der Beratung sowie die Nähe zu unseren Kunden zu sichern“, erklärt Eric Steffen, Geschäftsführer der Nutzinger Zucker GmbH & Co. KG. „Die Einbindung eröffnet uns zusätzliche Ressourcen und Marktzugänge, ohne unsere unternehmerische Identität aufzugeben“, so Steffen weiter.

Gruppe baut mittelständisches Gewerbekundensegment weiter aus

Mit Nutzinger Zucker an Bord forciert die Leading Brokers United die Weiterentwicklung ihres gewerblichen Geschäfts und vertieft die Expertise in der branchenspezifischen Absicherung komplexer Risiken.

„Nutzinger Zucker stärkt unser Portfolio im Gewerbe- und Spezialgeschäft. Das Unternehmen bringt nicht nur nachhaltige Kundenbeziehungen, sondern auch tiefes Branchen-Know-how in klar definierten Zielsegmenten ein“, sagt Michael Schliephake, Geschäftsführer von Leading Brokers United. (tik)

Lesen Sie auch: Koch + Pillmann wird Teil der GGW
Weitere aktuelle Meldungen rund um Zusammenschlüsse und Übernahmen im Maklermarkt finden Sie in unserer Rubrik „Management & Vertrieb“.
 

Weiteres Maklerhaus unter dem Dach der HBC-Gruppe

Die HBC-Gruppe übernimmt die Horbach GmbH Versicherungsvermittlung & Finanzdienstleistungen. Mit dem Spezialmakler stärkt HBC seine Expertise insbesondere in den Bereichen Autohaus-, Kfz-, Reisemobil- und Transportversicherung sowie im mittelständischen Kundensegment.

Die HBC-Gruppe setzt ihren Wachstumskurs fort und begrüßt ein weiteres Maklerunternehmen in ihren Reihen: Die Horbach GmbH Versicherungsvermittlung & Finanzdienstleistungen ist Teil der Hanseatic Broking Center GmbH (HBC). Die 15 Mitarbeitenden von Horbach betreuen an den Standorten Düsseldorf und Gladbeck neben Privatkunden auch Mittelständler. Zu den Schwerpunkten des Spezialmaklers zählen insbesondere Versicherungslösungen für Autohäuser, Kfz-Betriebe, Reisemobile sowie Transport- und Logistikunternehmen. Ergänzt wird das Portfolio durch Spezialkonzepte für Privatkunden.

Mit der Übernahme von Horbach stärkt HBC ihre Marktposition in diesen Segmenten und baut die regionale Präsenz in Westdeutschland weiter aus. Die Kunden von Horbach sollen künftig von erweiterten Kapazitäten, einem breiteren Produktzugang sowie der technologischen Infrastruktur der HBC-Gruppe profitieren, wie es seitens des Unternehmens heißt.

Managementteam von Horbach bleibt an Bord

Im Zuge der Transaktion ändert sich nichts am bestehenden Management-Team von HORBACH. Die Standorte in Düsseldorf und Gladbeck bleiben erhalten. „Mit Horbach gewinnen wir ein hervorragend positioniertes Maklerhaus mit klarer Spezialisierung und starker Kundenbindung. Besonders im Bereich Kfz-naher Branchen und im Mittelstand ergänzt Horbach unser Portfolio inhaltlich und regional sehr gut. Gemeinsam wollen wir die bestehenden Stärken weiter ausbauen und zusätzliche Wachstumsimpulse setzen“, erklärt Johannes Schmidt, CCO der HBC. Andreas Rump, Geschäftsführer der HORBACH GmbH Versicherungsvermittlung und Finanzdienstleistungen, liegt insbesondere der seit über 70 Jahren bestehende Standort in Düsseldorf am Herzen. „Ich freue mich, dass wir durch den Beitritt zur HBC-Gruppe den Standort erhalten und zukünftig ausbauen können, um unsere Nähe zu unseren Kunden zu bewahren.

Michael Dutine, Geschäftsführer der HORBACH GmbH Versicherungsvermittlung und Finanzdienstleistungen, ergänzt: „HBC bietet uns die passende Plattform, um unsere Spezialisierungen weiter zu stärken und gleichzeitig von gruppenweiten Synergien zu profitieren.“ „Wir sehen unsere Entscheidung für HBC als nächsten konsequenten Schritt, insbesondere im Zugang zu erweiterten Märkten, Versicherern und digitalen infrastrukturellen Lösungen“, sagt Tobias von Ohlen, Geschäftsführer der HORBACH Gruppe und Geschäftsführer der Versicherungstochter anag versicherungspartner der Automobile Nord AG. (tik)

 

Weiteres Maklerhaus unter dem Dach der HBC-Gruppe

 

Weitere News zu Übernahmen und Zusammenschlüssen finden Sie in unserer Rubrik „Management & Vertrieb“.
 

Frank Leitgeb geht zur NÜRNBERGER

Die NÜRNBERGER Versicherung hat einen neuen Leiter Vertriebsstrategie: Seit Mai 2026 hat Frank Leitgeb den Posten inne. Gemeinsam mit dem Vertriebs- und Marketingvorstand der NÜRNBERGER Versicherung, Andreas Politycki, soll Leitgeb den Vertrieb des Unternehmens neu ausrichten.

Frank Leitgeb ist seit Mai 2026 Leiter Vertriebsstrategie bei der NÜRNBERGER Versicherung. Das hat ein Sprecher der Unternehmenskommunikation auf Anfrage von AssCompact bestätigt.

Leitgeb wird direkt an den langjährigen Vertriebs- und Marketingvorstand der NÜRNBERGER Versicherung, Andreas Politycki, berichten, der kürzlich vom Aufsichtsrat in seinem Amt bestätigt wurde.

Der Vertriebs- und Marketingvorstand hatte laut einer Pressemitteilung der NÜRNBERGER mit seinem Team in den vergangenen Monaten eine umfassende Neuausrichtung des Vertriebs entwickelt und zum 01.04.2026 eingeführt. Im Fokus der Neuausrichtung steht dabei neben einem konsequent bedarfsorientierten Zuschnitt der Betreuungsstrukturen die Einführung eines grundlegend neuen Beratungskonzepts.

Laut der Pressestelle wird Leitgeb aus seiner neuen Position heraus gemeinsam mit Politycki maßgeblich an der Weiterentwicklung und der Neuausrichtung des Vertriebsbereichs beteiligt sein. Darüber hinaus wird mitgeteilt, dass Leitgeb eng mit den Vertriebswegeleitern zusammenarbeiten wird.

Frank Leitgeb hatte nach langjähriger Tätigkeit zum Jahreswechsel 2025/2026 die LV 1871 verlassen. Zuletzt verantwortete er dort in Leitungsposition den dezentralen Vertrieb des Versicherers. (lg)

Lesen Sie auch: NÜRNBERGER übertrifft Erwartungen für 2025

Bild: © NÜRNBERGER

 

Allianz Commercial lagert Cybergeschäft an Coalition aus

Allianz Commercial überträgt das gesamte Neugeschäft in der gewerblichen Cyberversicherung auf das US-Unternehmen Coalition. Die Allianz bekommt im Gegenzug eine erhöhte Beteiligung an Coalition, Allianz-Vorstandsvorsitzender Oliver Bäte zieht zudem fest in den Vorstand des Unternehmens ein.

Allianz Commercial hat einen radikalen Schritt in der Ausrichtung ihrer gewerblichen Cyberversicherung bekannt gegeben. Künftig lagert Allianz Commercial ihr gesamtes Cyberversicherungsgeschäft an den US-Spezialisten Coalition aus. Als exklusiver globaler Partner der Allianz für Cyberversicherungen in allen gewerblichen Segmenten wird Coalition die Verantwortung für Preisgestaltung, Produktentwicklung, Risikominderung und Schadenmanagement übernehmen.

Die Allianz unterstützt durch Ressourcen in den Bereichen Underwriting für multinationale und Großunternehmen, Servicebereitstellung und Schadenbearbeitung. Coalition erhält langfristige Versicherungskapazitäten sowie Zugang zu den Vertriebskanälen der Allianz, heißt es in der Mitteilung des Münchener Versicherers. Die Partnerschaft ist auf eine Dauer von mindestens zehn Jahren angelegt.

Bäte wird festes Mitglied im Coalition-Vorstand

Im Zuge der Partnerschaft erhält die Allianz „eine Vorabzahlung in Form einer erhöhten Beteiligung an Coalition“. Allianz SE Vorstandsvorsitzender Oliver Bäte bekommt zudem eine Zusatzaufgabe: Er wird fest in den Vorstand von Coalition einziehen. Derzeit ist Bäte ein unabhängiges Vorstandsmitglied des US-Unternehmens. Zudem umfasse die Partnerschaft „leistungsabhängige Komponenten“, die an das Wachstum des Cybergeschäfts gekoppelt sind sowie die Möglichkeit zu weiteren Kapitalbeteiligungen an Coalition. Die Unternehmen arbeiten bereits seit 2022 zusammen. Allianz X, der strategische Investmentarm des Münchener Unternehmens, hatte damals in Coalition investiert.

Einführung zuerst in Kernmärkten

Die Einführung wird schrittweise erfolgen und in Kernmärkten wie den USA, dem Vereinigten Königreich und Deutschland beginnen, da hier bereits Kooperationen mit den Partnern bestehen. Zu „gegebener Zeit“ sollen dafür eine Reihe von Cyberspezialisten von der Allianz zu Coalition wechseln.

Coalition ist der weltweit erste Anbieter von „Active Insurance“, heißt es in der Mitteilung. Der Ansatz ermögliche neben der Absicherung gegen Cyberrisiken auch die aktive Erkennung und Abwehr von Bedrohungen. (js)

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