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Assekuranz bAV allgemein

Win-Win: bAV mit Gutscheinkarte kombinieren

Die Gestaltung einer bAV muss alles andere als langweilig sein. Nach Ansicht des HDI gibt es vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten, die sowohl Arbeitgebern als auch Arbeitnehmern Vorteile bringen. Da kommt auch die Lösung HDI bAV PlusCashback ins Spiel.

Ein Artikel von Fabian von Löbbecke, Vorstandsvorsitzender der HDI Pensionsmanagement GmbH und als Leben-Vorstand verantwortlich für das Neugeschäft der privaten und betrieblichen Altersvorsorge von HDI Deutschland

Der Fachkräftemangel stellt die deutsche Wirtschaft vor enorme Herausforderungen. 66% der Arbeitgeber klagen über unbesetzte Stellen1, jedes Jahr entstehen in Deutschland dadurch Kosten in Höhe von 84 Mrd. Dollar2. Neurekrutierungen schlagen mit Kosten zwischen 43.000 und 175.000 Euro pro Arbeitnehmer zu Buche3. Diese Zahlen zeigen, dass die Bindung talentierter Mitarbeiter für Unternehmen kostengünstiger ist als die Suche nach neuen Fachkräften. Eine attraktive Möglichkeit, diese Mitarbeiterbindung zu stärken, ist die betriebliche Altersvorsorge – denn diese besitzt einen hohen Stellenwert für die Belegschaft: 48% der Arbeitnehmer betrachten ihre Altersvorsorgemaßnahmen als unzureichend.

Besonders bei einem Jobwechsel ist die arbeitgeberfinanzierte betriebliche Altersvorsorge (bAV) für 54% der Arbeitnehmer von großer Bedeutung, wie die Global Benefits Attitudes Studie von 2022 ergab. In der Rangfolge der gewünschten Benefits für Arbeitnehmer steht die bAV mit 52% an erster Stelle, gefolgt von flexiblen Arbeitszeitregelungen (48%) und emotionaler Gesundheit (27%). Für die Hälfte der Befragten ist die bAV ein entscheidender Grund, beim aktuellen Arbeitgeber zu bleiben.

Vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten, vertriebliches Potenzial

Vor diesem Hintergrund stellt die bAV mit ihren vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten eine passgenaue Antwort dar, die vertrieblich enormes Potenzial bietet – zumal sie die Arbeitnehmerwertschätzung mit bedeutenden steuerlichen Vorteilen verbindet. Besonders wirkungsvoll sind Konzepte, die gleich mehrere Förderungen miteinander verbinden. Ein innovatives Angebot ist HDI bAV PlusCashback, das eine steuer- und abgabenfreie Direktversicherung mit einer steuerbegünstigten Gutscheinkarte clever kombiniert. So können Beschäftigte nahezu ohne eigenen Aufwand effizient für das Alter vorsorgen – selbst, wenn sie Geringverdiener sind und ihr Nettogehalt dazu eigentlich wenig Spielraum böte. Einzige Voraussetzung: Der Arbeitgeber gewährt einen steuerfreien Sachbezug von 50 Euro monatlich. Die Rahmenbedingungen hierfür hat der Gesetzgeber Anfang 2022 klar geregelt.

Das Kombi-Prinzip

Das Prinzip ist einfach und überzeugend: Der Arbeitnehmer wandelt monatlich 120 Euro zugunsten einer Direktversicherung um. Durch die staatliche Förderung liegt der Nettoaufwand de facto bei ca. 63 Euro und reduziert sich dank des steuer- und sozialversicherungsfreien Sachbezugs von 50 Euro auf nur noch 13 Euro monatlich. Gleichzeitig hat der Arbeitnehmer Anspruch auf 15% Arbeitgeberzuschuss zu seinem bAV-Beitrag. So werden bei einem Eigenaufwand von 13 Euro Monat für Monat effektiv 138 Euro für die Betriebsrente verbucht.

Die Partnerschaft mit Sodexo ermöglicht es den Beschäftigten, die Gutscheinkarte bei einer großen Anzahl von über 80 namhaften Gutscheinpartnern einzusetzen. Zu den bundesweit mehr als 35.000 Akzeptanzstellen gehören Supermärkte, Handelsketten, Restaurants, Tankstellen und Einzelhandelsgeschäfte. Durch die Sodexo-App und die Online-Plattform haben die Nutzer jederzeit einen Überblick über ihre aktuellen Kontostände und die verfügbaren Einsatzmöglichkeiten in ihrer Region. Ein großer Vorteil ist die Flexibilität des Sachbezug-Guthabens: Es kann entweder sofort ausgegeben oder für größere Anschaffungen angespart werden.

Die Umsetzung von HDI bAV PlusCashback gestaltet sich für Arbeitgeber unkompliziert und kostengünstig. Eine betriebliche Versorgungsordnung sorgt für Transparenz und legt verlässliche Umsetzungsrichtlinien fest. Ein Pluspunkt: Die Gutscheinkarten können im Look & Feel des Arbeitgebers gelabelt werden. Das erhöht die Aufmerksamkeit und bleibt den Beschäftigten bei jedem Einsatz im Gedächtnis.

Daraus ergibt sich eine Win-Win-Situation für Arbeitnehmer und Arbeitgeber: Mitarbeiter stärken nahezu ohne Konsumverzicht ihre betriebliche Altersversorgung. Arbeitgeber können durch HDI bAV PlusCashback qualifizierte Arbeitskräfte binden und ihre Attraktivität als Arbeitgeber steigern. Denn eine gute betriebliche Altersvorsorge ist für viele Arbeitnehmer ein wichtiger Grund, beim aktuellen Arbeitgeber zu bleiben. Indem Unternehmen ihren Mitarbeitern diese Möglichkeit bieten, verdeutlichen sie, dass sie deren langfristige finanzielle Sicherheit im Blick haben und ihnen zusätzliche Vorteile bieten wollen. Weitere Informationen dazu gibt es in der Toolbox Cashback.

Lösungen für den Fachkräftemangel

Die Bedeutung der betrieblichen Altersvorsorge wird in Zukunft weiter zunehmen. Innovative Lösungen wie HDI bAV PlusCashback können dabei helfen, die Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern. In einer Zeit, in der der Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte intensiver denn je ist, kann dies den entscheidenden Unterschied machen und langfristigen Unternehmenserfolg sichern. Aber auch andere Ansätze und Gestaltungsmöglichkeiten können die Wertschätzung des Arbeitgebers zum Ausdruck bringen. Ob Berufsunfähigkeitsschutz in der bAV oder Matching-Modelle: HDI unterstützt bei der Konzeption und Implementierung passgenauer Lösungen.

AssCompact Forum betriebliche Versorgung 2023

Dieser Beitrag erscheint im Rahmen des AssCompact Wissen Forums betriebliche Versorgung, das am 20.06.2023 in Neuss stattfindet. HDI ist dort mit einem Ausstellungsstand vertreten. Weitere Informationen zum Programm sowie zur Anmeldung finden Sie unter asscompact.de/forum-betriebliche-versorgung.

1 Quelle: Pfefferminzia, e-Paper 6/2022, „Lockmittel für Führungskräfte“

2 Quelle: IFD Allensbachstudie „Generation Mitte“, i. A. GDV 2023/2022

3 Quelle: ebd.

Bild: © Daniela Stärk – stock.adobe.com

 
Ein Artikel von
Fabian von Löbbecke

bAV mit Zukunft: Renditechancen, Garantien und ESG

Moderne Betriebsrenten lohnen sich und geben den Sparern Sicherheit – auch in Zeiten wie diesen. Canada Life bietet die notwendige Expertise dazu: mit attraktiven Garantien und einer bewährten Investment-Strategie in Sachwerten, die auch das Thema ESG berücksichtigt.

Ein Artikel von Ramon Sterk, Teamleiter Consulting bAV Solutions bei der Canada Life Deutschland

Pandemie, Flutkatastrophe und dann noch der Ukraine-Krieg. Ohne Übertreibung kann man sagen, dass wir in bewegten Zeiten leben. Durch den Krieg kletterte die Inflation auf ein Rekordhoch. Ob Energie, Lebensmittel, Konsumartikel oder Dienstleistungen: So gut wie alles wurde teurer – und das bedeutet für alle Bürger einen ganz konkreten finanziellen Einschnitt. Viele fragen sich, wie die Altersvorsorge mit solchen Entwicklungen umgeht. Eines ist jetzt schon klar: Gerade jetzt brauchen die Menschen Vorsorge. Und hier punktet die Betriebsrente umso mehr durch ihre Systemrendite – insbesondere, wenn Arbeitgeber ihre Belegschaft durch attraktive Zuschussmodelle unterstützen.

Der bAV-Wunschzettel: profitabel, sicher

Dann kommt es noch auf das „Wie“ an. Wie sehen Lösungen aus, die auch in Zukunft bestehen? Gute Renditechancen sind angesichts der Inflation ein Muss. Doch auch Garantien gehören zur Wunschliste vieler Sparer. Wer als Arbeitgeber beides anbieten kann, erfüllt also schon mal wesentliche Punkte und kann Mitarbeitern und Bewerbern attraktive Leistungen in Aussicht stellen. Doch welcher bAV-Anbieter kann das langfristig liefern?

Hier hilft ein Blick in die angelsächsische Welt, denn dort hat die sachwertbasierte Vorsorge eine lange Tradition. Das gilt auch für Canada Life, den mit über 175 Jahren ältesten Lebensversicherer Kanadas. Auch in Deutschland kann Canada Life Erfahrungswerte vorweisen – eine klare Erfolgsgeschichte für die renditeorientierte Altersvorsorge mit Garantien. In der bAV-Lösung GENERATION business erzielte der hinterlegte Unitised-With-Profits- (UWP) Fonds eine Wertentwicklung von 4,7% p. a. netto zum Ende April 2023 seit Auflegung Ende Januar 2004. Trotz Finanz- und Eurokrise, Pandemie und Ukraine-Krieg.

Und auch bei ungünstigen Marktentwicklungen sind Kunden sicher: Dann fängt sie zum Rentenbeginn ein Glättungsverfahren auf, das durch einen jährlich deklarierten geglätteten Wertzuwachs erzeugt wird. Seit der Auflegung des UWP-Fonds Ende Januar 2004 liegt dieser bei durchschnittlich 2,6% p. a. Zusätzlich gibt es zum Rentenbeginn eine 90%ige Beitragsgarantie. Die Garantien greifen, wenn Kunden die Garantievoraussetzungen eingehalten haben.

Nachhaltigkeit: Gehört für viele dazu!

Neben Renditechancen und Sicherheit gibt es noch ein weiteres Thema auf dem Vorsorge-Wunschzettel der Kunden. Denn heute würden sich zwei Drittel der deutschen Verbraucher für ein nachhaltiges Versicherungsprodukt entscheiden. Das fand das Software-Unternehmen Guidewire in einer Umfrage zu den Erwartungen von Versicherungsnehmern an die Assekuranz heraus. Auch im UWP-Fonds spielt Nachhaltigkeit eine Rolle: Es ist ein Fonds, der ökologische und soziale Merkmale nach Artikel 8 der Offenlegungsverordnung bewirbt. Der UWP-Fonds schließt Unternehmen aus, deren Umsätze bestimmte Schwellenwerte für Rüstung, Tabakproduktion und Kohle (Umsatz aus Herstellung und/oder Vertrieb) überschreiten. Und solche, die aktuell gegen den UN Global Compact verstoßen – einem Pakt zwischen Unternehmen und der UNO, um die Globalisierung sozialer und ökologischer zu gestalten.

Fazit: Eine bAV mit Canada Life bedeutet für Kunden eine starke Kombination aus sachwert- und chancenorientierter Kapitalanlage, mit den Kriterien nach Artikel 8 der Offenlegungsverordnung und attraktiven Garantien.

AssCompact Forum betriebliche Versorgung 2023

Dieser Beitrag erscheint im Rahmen des AssCompact Wissen Forums betriebliche Versorgung, das am 20.06.2023 in Neuss stattfindet. Die Canada Life ist dort mit einem Messestand vertreten. Weitere Informationen zum Programm sowie zur Anmeldung finden Sie unter asscompact.de/forum-betriebliche-versorgung.

Bild: © gradt – stock.adobe.com

 
Ein Artikel von
Ramon Sterk

Digitalisierung der bAV: 2,5 Mio. Euro für FinTech Penzilla

Frisches Kapital für die Penzilla GmbH, die eine Software für das Management der betrieblichen Altersvorsorge entwickelt. Das Münchener FinTech hat in einer Finanzierungsrunde 2,5 Mio. Euro eingesammelt. Zu den Investoren zählen Motive Partners sowie WENVEST und weitere Business Angels.

Das Unternehmen Penzilla wurde 2021 gegründet mit der Mission, die betriebliche Altersvorsorge in Unternehmen einfach und sicher zu gestalten. Nun hat das Gründerpaar Catherine und Christoph Leser eine Pre-Seed-Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen. Das Start-up hat 2,5 Mio. Euro erhalten. Lead-Investor ist Motive Ventures, der Early-Stage-Investmentarm von Motive Partners, der sich auf Investitionen in Finanztechnologie in Nordamerika und Europa konzentriert. Zum Investorenkreis gehören außerdem WENVEST Capital und weitere Business Angels. WENVEST Capital ist ein privater Venture-Capital-Investor mit Sitz in München, der sich auf Investments in Start-ups mit einem B2B-SaaS- Geschäftsmodell in den Bereichen Digitalisierung, Digital Health und Climate Tech fokussiert.

Investoren sehen in Software für bAV großes Potenzial

„Es gibt eine klare Marktlücke beim Angebot von Software für die betriebliche Altersvorsorge und der Einkommensabsicherung sowie Kranken- und Pflegevorsorge. Penzilla ermöglicht es Arbeitgebern, mit einem zentralen Managementsystem Kosten zu sparen und zugleich Rechtssicherheit zu schaffen“, erklärt Michael Hock, Partner bei Motive Ventures. Motive Ventures ist der Early-Stage-Investmentarm von Motive Partners, der sich auf Investitionen in Finanztechnologie vor der Gründung bis hin zur Serie A in Nordamerika und Europa konzentriert. Auch Co-Investor WENVEST Capital sieht in diesem Segment eine hohe Bereitschaft zur digitalen Transformation ebenso wie die Notwendigkeit, Abläufe effizienter zu machen. Hierfür bietet Penzilla eine ganzheitliche Lösung.

bAV-Bestand digitalisieren und rechtssicher verwalten

Christoph Leser kommt aus einem Familienunternehmen, das über 30 Jahre Erfahrung in der traditionellen bAV-Verwaltung gesammelt hat. Zu den Herausforderungen sagt er: „Im Grunde gibt es zwei Angstgegner: Papier und die Angst vor der vermeintlichen Komplexität des Themas.“ Penzilla verfolgt den Ansatz, den gesamten bAV-Bestand zu digitalisieren und rechtssicher zu verwalten. „Tatsächlich ist die betriebliche Vorsorge in vielen Unternehmen noch papiergebunden“, ergänzt Catherine Leser. Neben Firmen mit einer langen und ausgeprägten bAV-Historie sollen laut Penzilla auch Unternehmen profitieren, die sich erstmals mit dem Thema auseinandersetzen.

Als Software as a Service (SaaS) integriert sich das Betriebssystem Penzilla in das bestehende HR-System von Unternehmen. „Ist das geschehen, sinkt der administrative Aufwand gegen null“, betont Christoph Leser. Das System verwaltet Altverträge und findet passende Verträge für Neuabschlüsse, jeweils abgestimmt auf die Wünsche von Arbeitgebern und Beschäftigten. Über Dashboards lassen sich alle relevanten Daten einsehen und bei Bedarf Änderungen vornehmen. Eine eigene Benutzeroberfläche ermöglicht die Zusammenarbeit mit bAV-Beratern. (tk)

Im Bild oben: Christoph und Catherine Leser; © Penzilla

 

bAV: Das sind die Maklerfavoriten in der Direktversicherung

Im Maklervertrieb ist die Direktversicherung der meist gewählte bAV-Durchführungsweg. Doch an welche Versicherer vermitteln Makler die meisten Policen? Und mit welchem Versicherer sind die Vermittler sehr zufrieden?

Versicherungsmakler und Mehrfachagenten sehen bei der Vermittlung von Direktversicherungen in der bAV die Fahnenstange noch nicht erreicht. Knapp 60% haben mit Sicht auf drei Jahre höhere Umsatzerwartungen im Rahmen dieses Durchführungsweges. Ein Drittel geht von einem gleichbleibenden Geschäft aus. Im Vergleich dazu gibt es also nur wenige, die skeptisch in Richtung Zukunft blicken. Das sind Ergebnisse der Studie „AssCompact AWARD – Betriebliche Altersversorgung 2023“. Sie gibt unter anderem Auskunft darüber, an welche Versicherer ungebundene Vermittler in den vergangenen Monaten die meisten Direktversicherungen vermittelten und welche Versicherer ihre Anforderungen am besten erfüllen. Daneben gibt es auch einen Award und eine Auswertung für die Unterstützungskasse, doch dazu an anderer Stelle mehr.

Allianz führt Siegesreihe fort

Im Durchführungsweg der Direktversicherung kann erneut die Allianz das meiste bAV-Geschäft mit unabhängigen Vermittlerinnen und Vermittlern auf sich vereinen, auch wenn der sogenannte „share of wallet“ im Vergleich zu den Vorjahren rückläufig ist. Der Abstand zu den weiteren Plätzen bleibt aber groß. Auf dem 2. Platz landet die Nürnberger, die sich damit im Vergleich zum Vorjahresranking um zwei Plätze verbessert, gefolgt von Canada Life. Die Alte Leipziger büßt hingegen mit Rang 4 einen Platz ein.

Die Top 5 – in Klammern das Vorjahresergebnis:

  • Platz 1: Allianz (1)
  • Platz 2: Nürnberger (4)
  • Platz 3: Canada Life (2)
  • Platz 4: Alte Leipziger (3)
  • Platz 5: Swiss Life (7)
Wie sieht es mit der Zufriedenheit aus?

Hohe Geschäftsanteile für sich genommen lassen noch keine Rückschlüsse auf die Servicequalität der einzelnen Anbieter im Vermittlungsgeschäft zu. Ein Fakt, der manchmal auch erstaunen mag. Die Gesamtzufriedenheit mit den Versicherern ergibt sich in der aktuellen bAV-Studie aus einem Zusammenspiel von insgesamt 13 Leistungskriterien. Die zentrale Einflussgröße darunter ist laut Maklervotum die Produktqualität, gefolgt von der Abwicklung des Neugeschäfts und der dezentralen Vertriebsunterstützung. Die Leistungskriterien fließen entsprechend ihrer Relevanz unterschiedlich gewichtet in die Bewertung ein und ergeben somit die gewichtete Gesamtzufriedenheit.

Das bedeutet für den Durchführungsweg Direktversicherung:

Der VOLKSWOHL BUND belegt im Zufriedenheitsranking Platz 1. Der Maklerversicherer punktet insbesondere bei der Produktqualität und der Finanzstärke. Auf Rang 2 liegt Canada Life, die ebenfalls bei der Produktqualität und der Finanzstärke überzeugt. Platz 3 geht punktgleich an Alte Leipziger (bestes Leistungskriterium: Image) und WWK (bestes Leistungskriterium: Produktqualität). (bh)

Über die Studie

Die Online-Befragung zur Studie „AssCompact AWARD – Betriebliche Altersversorgung 2023“ wurde vom 20.04.2023 bis 03.05.2023 durchgeführt. Nach einer Qualitätsprüfung flossen die Stimmen von 383 Vermittlerinnen und Vermittlern aus der Finanz- und Versicherungsbranche in die Stichprobe ein, die ein gutes Abbild der Assekuranz- und Finanzvermittler hinsichtlich der Alters- und Geschlechtsstruktur darstellt.

Sie können diese Studie hier kostenpflichtig bestellen.

Informationen zu allen weiteren AssCompact Studien sind unter asscompact.de/studien zu finden.

 

bAV: Nachhaltigkeit mehr als Trendthema für Firmen und Makler

Für Unternehmen gelten bald neue Berichtsstandards zur Nachhaltigkeit. Dafür braucht es eine ganzheitliche Strategie und eine neue Unternehmenskultur. Auch die bAV sollte hier integriert sein, meint die Bayerische, die Lösungen hierfür anbietet.

Ein Artikel von Ute Thoma, Leiterin Betriebliche Vorsorge Vertrieb und Leitung des Geschäftsfeldes Unternehmensvorsorgewelt bei die Bayerische

74% der Deutschen machen sich Sorgen um Umwelt und Klima. 68% fordern von Unternehmen ein umweltbewusstes Verhalten. Das ist das Ergebnis der GfK Consumer Life Studie 2022. Inzwischen ist für 55% der Unternehmen Nachhaltigkeit so wichtig, dass das Thema direkt beim Vorstand angesiedelt ist. Nachhaltigkeit ist ein bedeutender Wettbewerbsfaktor für Unternehmen geworden. Es hat enormes Potenzial zur Gewinnung und Bildung von Kunden und Mitarbeitenden. Für die Generation Z ist die nachhaltige Aufstellung eines Unternehmens sogar Grund, länger als die durchschnittlichen fünf Jahre bei einem Arbeitgeber zu bleiben.

Neue Ansätze für Firmenkunden im Maklerbestand

Das sollte auch mit Blick auf die betriebliche Altersversorgung bedacht werden und Grund genug sein, dass Versicherungsmakler ihre bestehenden Produktpartner bei Bestandsfirmen überprüfen und durch einen zusätzlichen Partner wie die Bayerische ergänzen. Das Sicherungsvermögen der Bayerischen ist nach Art. 8 der OffenlegungsVO klassifiziert. Und mit Pangaea Life bAV Invest investieren Arbeitgeber und Arbeitnehmer direkt in die Energiewende in Europa und in nachhaltiges Bauen. Beide Fonds wurden im April durch das Handelsblatt als beste gemanagte Fonds ausgezeichnet und sind ebenfalls nach Artikel 8 zertifiziert. Der Blue Energy beweist seit über fünf Jahren, dass sich Nachhaltigkeit und Rendite nicht ausschließen. Die durchschnittliche Rendite nach Fondskosten lag bei 9,7% p. a..

Neue Anforderungen des Gesetzgebers an Unternehmen durch die CSRD

Die EU hat 2022 in Form zahlreicher Whitepapers neue Berichtsstandards für Unternehmen zum Thema Nachhaltigkeit verabschiedet. Diese CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive) ist inzwischen auch in Deutschland in nationales Recht umgesetzt. Ab 2024 werden hier rund 15.000 Unternehmen verpflichtet, einen Nachhaltigkeitsbericht nach diesen Vorgaben abzugeben. Es betrifft Firmen, die zwei der drei folgenden Kriterien erfüllen: mehr als 250 Mitarbeitende, 20 Mio. Euro Bilanzsumme und 40 Mio. Euro Umsatzerlöse. Man will hierdurch eine qualitative Verbesserung der Nachhaltigkeitsberichterstattung und eine Vergleichbarkeit der Unternehmen beim Kriterium Nachhaltigkeit erreichen. Das schafft bei diesem Thema einen großen Wettbewerbsdruck auf die Unternehmen, hier zu liefern.

Die Bayerische – nachhaltiger Partner in der bAV

Es ist also an der Zeit, Unternehmen bei dem Thema zu unterstützen. Die Bayerische ist hier mit Pangaea Life der richtige Produktgeber in der bAV und unterstützt mit dem GPS (Guided Pangaea Sustainability) die Unternehmen aktiv auf diesem Weg. Angefangen bei der CO2-Fußabdruck-Messung, dem Energiemanagement bis zur Entwicklung von Nachhaltigkeitsstrategien im Unternehmen, steht das ESG-Netzwerk allen Partnern zur Verfügung.

Ausgezeichnete Produkte

Das Produkt Pangaea Life bAV Invest hat 2022/23 den Sustainable Award Finance des Versicherungsmagazins in den Kategorien Umwelt und Soziales gewonnen. Im April hat das Handelsblatt die beiden Fonds Pangaea Life Blue Living und Pangaea Life Blue Energy als beste gemanagte Fonds in Deutschland ausgezeichnet. Die Bayerische wurde als bester Anbieter von gemanagten Fondspolicen 2023 gekürt.

AssCompact Forum betriebliche Versorgung 2023

Dieser Beitrag erscheint im Rahmen des AssCompact Wissen Forums betriebliche Versorgung, das am 20.06.2023 in Neuss stattfindet. Die Bayerische ist dort mit einem Messestand vertreten. Weitere Informationen zum Programm sowie zur Anmeldung finden Sie unter asscompact.de/forum-betriebliche-versorgung.

Bild: © contrastwerkstatt – stock.adobe.com

 
Ein Artikel von
Ute Thoma

AssCompact Forum betriebliche Versorgung im Juni in Neuss

Für die AssCompact Wissen Veranstaltung „Forum betriebliche Versorgung“ findet sich die Branche in diesem Jahr im Juni in Neuss zusammen. Das Vortragsprogramm auf dem Weiterbildungsevent ist breit gefächert und bewegt sich rund um die Themen bAV, bKV und bEKS.

Der Klassiker unter den AssCompact Wissen Veranstaltungen, das Forum betriebliche Versorgung, feiert dieses Jahr 20-jähriges Jubiläum und lädt bereits im Juni zu Austausch und Weiterbildung ein. In diesem Jahr treffen sich die Teilnehmenden am 20.06.2023 im Crowne Plaza Düsseldorf in Neuss.

Dort können Vermittlerinnen und Vermittler mit den Ausstellungspartnern der Veranstaltung über aktuelle Entwicklungen und Trends rund um die betriebliche Altersversorgung (bAV), die betriebliche Krankenversicherung (bKV) sowie den betrieblichen Einkommensschutz (bEKS) sprechen.

Keynote Speaker und Workshops: große Bandbreite an Themen

Zur Einstimmung in den Tag halten zunächst einige Keynote Speaker spannende Vorträge im Plenum-Saal.

  • Den Einstieg macht in diesem Jahr Andreas Trautner, Experte KV, der über „Die betriebliche Krankenversicherung als echte Antwort auf die Herausforderungen der Unternehmen“ sprechen wird.
  • Darauf folgt Dr. Claudia Veh, Direktorin der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, und beleuchtet für das Fachpublikum „Aktuelles aus dem rechtlichen Umfeld der bAV“.
  • In den Workshopräumen werden zudem diverse Fragestellungen abgedeckt – von den sich neu auftuenden Chancen in diesem Bereich für die Berater über spezielle Angebote der Gesellschaften bis hin zu zeitgemäßer und digitaler Verwaltung der betrieblichen Vorsorgelösungen.
  • Zurück im Plenum-Saal dürfen sich die Teilnehmenden am Ende des Events noch auf den Vortrag mit dem Titel „Nach der Reform ist vor der Reform: die Zukunft der kapitalgedeckten Altersvorsorge“ freuen, den Prof. Dr. Bert Rürup, Präsident des Handelsblatt Research Institute, hält.
Die Balance zwischen Netzwerken und Wissentanken

Natürlich bietet das AssCompact Forum betriebliche Versorgung auch genügend Zeit, das berufliche Netzwerk zu pflegen und zu erweitern. Vernetzung und persönlicher Kontakt kommen nicht zu kurz: Denn vor und nach den Vorträgen können sich Vermittlerinnen und Vermittler an den Ständen der Aussteller über aktuelle Entwicklungen, Lösungen und Konzepte weiter informieren und mit Branchenkollegen und Produktanbietern ins Gespräch kommen. Das Forum bV richtet sich einerseits an Vermittler, die ihr Portfolio um den Bereich betriebliche Versorgung erweitern wollen, andererseits aber auch an Profis, die sich auf den neuesten Stand bringen möchten.

Weiterbildungszeit und Anmeldung

Vermittlerinnen und Vermittler können auf dem Forum bV mit dem Besuch der Vorträge bis zu 3,5 Stunden Weiterbildungszeit sammeln.

Weitere Informationen und die Anmeldung finden sich unter: asscompact.de/forum-betriebliche-versorgung

 

Gemeinsam stark – Betriebliche Vorsorge als Chance

Eine betriebliche Krankenversicherung ist für die Belegschaft direkt erlebbar – eine betriebliche Arbeitskraftabsicherung ist für den Ernstfall. Wer beide Bausteine im Paket bei der Allianz abschließt, profitiert als Arbeitgeber von verschiedenen Vorteilen.

Ein Artikel von Natalie Avi-Tal, Vertriebsdirektorin Corporate Health Solutions im Maklervertrieb der Allianz Private Krankenversicherungs-AG, und Mark Wesenberg, Standortleiter des Maklervertriebs Stuttgart der Allianz Lebensversicherungs-AG

Laut einer Umfrage des Magazins „Markt und Mittelstand“ aus dem Jahr 2020 sehen 55% der Unternehmen im Fachkräftemangel das größte Geschäftsrisiko. Wenn Mitarbeitende den Betrieb verlassen, drohen Auftragsausfälle, Know-how-Verlust und letztendlich der Verlust von Kundenbeziehungen. Dazu kommen die Kosten für eine Neueinstellung, also zum Beispiel Abwicklungskosten, Ausgaben für Werbung, Personalauswahl und Einarbeitungskosten. Die Summe dieser Ausgaben übersteigt oft die Höhe eines Jahresgehalts.

Unternehmen sind also gut beraten, ihren derzeitigen, aber auch potenziellen Mitarbeitenden ein attraktives Gesamtpaket anzubieten. Ein wichtiger Baustein eines solchen Gesamtpakets sind neben dem Gehalt die Zusatzleistungen des Arbeitgebers. Eine durch infas quo durchgeführte Befragung von Arbeitgebern und Arbeitnehmern aus dem Jahr 2021 kommt zu dem Ergebnis, dass Altersvorsorge, Arbeitskraftsicherung und Krankenversicherung zu den am attraktivsten beurteilten Benefits gehören – aus Sicht von Arbeitgebern, aber auch aus der Mitarbeiterperspektive.

Kombination: Betriebliche Krankenversicherung und Arbeitskraftabsicherung

Viele Betriebe, welche die Vorteile dieser beliebten Zusatzpakete bündeln wollen, entscheiden sich für ein Gesamtpaket, um ihre Attraktivität als Arbeitgeber zu steigern. Zwei Bausteine wirken dabei sogar schon weit vor der Altersrente: Mit einer betrieblichen Krankenversicherung (bKV) können Betriebe ihrer Belegschaft einen hochwertigen Gesundheitsschutz finanzieren – und zwar ohne Gesundheitsprüfung und ohne Wartezeiten. Und auch die betriebliche Arbeitskraftsicherung kann bei Arbeitgeberfinanzierung in der Regel barrierefrei, also ohne Risikoprüfung, abgeschlossen werden. Hier wird eine monatliche Rente vereinbart, die der Mitarbeitende im Fall der Berufsunfähigkeit oder bei Verlust von körperlichen oder geistigen Fähigkeiten erhält. Auch die Höhe der Absicherung kann sich dabei sehen lassen: Eine monatliche Gesamtrente von rund 1.600 Euro ist ohne eine einzige Gesundheitsfrage möglich – bei gleichzeitiger Einrichtung einer bKV im Unternehmen zukünftig sogar noch mehr!

Die Kombination von betrieblicher Krankenversicherung und betrieblicher Arbeitskraftsicherung hat für Arbeitgeber und Arbeitnehmer darüber hinaus weitere Vorteile: Arbeitgeber können sich als attraktive und soziale Unternehmen positionieren, da sie kostengünstige Zusatzleistungen mit hoher Akzeptanz bei Mitarbeitenden bieten. Dazu kommen schlanke Prozesse in der Abwicklung. Mitarbeitende freuen sich insbesondere bei der betrieblichen Krankenversicherung über sofort erlebbare Mehrwerte und sind zudem für den Ernstfall – nämlich den Verlust der eigenen Arbeitskraft – über den eigenen Betrieb abgesichert.

Digitale Services unterstützen

Werden beide Bausteine als betriebliche Vorsorge im Paket bei der Allianz abgeschlossen, so profitiert das Unternehmen zudem von einfachen Prozessen aus einer Hand – von der Anbahnung bis zum Leistungsfall: In der Anbahnung steht eine gemeinsame Anspracheunterlage zur Verfügung, und die Anmeldung der Mitarbeitenden erfolgt über eine gemeinsame Liste zur Datenerfassung. Die Verwaltung wird durch die digitale Arbeitgeberplattform FirmenOnline stark vereinfacht, und die Kommunikation zur Belegschaft erfolgt über eigens erstellte Webseiten. Und mit der Allianz Gesundheits-App können Dokumente wie Arztrechnungen oder Rezepte einfach abfotografiert und direkt zur Erstattung digital eingereicht werden.

AssCompact Forum betriebliche Versorgung 2023

Dieser Beitrag erscheint im Rahmen des AssCompact Wissen Forums betriebliche Versorgung, das am 20.06.2023 in Neuss stattfindet. Die Allianz ist dort mit einem Ausstellungsstand vertreten. Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter asscompact.de/forum-betriebliche-versorgung. Zur kostenlosen Anmeldung über die Allianz geht es hier: asscompact.de/bv/allianz.

Bild: © Janina_PLD – stock.adobe.com

 
Ein Artikel von
Natalie Avi-Tal
Mark Wesenberg

bAV perfekt dosiert – probate Mittel gegen Fachkräftemangel

Im Wettbewerb um die besten Fach- und Führungskräfte ist eine bAV unverzichtbar. Das wissen inzwischen viele Arbeitgeber. Wie man sie richtig gestaltet dagegen eher nicht. Zu oft arbeiten Betriebe noch mit Lösungen „von der Stange“. Wesentlich sind jedoch individuelle Versorgungswerke.

Ein Artikel von Sascha Holstein, Leiter Vertriebsunterstützung bAV bei der Continentale Lebensversicherung

Im Jahr 2002 sah die Welt noch anders aus: Der Rechtsanspruch auf Entgeltumwandlung wurde gesetzlich verankert. Gleichzeitig wurden die Beiträge dazu steuer- und sozialversicherungsfrei gestellt. Seinerzeit war dies ein Beitrag der Politik gegen zu hohe Lohnnebenkosten. Die Intention dahinter: Nach und nach bezahlen die Arbeitnehmer anstelle der arbeitgeberfinanzierten betriebliche Altersversorgung (bAV) ihre Versorgung selbst. Der Staat unterstützt sie dabei. Im Gegenzug werden die Arbeitgeber entlastet. Auf dem Arbeitsmarkt herrschte damals ein reichliches Angebot an Fachkräften.

Heute hat sich die Situation grundlegend verändert. Fach- und Führungskräfte sind Mangelware. Für Unternehmen geht es darum, sich von ihren Mitbewerbern im Kampf um die besten Mitarbeiter abzuheben. Dazu können die Betriebe neben dem Gehalt weitere Vergütungsbausteine und Anreize anbieten. Entgelt umzuwandeln zu dürfen und mit 15% vom Arbeitgeber bezuschusst zu werden, spielt für die so Umworbenen keine signifikante Rolle mehr.

Arbeitgeberleistungen in der bAV

Weitsichtige Unternehmen setzen auf arbeitgeberfinanzierte Bausteine in der bAV. Die einfachste Form sind sogenannte Matching-Modelle. Hierbei fördert der Arbeitgeber die Entgeltumwandlung seiner Mitarbeiter mit einem festen Betrag oder einem prozentualen Zuschuss. Angst vor zu hohen Kosten sind dabei unbegründet. Denn selbst Beteiligungen des Arbeitgebers von 50 oder gar 100% sind grundsätzlich kein Problem. Sie sorgen in der Regel für eine Steigerung der Lohnkosten von gerade einmal 1 oder 1,5 Prozentpunkten.

In Branchen mit eher niedrigeren Gehältern bietet sich ein fester Sockelbetrag an, unabhängig von der Entgeltumwandlung. Beide Varianten können auch gestaffelt nach Betriebszugehörigkeit steigen. Das erhöht zusätzlich die Bindungswirkung.

Aktuell setzen immer mehr Unternehmen rein arbeitgeberfinanzierte Modelle um. Diese Variante kommt vor allem bei der Absicherung für den Fall der Berufsunfähigkeit (BU) zum Tragen. Hier liegt ein besonderes Augenmerk auf Lösungen mit vereinfachter oder ganz ohne Gesundheitsprüfung. Ziel dabei ist es, möglichst allen Mitarbeitern Zugang zur Versorgung zu gewähren.

Passende Produkt- und Anbieterauswahl

Neben der Dotierung spielt zunehmend die Auswahl des Anbieters eine wichtige Rolle für die Durchdringung im Unternehmen. Im Vordergrund sollte hierbei die langfristige Leistungsfähigkeit stehen. Schließlich muss der Versorgungsträger Leistungen über 30, 40 oder 50 Jahre sicherstellen.

Aber auch die Auswahl der Tarife ist entscheidend: Moderne und leistungsstarke BU-Tarife sorgen für umfassenden Risikoschutz. Im Bereich der Altersversorgung bieten Tarife der neuen Klassik mit endfälligen Garantien für höchstmögliche Leistungen. Dasselbe trifft auf moderne fondsgebundene Hybridprodukte zu. Bei der Gestaltung ist zu beachten, dass die Arbeitnehmer nicht zu viele Optionen haben. Denn sonst wird die Verwaltung des Versorgungswerkers über Gebühr belastet. Zum Beispiel empfiehlt es sich bei fondsgebundenen Tarifen, die Möglichkeiten bei der Auswahl und beim Wechsel der Fonds einzuschränken.

Gutes tun, viel darüber reden

Zudem sollte der Arbeitgeber seine Mitarbeiter umfassend und verständlich informieren: über die vorgesehenen Leistungen und über die Rahmenbedingungen. Das gilt auch für potenzielle Mitarbeiter. Idealerweise hat das Unternehmen dabei einen guten bAV-Vermittler an seiner Seite. Persönliche Gespräche, immer gestützt durch digitale Beratungstools, sind unabdingbar. Sie sorgen für Transparenz und Verständnis. Beides ist wesentlich für die Akzeptanz und Bindungswirkung.

Digital verwalten, Unternehmen begleiten

Wenn das Versorgungswerk dann eingerichtet ist, muss es auch effizient verwaltet werden. Hierbei helfen digitale Plattformen, wie zum Beispiel der Continentale Vorsorge Manager. Das Unternehmen oder der Vermittler in dessen Auftrag können hierüber die wichtigsten Geschäftsvorfälle digital an den Versicherer übermitteln. Außerdem sehen sie stets den tagesaktuellen Stand der Versorgungen. Das spart Zeit und Personalkosten. Darüber hinaus vereinfacht das eventuelle Nachberatungen.

Kompetente Vertriebsunterstützung – auch vor Ort

Für den Vermittler kommt es darauf an, die Präferenzen der jeweiligen Arbeitgeber zu erkennen. Auf dieser Basis kann er ein sinnvolles Versorgungswerk gestalten, das auch die langfristige Finanzierbarkeit berücksichtigt. Wichtig ist, dieses beim Kunden klar, verständlich und überzeugend zu präsentieren. Die bAV-Experten der Continentale Lebensversicherung unterstützen den Vermittler bei all dem: mit Fachkompetenz und praktischen Ideen, auch vor Ort im Unternehmen.

AssCompact Forum betriebliche Versorgung

Dieser Beitrag erscheint im Rahmen des AssCompact Wissen Forums betriebliche Versorgung, das am 20.06.2023 in Neuss stattfindet. Die Continentale ist dort mit einem Messestand vertreten. Weitere Informationen zum Programm sowie zur Anmeldung finden Sie unter asscompact.de/forum-betriebliche-versorgung.

Bild: © Jürgen Fälchle – stock.adobe.com

 
Ein Artikel von
Sascha Holstein

Betriebliche Vorsorge: Große Belegschaften beraten

Digital mit wenigen Klicks den manuellen Aufwand im Beantragungsprozess von Versicherungsprodukten reduzieren – diese Idee steckt hinter den Technologien von Xempus. Dadurch können Vermittler z. B. auch große Belegschaften beraten, etwa wenn es um betriebliche Versorgung geht.

Ein Artikel von Sven Knierim, Vice President Sales Management bei Xempus

Die betriebliche Vorsorge – mit betrieblicher Altersversorgung (bAV) und betrieblicher Krankenversicherung (bKV) – nimmt immer mehr an Fahrt auf und die Nachfrage steigt kontinuierlich. Gleichzeitig zeigen die Zahlen jedoch, dass das Thema betriebliche Vorsorge bei Unternehmen noch Nachholbedarf hat: Nach Angaben des PKV-Verbands wuchs der Anteil der Unternehmen mit betrieblicher Krankenversicherung im Jahr 2022 zwar um 22%, dennoch bieten nach wie vor 96% der Unternehmen mit mehr als zehn Mitarbeitenden ihrer Belegschaft noch keine bKV an.

Auch bei der betrieblichen Altersversorgung ist noch viel Luft nach oben. Zwar gibt es nach Angaben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales rund 21 Millionen Anwartschaften, doch das bedeutet gleichzeitig, dass knapp die Hälfte der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten noch keine betriebliche Altersversorgung haben.

Marktpotenzial nutzen

Parallel wird die betriebliche Vorsorge für Mitarbeitende immer wichtiger. Nicht zuletzt, da die gesetzliche Rente allein schon lange nicht mehr für einen abgesicherten Ruhestand ohne finanzielle Sorgen reicht. Sondern auch, weil das Thema Gesundheit Arbeitnehmenden immer wichtiger wird, wie es spätestens mit der Pandemie deutlich wurde.

Betriebliche Altersversorgung und betriebliche Krankenversicherung werden somit zu entscheidenden Benefits für Arbeitgeber, um Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten – gesundheitlich im Jetzt und finanziell mit Start in ihre Rente.

Der Arbeitgeber als “Vorsorgedienstleister” ist daher ein Modell, das für Arbeitnehmende und Arbeitgeber gleichermaßen attraktiv ist und das für Vermittler große Chancen bietet.

Dabei greifen Arbeitgeber in der betrieblichen Altersversorgung oft auf Kollektivverträge zurück. Sie haben den entscheidenden Vorteil, dass ab einer bestimmten Mitarbeiterzahl besondere Rahmenbedingungen für die betriebliche Altersversorgung mit dem Versicherer definiert werden können. Ein großer Mehrwert auch für die Arbeitnehmenden.

Für Vermittler bedeutet das, viele Beratungen zeitgleich vorzubereiten. Und anschließend die Mitarbeitenden zum gleichen bAV-Angebot individuell zu beraten. Manuell ein großer Aufwand, digital geht das einfach und effizient.

So kann Technologie unterstützen

Im XEMPUS advisor etwa vereinfachen neue Features für die Serienberechnung und die Listenanmeldung für Vermittlerinnen und Vermittler die Beratung großer Belegschaften und ermöglichen die kollektive Beantragung einfach und digital. 

Mit der Serienberechnung können Vermittler die Angebote für große Belegschaften mit wenigen Klicks erstellen. Angebote können pro Arbeitnehmer gleichzeitig berechnet und anschließend in die Beratungsstrecke des XEMPUS advisor überführt werden. Mit einem Vergleichsdokument zeigt der Vermittler dem Arbeitnehmer transparent die Vorteile der Angebote und erleichtert die Entscheidung für den passenden Beitrag zur bAV.

Mit der Listenanmeldung kann der Vermittler, statt wie bislang für jeden Mitarbeitenden einen Einzelantrag zu generieren, mehrere Arbeitnehmende mit individuellen Beiträgen auf einer Beantragungsliste aufnehmen und diese dann digital an den Versicherer weitergeben. Und: Während bei einem Einzelantrag mehrere Unterschriften fällig sind – von Arbeitgeber, Arbeitnehmer sowie Vermittler – fällt dies in der Listenform weg. Hier ist die zeitgleiche Beantragung für mehrere Arbeitnehmer möglich – pro Liste genügt häufig eine einzige Unterschrift vom Arbeitgeber sowie eine vom Vermittler, während die Unterschrift des Arbeitnehmers in der Regel nicht mehr notwendig ist.

Digital sind das alles wenige Klicks, sie reduzieren den manuellen Aufwand im Beantragungsprozess enorm und schaffen für Vermittler ein hohes Skalierungspotenzial. Mit der richtigen Technologie im Rücken können Vermittler also nicht nur effizienter arbeiten und dadurch wertvolle Arbeitszeit einsparen, sondern ebenso ein viel breiteres Portfolio an Produkten anbieten – und sich damit im Feld der betrieblichen Vorsorge unverzichtbar machen.

AssCompact Forum betriebliche Versorgung 2023

Dieser Beitrag erscheint im Rahmen des AssCompact Wissen Forums betriebliche Versorgung, das am 20.06.2023 in Neuss stattfindet. Xempus ist dort mit einem Messestand vertreten. Weitere Informationen zum Programm sowie zur Anmeldung finden Sie unter asscompact.de/forum-betriebliche-versorgung.

Bild: © ipuwadol – stock.adobe.com

 
Ein Artikel von
Sven Knierim

Todesfallrisiko absichern über den Betrieb

Das Todesfallrisiko abzusichern, ist Grundbaustein für jeden Vorsorgeplan. Die meisten Menschen benötigen größere Sicherheit, als die gesetzliche Absicherung bietet, meint die Dialog, Maklerversicherer der Generali in Deutschland. Arbeitgeber können diesen Versicherungsschutz im Rahmen der bAV anbieten.

Ein Artikel von Stefan Exler, Leiter Beratungsmanagement bAV bei der Dialog Lebensversicherungs-AG

Der Leistungsrahmen der gesetzlichen Rentenversicherung im Todesfall ist überschaubar. Die Leistungshöhen in Verbindung mit den Leistungsvoraussetzungen sorgen dafür, dass es sich allenfalls um eine Grundversorgung handeln kann. Echte Vorsorgeplanung zur Erhaltung des Lebensstandards für Hinterbliebene im Todesfall lässt sich damit kaum realisieren. Dabei ist die Absicherung des Todesfallrisikos ein elementarer Grundbaustein eines jeden Vorsorgeplans.

Die meisten Menschen benötigen eine größere Sicherheit, als die gesetzliche Absicherung bietet. Der Bedarf an einer zusätzlichen Todesfallabsicherung ist groß. Der Markt bietet zahlreiche Möglichkeiten, dieses Risiko über eine private Risikolebensversicherung abzusichern. Der entscheidende Nachteil dabei: das individuell abzusichernde Risiko ist u. a. abhängig von Gesundheitszustand und BMI, von Vorerkrankungen und risikoträchtigen Hobbys.

Todesfallrisiko absichern über die bAV

Für Arbeitgeber besteht dagegen die Möglichkeit, Versicherungsschutz im Rahmen kollektiver betrieblicher Altersversorgung (bAV) anzubieten und damit Vorteile zu generieren. Geringere Kosten und Prämienvorteile, eine in der Regel vereinfachte Gesundheitsprüfung (Vorerkrankungen, risikoreiche Hobbys oder der BMI spielen keine Rolle) und eine schlanke, digitale Administration sorgen für ein überzeugendes Angebot. Darüber hinaus stärkt der Arbeitgeber die Mitarbeiterbindung und erleichtert die Mitarbeitergewinnung. Denn sich mit privatem Versicherungsschutz zu versorgen, kann für Beschäftigte – abhängig vom individuellen Gesundheitszustand – teurer sein.

Keineswegs Standard

Zudem ist das Angebot einer umfassenden Todesfallabsicherung über den Betrieb keineswegs Standard. Während Altersversorgung in wohl fast jedem Betrieb zu finden ist, kann eine Todesfallabsicherung einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil zur Gewinnung und Bindung von Fach- und Führungskräften darstellen.

Hinsichtlich der Tarifwahl bestehen über die Tarifwelt bAV flexBox der Dialog Lebensversicherungs-AG vielfältige Wahlmöglichkeiten. Bei Absicherung des Todesfallrisikos über technisch einjährige Tarife wird der Beitrag jährlich neu kalkuliert und entspricht damit immer dem aktuell bestehenden Risiko. Bei jüngeren Menschen fällt der Beitrag entsprechend gering aus. Während der Vertragslaufzeit steigt das Risiko und damit auch der Beitrag. Ein jährlich neu berechneter Beitrag hat bei der arbeitgeberfinanzierten bAV den Vorteil, dass der Arbeitgeber jedes Jahr genau den Beitrag zur Hinterbliebenenversorgung zahlt, der dem aktuellen Risiko seiner Belegschaft entspricht. Bei der klassischen Kalkulation wird ein Mischbeitrag aus dem Risiko aller Versicherungsjahre ermittelt. Er ist konstant und daher bei Vertragsbeginn höher als bei technisch einjährigen Tarifen.

Neben technisch einjährigen Tarifen und klassischer Kalkulation ergeben sich durch die Nutzung des innovativen Produkts AnnoFlex® gänzlich neue Möglichkeiten. Bei AnnoFlex® handelt es sich um einen Kollektiv-Versicherungsvertrag für Belegschaften von mindestens 50 Personen. Er hat eine Laufzeit von einem Jahr, beinhaltet die Option auf eine Verlängerung und wird als Rückdeckungsversicherung zu – ggf. befristeten – Direktzusagen genutzt. Die Beitragshöhe wird je nach Schadenverlauf nach oben oder unten angepasst, bewegt sich allerdings immer zwischen 65 und 135% des Beitrags. Hinsichtlich der Prüfung der Gesundheitsverhältnisse ist bei einer Todesfallleistung bis 250.000 Euro im Rahmen einer Arbeitgebererklärung lediglich eine Frage zu beantworten. AnnoFlex® bietet darüber hinaus eine Reihe von Bausteinen, die die Produktlösung ideal in die Versorgungslandschaft des Arbeitgebers einbetten. Der Invaliditätsbegriff steht in verschiedenen Abstufungen zur Verfügung und gesetzliche Leistungen können angerechnet werden. Es können Renten- und Kapitalzusagen abgebildet und Leistungsbegrenzungen bei bestimmten Krankheiten vereinbart werden. Darüber hinaus stehen Karenzzeiten und Rentendynamiken zur Verfügung. Zudem lassen sich Bausteine integrieren, die ein betriebliches Gesundheitsmanagement ermöglichen. Eine gesündere Belegschaft sorgt damit für einen sinkenden Beitrag der Rückdeckungsversicherung und eine höhere Produktivität im Betrieb.

Fazit: Vorteile für beide Seiten

Den Lebensrisiken von Beschäftigten auf betrieblicher Ebene zu begegnen, bietet eine Reihe von Vorteilen für beide Seiten. Die variantenreiche bAV flexBox Tarifwelt der Dialog Lebensversicherungs-AG für Direkt- und Rückdeckungsversicherungen bietet vielfältige Möglichkeiten, eine betriebliche Altersversorgung zu realisieren. Das Todesfallrisiko von Beschäftigten kann damit passend abgesichert und ein überzeugendes Versorgungsangebot geschaffen werden.

AssCompact Forum betriebliche Versorgung 2023

Dieser Beitrag erscheint im Rahmen des AssCompact Wissen Forums betriebliche Versorgung, das am 20.06.2023 in Neuss stattfindet. Die Dialog ist dort mit einem Messestand vertreten. Weitere Informationen zum Programm sowie zur Anmeldung finden Sie unter asscompact.de/forum-betriebliche-versorgung.

Bild: © New Africa – stock.adobe.com bzw. © Uwe Nölke

 
Ein Artikel von
Stefan Exler