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Unternehmensmeldungen

k+m stellt überarbeitete Photovoltaikversicherung vor

Die Konzept & Marketing GmbH hat eine neue Tarifgeneration ihrer Photovoltaikversicherung auf den Markt gebracht. Ein zentrales Element ist laut dem Assekuradeur eine Altersstaffelung. Der Versicherungsschutz basiert auf einem Allgefahrenkonzept.

Die Konzept & Marketing GmbH (k+m) hat eine neue Tarifgeneration ihrer Photovoltaikversicherung allsafe solar gelauncht. Mit der Weiterentwicklung reagiert der Assekuradeur mit Sitz in Hannover laut eigenen Angaben auf die steigende Bedeutung der privaten Energieversorgung und die wachsenden Anforderungen an deren Absicherung.

Ein zentrales Element des Updates ist eine Altersstaffelung, so k+m. Diese ermögliche besonders attraktive Beiträge für neue und junge Anlagen und schließe gleichzeitig eine Lücke bei der Absicherung älterer Photovoltaikanlagen.

Der Versicherungsschutz basiert auf einem Allgefahrenkonzept. Neben klassischen Risiken sind dabei auch unbenannte und unvorhergesehene Schadenursachen abgedeckt. Zudem leistet der Tarif bei typischen Schadenursachen wie Bedienfehlern, technischen Defekten sowie inneren Betriebsschäden. Der Verzicht auf die Anrechnung der groben Fahrlässigkeit bei Herbeiführung des Schadenfalls ist ebenfalls im Leistungsumfang enthalten. Automatisch mitversichert sind zentrale Komponenten moderner Energieanlagen wie Batteriespeicher und Wallboxen. Weitere Systeme wie Wärmepumpen oder Solarthermieanlagen können optional inkludiert werden.

Weitere Komponenten des Tarifs sind unter anderem eine Ertragsausfallversicherung, eine Bau- und Montagedeckung sowie eine Updategarantie im Sinne einer Innovationsklausel. Eine GAP-Deckung zur Absicherung von Finanzierungen ist ebenfalls enthalten.

„Photovoltaikanlagen werden häufig als Bestandteil der Wohngebäudeversicherung betrachtet. In der Beratung zeigt sich jedoch, dass diese Form der Absicherung den tatsächlichen Risiken oft nicht gerecht wird“, so Marcel Lütterforst, der für die Produktentwicklung verantwortliche Geschäftsführer bei k+m. Der Abschluss des Tarifs erfolgt online über den Tarifrechner von k+m. (js)

Weitere Meldungen zu neuen Versicherungslösungen und Anpassungen bei bestehenden Produkten finden Sie in unserem Bereich „Assekuranz“.
 

Neue Chief Officer Global Strategic Partnerships bei Allianz Partners

Anna Kofoed wird bei Allianz Partners die Rolle der Chief Officer Global Strategic Partnerships übernehmen. Kofoed arbeitet seit 2023 bei Allianz Partners. In den vergangenen zwei Jahren war Kofoed für das Reisegeschäft von Allianz Partners verantwortlich.

Allianz Partners, Anbieter von B2B2C-Versicherungs- und Assistance-Lösungen, beruft Anna Kofoed zur Chief Officer Global Strategic Partnerships. Sie wird an Tomas Kunzmann, Chief Executive Officer von Allianz Partners, berichten.

Kofoed ist seit 2023 bei Allianz Partners tätig. Sie wechselte vom globalen Reisetechnologieunternehmen Amadeus, wo sie über 20 Jahre in diversen internationalen Führungspositionen tätig war. Ihre Erfahrung reicht laut Allianz Partners von Marketing und Vertrieb bis hin zu Strategie sowie Business Planning.

In den vergangenen zwei Jahren zeichnete Kofoed für das Reisegeschäft von Allianz Partners verantwortlich. In ihrer neuen Vorstandsrolle übernimmt Anna Kofoed nun die Verantwortung für den Bereich Global Strategic Partnerships.

Sie wird Nachfolgerin von Jean-Marc Pailhol, der innerhalb der Allianz Gruppe eine neue Aufgabe zur Entwicklung spezialisierter Versicherungs- und Assistance-Lösungen für vermögende Privatkunden übernommen hat. Ihre bisherige Verantwortung für das Reisegeschäft übernimmt Phil Hoffman, der seit 15.04.2026 als Chief Officer Travel zum Vorstand von Allianz Partners gehört. (lg)

 

Deutscher Versicherungs-Award 2026: Das sind die Gewinner

Bereits zum neunten Mal haben Franke und Bornberg, das Deutsche Institut für Service-Qualität und ntv den Deutschen Versicherungs-Award vergeben. Dieses Jahr wurden 40 Anbieter in 37 Kategorien ausgezeichnet. Welche Versicherer konnten sich mit ihren Angeboten gegen die Konkurrenz durchsetzen?

Das Analysehaus Franke und Bornberg, das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) und der Nachrichtensender ntv haben erneut gemeinsam den Deutschen Versicherungs-Award verliehen. Die jährlichen Awards wurden bereits zum neunten Mal vergeben. Insgesamt wurden 40 Anbieter in 37 Kategorien ausgezeichnet – von der Berufsunfähigkeitsversicherung über die Kfz-Versicherung bis hin zur privaten Krankenversicherung.

So funktioniert die Bewertung

Für die diesjährige Auflage des Awards hat Franke und Bornberg mehr als 12.000 Tarife aus allen untersuchten Kategorien analysiert. Bewertet wird ausschließlich anhand der tatsächlichen Versicherungsbedingungen, der Unternehmensbilanzen und der Beiträge; dabei wird der gesamte Markt in den jeweiligen Kategorien herangezogen. Die am besten bewerteten Tarife kommen in die engere Auswahl für die Awards. Insgesamt flossen mehr als 5.000 Datensätze in die Bewertung ein.

Anschließend führt DISQ eine umfassende Serviceanalyse durch, die anhand von verdeckt durchgeführten Servicekontakten via Telefon, E-Mail und Internet realisiert werden. Diese sollen untersuchen, wie gut Versicherer erreichbar sind, wie kompetent sie beraten und wie nutzerfreundlich ihre digitalen Angebote funktionieren. Die Leistungsanalyse macht zwei Drittel des Gesamtergebnisses aus, die Serviceanalyse ein Drittel.

Verbraucher im Fokus

Der Versicherungs-Award soll eine Orientierung für Verbraucherinnen und Verbraucher bieten, erklären die Initiatoren. „Keine Versicherung kann mehr leisten, als im Kleingedruckten steht“, erklärt Michael Franke, Geschäftsführer von Franke und Bornberg. „Doch selbst gute Bedingungen nützen wenig, wenn es an finanzieller Stabilität, fairen Prozesses oder einem angemessenen Preis fehlt. Wir prüfen alle drei Dimensionen – Bedingungen, Bilanzen und Beiträge.“

Das sind die Gesamtsieger des Deutschen Versicherungs-Award 2026

Welche Versicherer konnten sich dieses Jahr durchsetzen? In den fünf größten Versicherungsbereichen geht der Gesamtsieg an den Anbieter, der über mehrere Einzelkategorien hinweg am überzeugendsten abschneidet.

In der Kategorie Fahrzeug ist das dieses Jahr erneut die HUK-COBURG. Sie dominiert in allen drei Kategorien im Bereich Fahrzeug.

Auch die Kategorie Altersvorsorge bleibt in den Händen des letztjährigen Gesamtsiegers, EUROPA. Der Versicherer belegt in sechs der neun bewerteten Kategorien den 1. Platz.

 

Deutscher Versicherungs-Award 2026: Das sind die Gewinner

 

In der Kategorie PKV-Vollversicherung geht der Gesamtsieg wie im letzten Jahr auch 2026 an die ARAG. Sie platziert sich in allen drei bewerteten Kategorien in den Top 3.

Einen Wechsel an der Spitze gab es beim Gesamtsieger in der Kategorie PKV-Zusatzversicherung. Hier teilen sich in diesem Jahr die HUK-COBURG und die SDK den 1. Platz – im Vorjahr ging die Kategorie an die Allianz. Die HUK-COBURG kann in der stationären Zusatzversicherung überzeugen, die SDK in der ambulanten Zusatzversicherung.

Im Bereich Privatschutz kann dieses Jahr die Gothaer den Gesamtsieg erringen und damit dem Vorjahressieger VHV den Rang ablaufen. Die Gothaer kann sich in vier der fünf bewerteten Kategorien in den Top 3 platzieren. (js)

Eine vollständige Liste der Gewinner kann in der inkludierten Grafik eingesehen werden.

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Baobab mit neuem Namen und neuem Service

Der auf die Absicherung digitaler Risiken spezialisierte Assekuradeur Baobab Insurance firmiert ab sofort unter dem Namen Baobab Risk Solutions (BRS). Zudem hat Baobab sein Portfolio um eine Sicherheitskomponente zur aktiven Bedrohungserkennung und -abwehr ausgebaut: einen MDR-Service.

Baobab stellt sich neu auf. Die Baobab Insurance agiert ab sofort unter der neuen Firmenbezeichnung Baobab Risk Solutions (BRS). Die Umfirmierung soll das umfassende Angebot von Baobab unterstreichen, das präventive Technologie, Abwehr und Versicherungsschutz bündelt. Neben Versicherungsprodukten bestehend aus der Cyberversicherung, Vertrauensschadenversicherung und IT-Haftpflichtversicherung bietet BRS proprietäre Technologien für Kunden.

Dazu zählt eine Deep-Scan-Technologie, die die digitale Infrastruktur von Unternehmen über dreimal effektiver als herkömmliche Scans identifiziert. Dabei erkennt die Technologie verwendete Softwareversionen und gleicht diese automatisch mit bekannten Schwachstellen ab, die häufig als Einfallstore für Ransomware dienen. Durch regelmäßiges Monitoring lassen sich Sicherheitslücken deutlich schneller schließen und Schwachstellen im Portfolio bereits nach durchschnittlich drei Tagen beheben. Ergänzt wird der Deep-Scan durch das Dark Web Monitoring. Hierbei werden im Darknet oder in öffentlichen Repositories zirkulierende Zugangsdaten wie Benutzernamen und Passwörter identifiziert, die direkt mit der Domain des versicherten Unternehmens zusammenhängen.

Baobab führt MDR-Service ein

Zudem hat der auf die Absicherung digitaler Risiken spezialisierte Assekuradeur Managed Detection and Response (MDR) eingeführt. Mit dem neuen Service baut das Unternehmen sein Portfolio um eine zubuchbare Sicherheitskomponente zur aktiven Bedrohungserkennung und -abwehr aus. Ein Großteil aller Angriffe erfolgt laut Analysen mittlerweile ohne klassische Schadsoftware, sodass Standard-Antivirus-Programme diese Bedrohungen nicht ausreichend erkennen. Der Baobab-MDR-Service begegnet dieser Herausforderung, vor der immer mehr kleine und mittlere Unternehmen stehen, und bietet ein 24/7 besetztes Security Operations Center (SOC). Der Service zeichnet sich aus durch die Einbindung von exklusiven Daten aus tausenden Schadenfällen, dem Deep Scan und Dark Web Monitoring sowie einer optimierten Filterlogik von Fehlalarmen mit Hilfe von KI. Laut Baobab sei die Technologie im Vergleich mit Standardlösungen 26% präziser und 50% schneller bei der Identifikation von Cyberbedrohungen. Wie das Unternehmen weiter mitteilt, würden die Experten mit einer Erkennungsrate von 99% potenzielle Bedrohungen bereits in der Entstehungsphase identifizieren.

Ganzheitliche Absicherung gegen finanzielle Folgen digitaler Risiken

„Unser neuer Name ist ein Versprechen an den Markt: Wir bieten keine bloßen Policen, sondern eine ganzheitliche Strategie gegen digitale Risiken. Prävention, Abwehr und Versicherung bilden bei uns eine untrennbare Einheit für echte digitale Resilienz”, erklärt Vincenz Klemm, Mitgründer und Geschäftsführer von Baobab Risk Solutions.

Mit dem neuen Auftritt und der ganzheitlichen Strategie will Baobab besonders die Durchdringung im Mid-Market-Segment weiter ausbauen und sich als Partner für den Mittelstand und Industrieunternehmen positionieren. (tik)

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Exklusiv: Aventus erwirbt bAV-Spezialisten CPP

Die Corporate Pension Partner CPP GmbH wird Teil von Aventus. Die Maklergruppe beteiligt sich mehrheitlich an einem der Top-10 der deutschen bAV- und Vorsorgespezialisten. Dadurch entsteht ein bedeutendes neues Kompetenzfeld für die betriebliche Vorsorge des Deutschen Mittelstands.

Die Aventus Maklergruppe hat eine strategische Mehrheitsbeteiligung an der Corporate Pension Partner CPP GmbH (CPP) mit Sitz in Hamburg erworben. Aventus sieht sich damit weiter auf dem Weg zum führenden Versicherungsmakler für den deutschen Mittelstand. Der Zusammenschluss eröffne innerhalb der Aventus Maklergruppe ein bedeutendes Kompetenzfeld für die betriebliche Vorsorge. Die strategische Beteiligung bedeute den Gewinn eines der führenden deutschen Spezialisten für betriebliche Vorsorge, der strategische Beratung mit laufender Betreuung und moderner digitaler Verwaltung sowie Kommunikation verbindet, heißt es vom Unternehmen.

Betriebliche Vorsorge für den Mittelstand

Betriebliche Vorsorge sei kein Randthema, so Simon Nörtersheuser, Geschäftsführer der Aventus Maklergruppe. Sie sei eine strategische Säule für jeden Makler, der den deutschen Mittelstand wirklich ganzheitlich begleiten will. Und weiter: „Mit CPP gewinnen wir nicht nur ein hervorragendes Unternehmen, sondern einen Partner, der dieselbe unternehmerische Haltung und dieselbe Leidenschaft für exzellente Beratung mitbringt. Das ist genau die Art von Gemeinschaft, die Aventus stärker macht.“

Beratung für mittelständische Unternehmen

Bei CPP sind 44 Vorsorgespezialisten tätig. Das Unternehmen berät Arbeitgeber und deren Mitarbeitende, vor allem mittelständische Unternehmen, im Bereich betriebliche Vorsorge, Berufsunfähigkeit und betriebliche Krankenversicherung. Zudem ergänzt die Tochtergesellschaft norfex GmbH das Leistungsportfolio: Unter dieser Marke begleitet das Hamburger Unternehmen Arbeitgeber und ausscheidende Mitarbeitende bei Abfindungsoptimierung, Vorruhestandslösungen, Rentenbrücken und Altersteilzeit. Oliver Schön, Inhaber und Geschäftsführer der CPP, bleibt unternehmerisch an Bord und wird CPP in bewährter Weise weiterführen, teilt Aventus mit. Die unternehmerische Identität der CPP bleibt gewahrt – das gilt für alle Partnerschaften der Aventus Maklergruppe.

Schön sagt: „Uns als Spezialist für betriebliche Vorsorge bietet sich in der Aventus Maklergruppe nun die Möglichkeit, das Thema für Arbeitgeberkunden noch professioneller und zukunftssicherer zu lösen. Für mich als Inhaber der CPP ist die unternehmerische Perspektive in der Aventus Maklergruppe mit ihren klaren Werten Basis für eine erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit.“

„Ich schätze Oliver Schön als Unternehmer und Persönlichkeit sehr“, so Björn-Hendrik Robens, Gesellschafter und Beiratsvorsitzender der Aventus Maklergruppe. „Gemeinsame Werte und kundenorientierte Kultur bilden die Basis für eine langfristige Partnerschaft auf Augenhöhe. Die Partnerschaft mit CPP ist sinnbildlich für unsere Strategie, die stärksten familiengeführten Makler unter einem Dach zu vereinen. Mit der Verbindung von fachlicher Exzellenz und tiefer regionaler Verwurzelung schaffen wir gemeinsam einen führenden Makler in Familienhand für den deutschen Mittelstand." (lg)

Bild (v. l . n. r.): Björn-Hendrik Robens, Gesellschafter und Beiratsvorsitzender Aventus, Oliver Schön, Gründer und Geschäftsführer Corporate Pension Partner CPP GmbH, Lars Häger, Gesellschafter und Beirat CPP, Orla Werner, Head of M&A Aventus, Jakob Heimann, Berater M&A Aventus, Patrick Wiedenroth, Syndikus Aventus, Simon Nörtersheuser, Gründer und Geschäftsführer Aventus; © Aventus

 

Versicherungsvertrieb: Welche Player können sich behaupten?

MarshBerry sieht den europäischen Versicherungsvertriebsmarkt am Scheideweg. Wie Marktteilnehmer performen, hängt der Beratungsgesellschaft zufolge auch besonders von Technologienutzung, Spezialisierung und der Fähigkeit zur Integration ab. Hierzulande ist der Markt zwar groß, aber auch selektiv.

Der europäische Versicherungsvertriebsmarkt steht laut MarshBerry am Scheideweg. Demnach zeigen sich durch das Ende des durch steigende Prämien getragenen Wachstums strukturelle Unterschiede im Markt immer deutlicher. Zwischen Gewinnern und Verlierern wird ein steigender Abstand sichtbar. Das legt der aktuelle Report „The State of European Insurance Distribution M&A Market“ der auf den Versicherungsmarkt spezialisierten M&A-Beratungsgesellschaft dar.

Investoren gehen selektiver vor

Der Report kommt zu dem Schluss, dass der Rückenwind der vergangenen zehn Jahre langsam nachlasse. Dieser kam insbesondere durch Konsolidierung und ein Marktumfeld zustande, in dem steigende Prämien das Wachstum maßgeblich unterstützt haben. Die Zeit des komfortablen Wachstums ist nun vorbei, folgert MarshBerry.

Auf die Branche sieht das Unternehmen nun eine schwierigere Phase zukommen, in der die Nutzung von Technologie, Spezialisierung und die Fähigkeit zur Integration für weiteres Wachstum entscheidend sein wird. Seit dem Jahr 2015 zählt MarshBerry mehr als 5.200 M&A-Transaktionen für die Branche in Europa. Rund 530 davon fanden im Jahr 2025 statt. Das Unternehmen bemerkt in seinem Report, dass Investoren momentan deutlich selektiver vorgehen und die Bewertungen zunehmend variieren.

„Zunehmende Kluft“

Dr. Fabian Seul, Managing Director bei MarshBerry in München, meint dazu, dass das Umfeld, das in den letzten Jahren ein breit angelegtes Wachstum begünstigt habe, sich wieder normalisiere. Und er zeigt auf, was in Zukunft im Markt von Bedeutung sein wird: „Skalierung bleibt nach wie vor wichtig. Doch daneben beobachten wir eine zunehmende Kluft zwischen Plattformen mit marktführender Umsetzungs- und Integrationsstärke und solchen ohne.“

Wer geht in Pole-Position?

Weiterhin ist für die M&A-Beratungsgesellschaft klar, dass sich diejenigen Marktteilnehmer, die den digitalen Kundenzugang und die Datenerhebung kontrollieren, ganz vorne mitmischen werden. Denn KI verändert die Kontrolle über den Vertrieb: KI-gesteuerte Schnittstellen bestimmen zunehmend, wie Versicherungen gekauft und verwaltet werden, heißt es.

Versicherungsvertrieb konzentriert sich auf wenige Kontrollpunkte

„Die entscheidende Frage ist, welche Plattformen am besten positioniert sind, um KI für sich zu nutzen“, so Seul. Der Versicherungsvertrieb konzentriere sich wirtschaftlich immer stärker auf eine begrenzte Anzahl von Kontrollpunkten. Zu diesen Kontrollpunkten gehören laut Seul die Schnittstelle zum Kunden, die Datenerhebung und das Management sowie der Workflow. „Plattformen, die diese Kontrollpunkte beherrschen und operativ integrieren, werden ihr Geschäft ausweiten können. Alle anderen dürften unter Druck geraten“, sagt er.

Was im Markt an Bedeutung gewinnt

Diesen Wandel findet MarshBerry auch auf Investorenseite. Denn diese setzt bestimmte Prioritäten. 2025 etwa waren 61% der Transaktionen Private-Equity-finanziert, doch das Kapital werde heute gezielter eingesetzt, so MarshBerry. Die Entwicklung geht von „mehr“ hin zu „besserer“ Skalierung.

Von immer größerer Relevanz sind u. a. organisches Wachstum, tatsächlich umgesetzte Integration, KI-Nutzung und Managementqualität. Die Bewertungsspanne vergrößert sich zugleich. Spezialisierte Makler, kommerzielle Plattformen im Mittelstand und MGA-geführte Modelle (Managing General Agent) erzielen Aufschläge, heißt es von MarshBerry. Generalisten wiederum – vor allem im standardisierten Privatkundengeschäft – sieht der Report unter Bewertungsdruck. Eine Plattform sei dabei zunehmend nicht mehr die Summe ihrer Zukäufe, sondern das Ergebnis ihrer Integration und damit ein eigenständiges, skalierbares Geschäftsmodell.

Konsolidierung: Wie geht es in Deutschland weiter?

Doch innerhalb verschiedener Regionen Europas verlaufen Tempo und Form der Konsolidierung unterschiedlich. Großbritannien und die skandinavischen Länder beispielsweise gelten als „reife Märkte“. Hier ist das Transaktionsvolumen rückläufig. In Mittel- und Osteuropa hingegen befindet sich die Konsolidierung erst in der Anfangsphase.

Deutschland wird laut MarshBerry oft als der vielversprechendste Konsolidierungsmarkt in Europa beschrieben. 73 M&A-Transaktionen wurden von MarhsBerry hierzulande im Jahr 2025 dokumentiert. Für Deutschland, das im Report zur DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) gezählt wird, stellt MarshBerry fest, dass der Markt zwar groß ist, aber auch selektiver wird. Käufer priorisieren typischerweise Qualität und Integration, so MarshBerry.

Auswirkungen des Iran-Kriegs

Und auch aktuelle Entwicklungen haben laut Seul ihre Auswirkungen: „Geopolitische Schocks wie der Iran-Krieg führen zu einer Anpassung der Risikoeinschätzung auf den Versicherungsmärkten. In Segmenten wie der Marineversicherung und der Absicherung politischer Risiken beobachten wir deutlich steigende Prämien. In einem volatilen Umfeld werden Leistungsstärke, Spezialisierung und Größe zu entscheidenden Differenzierungsfaktoren.“ (lg)

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uniVersa startet neuen Kfz-Tarif

Die uniVersa hat einen neuen Kfz-Tarif auf den Markt gebracht. Im Vergleich zum Vorgängertarif gibt es laut dem Versicherer weitere Leistungsverbesserungen, unter anderem im Bereich Tierbissschäden und E-Mobilität. Der Schutz kann über ein modulares Bausteinsystem individuell angepasst werden.

Die uniVersa hat einen neuen Kfz-Tarif gelauncht. Der neue Tarif FLEXXdrive U2026 kann im Vergleich zum Vorgängertarif mit weiteren Leistungsverbesserungen aufwarten. So sind künftig Tierbissschäden an allen Teilen und für alle Fahrzeugarten mitversichert. Wird nach einem Totalschaden oder Verlust eines Verbrennerfahrzeugs ein neues Elektro- oder Wasserstoffauto gekauft, gewährt der Versicherer einen Technologiezuschuss von 2.000 Euro.

Auch bei der Neupreisentschädigung hat der Versicherer Anpassungen gemacht: Sie gilt nun nicht mehr nur für Werksauslieferungen, sondern auch bei Tageszulassungen bis zu einem Monat nach Erstzulassung beim Händler sowie für Vorführwagen mit bis zu 500 km Laufleistung.

Kunden können in der Kaskoversicherung aus 13 verschiedenen Selbstbeteiligungsstufen wählen und ihren Versicherungsschutz über das modulare Bausteinsystem individuell zusammenstellen. Dafür können sie je nach Bedarf aus sechs verschiedenen optional zubuchbaren Leistungsbausteinen wählen: Auslandsschutz, Rabattschutz, Kfz-Schutzbrief, Fahrerschutz, Werkstattservice und eine GAP-Deckung für Leasing- und kreditfinanzierte Fahrzeuge.

Für Zweitfahrzeuge werden als Sondereinstufung bis zu vier schadenfreie Jahre (SF4) ohne Mindestalter gewährt. Kinder können über eine Eltern-Kind-Regelung sofort mit bis zu zwei schadenfreien Jahren (SF2) in die Versicherung einsteigen. (js)

Weitere Meldungen zu neuen Versicherungslösungen und Anpassungen bei bestehenden Produkten finden Sie in unserem Bereich „Assekuranz“.
 

LEUE & NILL eröffnet Niederlassung in Frankfurt

Das Maklerunternehmen LEUE & NILL baut seine Infrastruktur hierzulande aus: Am 01.05.2026 eröffnet in Frankfurt eine neue Niederlassung. Der neue Standort soll die regionale Präsenz und Kundennähe in der Metropolregion „FrankfurtRheinMain“ stärken. Niederlassungsleiter wird Ralph Bittel.

Das Maklerhaus LEUE & NILL erweitert seine nationale Infrastruktur und eröffnet am 01.05.2026 die Niederlassung Frankfurt. Der neue Standort soll die regionale Präsenz und Kundennähe in der Metropolregion „FrankfurtRheinMain“ stärken, heißt es.

Mit diesem Schritt will das in der fünften Generation familiengeführte Unternehmen zudem sein kontinuierliches Wachstum und die strategische Ausrichtung auf die bedeutende Wirtschaftsregion Südwestdeutschland betonen.

Die neue Niederlassung in Frankfurt wird zentraler Standort für Kundenbetreuung, Projektentwicklung und regionale Kooperationen, teilt LEUE & NILL mit. Die Lage in der Metropolregion FrankfurtRheinMain im Herzen Deutschlands sei darüber hinaus ideal für kurze Wege zu Kunden aus den Bereichen Wirtschaft, Industrie und Technologie. Niederlassungsleiter wird Ralph Bittel. Er trägt die Verantwortung für den Aufbau vor Ort und soll für einen reibungslosen Start sorgen.

„Die Eröffnung unserer Niederlassung Frankfurt ist ein klares Zeichen für unsere langfristige Verankerung in der Region“, so Torben Ristau, Geschäftsführer der LEUE & NILL GmbH + Co. KG. Frankfurt sei nicht nur ein zentraler Wirtschafts- und Verkehrsknoten, sondern auch ein Hotspot für Innovation und Talente, meint Ristau.

Andreas Faden, ebenfalls Geschäftsführer bei LEUE & NILL, sagt: „Mit diesem Standort bündeln wir unsere Kräfte, um noch agiler und kundennah zu agieren – getreu unserem Anspruch, regional verwurzelt und zukunftsorientiert zu handeln.“ (lg)

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Welche technologischen Trends prägen die Assekuranz?

Der Tech Trend Radar von Munich Re und ERGO liefert einen Überblick der technologiegetriebenen Entwicklungen in der Versicherungsbranche. Die Analyse nennt 25 Trends in Themenfeldern wie „Data & AI“ oder „Healthy Human“ und beleuchtet, welche Weichen es in der Assekuranz zu stellen gilt.

Munich Re und ERGO haben die aktuelle Ausgabe des Tech Trend Radar vorgestellt. Die gemeinsame Publikation soll einen kompakten Überblick über globale, technologiegetriebene Entwicklungen geben, die in den kommenden Jahren die Versicherungsbranche prägen werden. Für den Report 2026 haben die Experten rund 25 Trends in den Themenfeldern „Data & AI“, „Healthy Human“, „Cyber & Crypto“ sowie „Redefining Industries“ identifiziert.

Die ausgewählten Technologietrends zählen den Autoren zufolge zu den Entwicklungen mit dem größten Potenzial, Risikobewertung, operative Stabilität und strategische Entscheidungen bei Versicherern langfristig zu prägen. Dazu gehören unter anderem AI Agents, KI-gestützte Softwareentwicklung, „World Models“ im Bereich künstliche Intelligenz oder auch digitale Gesundheitslösungen, das „Digital Immune System“ sowie autonome Mobilität und humanoide Robotik. Der Tech Trend Radar soll unter anderem dabei unterstützen, diese zentralen Treiber frühzeitig für die Versicherungsbranche zu erkennen.

Ausgewogene Balance von Chancen und Risiken gefragt

„Beim Einsatz neuer Technologien geht es für Versicherer immer um die ausgewogene Balance von Chancen und Risiken – hier setzt der Tech Trend Radar an“, erklärt Martin Thormählen, Senior Program Manager Group Technology & Lead Tech Trend Radar, Munich Re. Die diesjährige Ausgabe des Berichts wurde von mehr als 30 Experten erarbeitet. Sie haben beleuchtet, wo technologischer Wandel bereits stattfindet und an welchen Stellschrauben es in der Assekuranz nun anzusetzen gilt.

Versicherer vor Transformation

„Die kommenden Jahre werden weniger von völlig neuen Technologien geprägt sein als von der Transformation, die nötig ist, um bestehende Technologien wirksam zu nutzen“, sagt Thormählen weiter. Der Tech Trend Radar sei daher keine Vorhersage, sondern eine strukturierte Analyse, wie Versicherer den Wandel aktiv und verantwortungsvoll angehen und gestalten können – „mit den Menschen im Zentrum“.

Anwendung von KI-Technologien wertorientiert vorantreiben

„Gerade KI-Technologien liefern heute schon einen deutlichen Mehrwert für Versicherer. Der Fokus liegt nun darauf, ihren Einsatz weiter konsequent und wertorientiert entlang der gesamten Wertschöpfungskette auszubauen – von der Produktentwicklung über die Risikoprüfung und Schadenbearbeitung bis hin zum Kundenservice“, ergänzt Daniel Grothues, Chief Architect Primary Insurance, ERGO Group AG.

Nutzen von KI-Agenten maximieren

Zum Thema KI-Agenten heißt es im Bericht, die Versicherungsbranche würde sich mit ihren großen Mengen unstrukturierter Daten besonders gut für den Einsatz von KI-Agenten in einer Vielzahl von Anwendungsfällen eignen. Um die Erfolgschancen zu maximieren, müsse die Implementierung aber mehrere Faktoren berücksichtigen, so etwa eine strenge technische Steuerung, organisatorische Bereitschaft sowie agentenfähige Schnittstellen zu anderen Anwendungen.

Langfristige Transformation statt kurzfristiger Einzelmaßnahmen

Konkret nennen die Autoren als besondere Stärke von KI-Agenten Szenarien, in denen das gewünschte Ergebnis klar beschrieben werden könne und die jeweilige Aufgabe erfordere, Eingaben und Ausgaben aus verschiedenen Systemen in mehreren Schritten miteinander zu kombinieren.

So kommen beispielsweise bei der ERGO agentenbasierte Systeme zum Einsatz, um Gespräche zu automatisieren und ihr Kundenkontaktcenter zu optimieren. Allgemeiner betrachtet können Agenten auch interne Support-Tickets bearbeiten, Marketingaufgaben übernehmen und Daten bereinigen.

Als entscheidend unterstreichen die Autoren, dass dabei eine Transformation über mehrere Jahre hinweg erfolgt, nicht kurzfristige Einzelmaßnahmen. (tik)

Der Bericht steht auf der Website von Munich Re zum Download bereit.

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VEMA und BCA bilden Alternative zu investorendominierten Maklerpools

Die BCA hat einen neuen Investor. Die VEMA aus dem oberfränkischen Heinersreuth zählt nun mit zum Kreis der Aktionäre. Aus der Zusammenarbeit soll für VEMA-Makler ein besserer Zugriff auf Investmentangebote resultieren. Das sind die Hintergründe.

Franken und Hessen – zwei Regionen, die historisch betrachtet nicht nur geografisch nicht weit auseinander liegen, sondern anscheinend auch wirtschaftlich: Denn die VEMA Versicherungsmakler Genossenschaft eG mit Sitz im oberfränkischen Heinersreuth übernimmt 9,9% der Anteile an der BCA AG mit Sitz im hessischen Oberursel.

Die anderen Anteile an BCA halten mehrere Versicherer, die mit jeweils 9,99% an dem Maklerpool beteiligt sind: BarmeniaGothaer, die Bayerische, Die Haftpflichtkasse, IDEAL, SIGNAL IDUNA, die Stuttgarter, die SDK und der VOLKSWOHL BUND. Zuletzt war der Versicherer VHV im Januar 2025 zum Kreis der Aktionäre gestoßen.

So stehen VEMA und BCA im Poolmarkt da

Für die bei der VEMA angebundenen Versicherungsmakler kann so der Zugriff auf Investmentangebote gesichert und erweitert werden. Gleichzeitig ermöglicht die BCA, dass Versicherungs- und Investmentlösungen integriert betrachtet und beraten werden können. So ist es in der gemeinsamen Pressemitteilung der Unternehmen zu lesen, die am Donnerstagvormittag veröffentlicht wurde.

Es ist auch nicht die erste Marktbewegung zwischen zwei Verbünden bzw. Pools, in denen die Anteile am Investmentgeschäft im Fokus stehen. Erst im März wurde bekannt, dass sich blau direkt und Netfonds unter dem blau-direkt-Investor Warburg Pincus zusammenschließen.

Wirtschaftlich betrachtet zählt die VEMA neben INFITECH – darunter firmieren die Fonds Finanz, der DEMV und verticus –, blau direkt, und JDC laut der aktuellen AssCompact Trendstudie „Play-offs im Markt der Maklerpools und -verbünde 2025“ zu den vier größten Maklerpools in Deutschland. Das Courtagevolumen der VEMA 2024 wird darin mit rd. 461 Mio. Euro beziffert. Das Volumen des Maklerpools BCA betrug der Studie zu Folge 2024 rd. 64 Mio. Euro. Im Versicherungspooling spielte die BCA damit bisher nicht in der ersten Liga mit.

Für die Unabhängigkeit

Entscheidender als die Zahlen ist allerdings das Signal, die mit der VEMA-Beteiligung an der BCA in den Markt gesendet wird: Die Stärkung der Unabhängigkeit der Versicherungsmakler. Denn sowohl die VEMA als auch die BCA betonen, dass beide durch die vertiefte Zusammenarbeit den offenen Marktzugang für freie Makler erhalten werden. Gleichzeitig stehen die Türen allen unabhängigen Dienstleistern der Branche für eine Kooperation offen.

BCA-Vorstand Roman Schwarze äußerte sich am Donnerstag auf seinem LinkedIn-Account: "Unabhängigkeit ist unser Fundament! Ich freue mich sehr, dass wir mit der VEMA eG einen starken Partner als neuen Aktionär an Bord haben. Dieser Schritt ist mehr als nur eine Beteiligung – es ist ein klares Bekenntnis zum Erhalt des freien Maklermarktes."

Damit positionieren sich die beiden Maklerpools explizit als Gegenentwurf zu den Wettbewerbern, die von Private-Equity-Investoren dominiert werden. Fonds Finanz wurde vom britischen Investor Hg Capital übernommen, gleiches gilt mittlerweile auch für den DEMV sowie verticus. Und der US-amerikanische Kapitalgeber Warburg Pincus ist wie oben bereits erwähnt bei blau direkt und jüngst beim Investmentpool Netfonds eingestiegen. Die investorendominierten Maklerpools wiederum setzten jüngst ihren strategischen Schwerpunkt vor allem bei Technologiethemen wie KI und Maklerverwaltungsprogrammen.

Stimmen zum Einstieg

VEMA-Vorstand Johannes Neder erläutert, dass mit der Beteiligung ein Zeichen gesetzt werde, den offenen Marktzugang für freie Makler zu erhalten und der Verbund außerdem angebundenen Maklern den Zugriff auf leistungsfähige Investmentlösungen sichere. Weiterhin teilen die beiden Unternehmen das Ziel, ungebundene und eigenständige Vermittler zu stärken und deren Lebenswerk zu erhalten, so Neder. Hintergrund hierfür ist der Rückhalt der BCA durch die Anteilseigner aus Versicherungsvereinen auf Gegenseitigkeit mit Wurzeln im Maklermarkt sowie die VEMA als genossenschaftliche Organisation der Makler. Die Beteiligung sei laut Neder für die VEMA eine langfristige strategische Entscheidung, die der Marktentwicklung Rechnung trage und die Wettbewerbsfähigkeit ausbaue.

Auch BCA-Vorstand Frank Ulbricht erklärt: „Die VEMA überzeugt mit ihrem genossenschaftlichen Konzept viele Makler, die Wert auf ihre unternehmerische Unabhängigkeit legen. Daraus ergibt sich ein außerordentlich starkes Wachstum. Die BCA steuert dazu den immer wichtiger werdenden Zugriff auf Investmentlösungen bei.“

BCA-Aufsichtsratsvorsitzender Ralf Berndt erklärt, dass das Geschäftsmodell der freien Investment- und Versicherungsmakler die qualitativ hochwertige, langfristige Beratung der Kunden des Pools sichere. Die BCA wolle entsprechend dieses Modell stützen und ausbauen und sei offen für eine vertiefte Zusammenarbeit und Kooperation mit weiteren unabhängigen Dienstleistern im Markt, die daran interessiert sind, langfristig dafür aktiv zu bleiben – und abhängig von kurz- oder mittelfristigen Kapitalmarktinteressen.

Weiteres im Lauf des Jahres

Im Rahmen der Kooperation planen beide Partner einen weiteren Ausbau der Zusammenarbeit. Konkrete Beispiele werde es im Laufe des Jahres geben, heißt es.

Im Zuge der Transaktion erwirbt die VEMA Versicherungsmakler Genossenschaft eG alle bislang von der Knörrer GmbH bzw. der bbg Betriebsberatungs GmbH gehaltenen Anteile. Über weitere Details haben die Beteiligten Stillschweigen vereinbart. (mki/as)