AssCompact suche
Home

0955

Assekuranz bAV allgemein

bAV: Diese Versicherer vermitteln Makler in der Direktversicherung am häufigsten

Die betriebliche Altersversorgung (bAV) ist für viele Versicherungsmakler und Mehrfachagenten zu einem ihrer wichtigsten Geschäftsfelder geworden. Der Fokus liegt dabei klar auf dem Durchführungsweg Direktversicherung. Auf Produktgeberseite suchen sie sich ihre Partner mit Bedacht aus und haben ihre Favoriten – insbesondere einen.

Auch wenn der bAV-Markt in den vergangenen Monaten trotz oder gerade wegen der Reformen ein schwieriger war, bleibt die bAV ein wichtiges Geschäftssegment für Maklerunternehmen. Im Bestreben, eine höhere Verbreitung bei Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu erreichen, ziehen dabei Vermittler und Versicherer an einem Strang. Besondere Bedeutung kommt hier der Direktversicherung zu. Welche Versicherer ungebundene Vermittler in den vergangenen zwölf Monaten in diesem Durchführungsweg in der Geschäftsvermittlung besonders berücksichtigt haben und mit welcher Gesellschaft sie am zufriedensten waren, lässt sich an der gerade veröffentlichten Studie „AssCompact AWARD – Betriebliche Altersversorgung 2019“ ablesen.

Allianz bleibt der Maklerfavorit

Die Allianz ist demnach die gefragteste Gesellschaft der ungebundenen Vermittler. Genau wie bei den Vorgängerstudien der letzten Jahre setzt sie sich deutlich ab und liegt hinsichtlich der Geschäftsanteile weit vor den Verfolgern. Gemessen werden die Geschäftsanteile anhand des so genannten Share of Wallet (SoW), der die Geschäftsanteile der einzelnen Gesellschaften ins Verhältnis setzt. Auf Platz 2 folgt hinter dem Marktführer die Canada Life, auf Platz 3 die ALTE LEIPZIGER. Die Top-Ten-Favoriten finden sich in der nebenstehenden Tabelle.

 Diese Versicherer vermitteln Makler in der Direktversicherung am häufigsten
Höchsten Zufriedenheitsgrad erzielt Canada Life

In der Marktuntersuchung von AssCompact geht es aber nicht nur um das quantitative Ranking nach Geschäftsanteilen, sondern auch um die Einschätzung der Makler zu 14 ausgewählten Leistungskriterien der Anbieter. Am jeweiligen Erfüllungsgrad dieser qualitativen Kriterien – etwa Qualität der Produkte, Image des Anbieters, Finanzstärke und Abwicklung im Neugeschäft – lässt sich letztlich auch die Zufriedenheit der befragten Vermittler mit den jeweiligen Versicherungsgesellschaften ablesen.

Über alle Kriterien hinweg erreicht in der Direktversicherung die Canada Life, der VOLKSWOHL BUND und Die Continentale die höchste Zufriedenheit. Die erreichten Werte sind aber über alle Gesellschaften hinweg recht hoch: Anders als im Ranking nach Geschäftsanteilen liegen die Versicherer deutlich enger zusammen.

Am ehesten empfehlen würden die Befragten ebenfalls die Canada Life. Was den Net-Promoter-Score (NPS) angeht, lässt der Versicherer seine Wettbewerber hinter sich. Das liegt auch daran, dass – anders als bei allen anderen Anbietern – kein Studienteilnehmer von der Canada Life abrät.

Weitere Einschätzungen zum bAV-Markt

Neben Platzierungen lassen sich in der AWARD-Studie auch weitere interessante Fakten und Zahlen zur Entwicklung in der bAV ablesen. So bleiben die befragten Makler und Mehrfachagenten optimistisch, was die Geschäftsentwicklung in der bAV angeht. Schätzen heute 67% der Befragten die bAV als „relevant“ und „sehr relevant“, glauben 74% an eine steigende Bedeutung der bAV über die nächsten fünf Jahre. Die Umsatzhoffnungen liegen dabei auch weiterhin auf der Direktversicherung. Die Erwartungen hinsichtlich der anderen Durchführungswege liegen deutlich niedriger. Wenn es um den Produkttyp geht, sehen die meisten Teilnehmer fondsgebundene Policen mit Garantien das Rennen machen.

Über die Studie

An der Studie „AssCompact AWARD – Betriebliche Altersversorgung 2019“ beteiligten sich 496 Versicherungsmakler und Mehrfachagenten. 384 Stimmen flossen nach Bereinigung in die Stichprobe, die ein sehr gutes Abbild der Assekuranz- und Finanzvermittler hinsichtlich der Alters- und Geschlechtsstruktur darstellt, ein. Die Studie kann gegen Gebühr hier bezogen werden. (bh)

Neue Umfrage gestartet zum privaten Schaden-/Unfallgeschäft 2019

Das Kompositgeschäft ist eine sichere Bank für ungebundene Vermittler. Wie das Geschäft läuft und welcher Anbieter im Maklermarkt insbesondere gefragt sind, will die aktuelle Umfrage AssCompact AssCompact AWARD – Privates Schaden-/Unfallgeschäft 2019 herausfinden. An der Befragung können Versicherungsmakler und Mehrfachagenten teilnehmen. Mitmachen wird belohnt.

>>>Zum aktuellen Umfragelink<<<

 

„Extrarente“: vzbv präsentiert Standardprodukt für die Altersvorsorge

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) fordert schon länger eine Reform der privaten Altersvorsorge in Deutschland und ein standardisiertes öffentlich-rechtlich organisiertes Vorsorgeprodukt. Nun hat er auch einen konkreten Vorschlag für ein solches Produkt vorgestellt: die Extrarente.

Der vzbv fordert die private Altersvorsorge zügig zu reformieren. Hintergrund sei, dass laut einer aktuellen repräsentativen Umfrage von KantarEmnid im Auftrag der Verbraucherschützer knapp drei Viertel der deutschen Verbraucher ein Standardprodukt der privaten Altersvorsorge unterstützen. Zudem würden 58% der Deutschen gerne mehr privat für das Alter vorsorgen, würden daran aber durch mangelndes Vertrauen in die Angebote am Markt gehindert. Gerade die jüngere Generation wünsche sich einen Systemwechsel.

Günstige und gewinnbringende Anlage nötig

Eine Reform der privaten Altersvorsorge ist nach Ansicht des vzbv dringend nötig. „Verbrauchern werden meist teure, kaum rentable und unflexible Rentenversicherungen angeboten, von denen vor allem die Versicherungswirtschaft und deren Vertriebe profitieren. Private Altersvorsorge sollte jedoch vor allem den Menschen dienen. Damit diese mehr Geld im Alter haben, ist eine kostengünstige und gewinnbringende Anlage entscheidend“, meint Klaus Müller, Vorstand des vzbv.

Gesetzentwurf bis Ende 2019 gefordert

Der vzbv verweist zudem darauf, dass die Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag die Einführung eines „attraktiven standardisierten Riester-Produkts“ vorgesehen hat. Damit eine einfache und kostengünstige private Altersvorsorge in Deutschland Realität wird, müsse sie bis Dezember 2019 einen Gesetzentwurf für ein Standardprodukt vorlegen.

Automatische Einbeziehung mit Widerspruchsrecht

Mit der „Extrarente“ hat der vzbv nun ein eigenes Modell für ein Standardprodukt der privaten Altersvorsorge vorgestellt. Verbraucher werden dabei über ihren Arbeitgeber automatisch einbezogen. Sie können der erstmaligen Einbeziehung aber sechs Monate lang widersprechen und erhalten dann alle Beiträge zurück. Verbraucher, die nicht automatisch einbezogen werden, wie beispielsweise Selbstständige, können zudem proaktiv in die Extrarente einzahlen.

Basisvariante plus flexible Optionen

Verbraucher sollen bei der Extrarente alle Optionen so anpassen können, dass sie gut zur individuellen Lebensplanung passen. Für Verbraucher, die einfach und verlässlich vorsorgen wollen, bietet die Extrarente eine Basisvariante. Diese soll alle Einstellungen so festlegen, dass sie für viele Verbraucher möglichst gut passen. Der vzbv schlägt für die Basisvariante die Extrarente100 vor.

Anlage in Aktien

Eine Anlage in Aktien sorgt laut dem vzbv dafür, dass Verbraucher von der Wertschöpfung der Unternehmen in Deutschland, Europa und der Welt profitieren. Nach Ende des Erwerbslebens sieht die Extrarente100 einen Entnahmeplan vor, bei dem die Beiträge weiter am Kapitalmarkt investiert bleiben. So werde auch die Auszahlungsphase genutzt, um an der langfristigen Entwicklung der Wirtschaft zu partizipieren.

Kalkulation der Auszahlungen bis 100 Jahre

Die monatlichen Auszahlungen sollen laufend so kalkuliert werden, dass die Beiträge bis zu einem Lebensalter von 100 Jahren reichen. Dafür können sie in der Höhe schwanken. Verbraucher, die älter werden als 100 Jahre, erhalten anschließend eine feste lebenslange Rente. Wer von vorne herein eine feste lebenslange Rente wünscht, kann diese alternativ zum Entnahmeplan der Extrarente100 wählen.

Vergabe an private Fondsmanager

Für die Umsetzung der Kapitalanlage beauftragt der öffentlich-rechtliche Träger im Rentenmodell des vzbv private Fondsmanager. Konkret soll die Extrarente über die öffentliche Hand durch Ausschreibungen statt über gewinnorientierte Unternehmen organisiert werden. „So sinken die Kosten für die Verwaltung massiv, Kosten für den Vertrieb entfallen ganz. Diese sollen über zeitlich befristete Ausschreibungsverfahren ausgewählt werden“, meint Müller. Die Anteile an den Investmentfonds sollen zudem im privaten Besitz der Verbraucher liegen und auf individuellen Beitragskonten verbucht werden, sodass sie dem verfassungsrechtlichem Eigentumsschutz unterliegen. (mh)

 

Betriebsrente ohne Garantien: Arbeitnehmer bleiben skeptisch

Betriebsrenten ohne Garantie stoßen bei vielen Arbeitnehmern auf Vorbehalte. 30% der Beschäftigten lehnen diese Form der Altersvorsorge ab. SIGNAL IDUNA hat in einer Umfrage nachgehakt, unter welchen Voraussetzungen Beschäftigte eine Betriebsrente ohne Garantien akzeptieren würden.

Bei Arbeitnehmern stoßen Betriebsrenten ohne Garantien auf Vorbehalte. Wie eine Onlinebefragung im Auftrag der SIGNAL IDUNA zeigt, würden 30% der Umfrageteilnehmer generell keine Betriebsrente ohne Garantie akzeptieren. Bei den über 55-Jährigen lehnen sogar 39% diese Form der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) ab. Gerade einmal 5% der Arbeitnehmer würden ohne Wenn und Aber einer Betriebsrente ohne Garantie zustimmen.

Menschen halten an Garantien fest

Auf die Frage nach der Wichtigkeit einer Garantie bei der betrieblichen Altersvorsorge fällt das Urteil relativ klar aus: Unabhängig von Geschlecht, Alter und Bildung antwortet die Mehrheit der Befragten, nämlich 79%, dass ihnen eine Garantie sehr wichtig und wichtig sei. Für lediglich 12% der befragten Beschäftigten sind Garantien eher nicht oder überhaupt nicht wichtig. Bei Frauen beträgt der Anteil 9%, bei Männern dagegen 16%.

Welche Voraussetzungen müssten Betriebsrenten ohne Garantien erfüllen?

In der Umfrage wollte SIGNAL IDUNA auch wissen, unter welchen Voraussetzungen Beschäftigte eine Betriebsrente ohne Garantien akzeptieren würden. Für 27% käme sie in Frage, wenn die eingezahlten Beiträge nicht verloren gehen würden. Ein Fünftel würde diese Form der Betriebsrente akzeptieren, wenn der Arbeitgeber die Beiträge einzahlt und nicht auf Lohn oder Gehalt verzichtet werden muss. Immerhin 7% würden einer Betriebsrente ohne Garantien zustimmen, wenn in Anlageformen wie Aktien investiert wird, um die Renditechancen zu erhöhen. Unter den 35- bis 44-Jährigen würden 14% der Befragten auf eine Garantie verzichten, falls über entsprechende Anlageformen höhere Renditechancen zu erzielen wären.

„Auch gut ein Jahr nach dem Betriebsrentenstärkungsgesetz hat sich an den Einstellungen zu Garantien in der Altersvorsorge nicht grundlegend etwas geändert“, erklärt Clemens Vatter, Konzernvorstand der SIGNAL IDUNA und zuständig für die Lebensversicherung. Die Menschen setzen auf Garantien, da diese Sicherheit geben, so Vatter. Daher werde der Versicherer auch in Zukunft neben Fondsprodukten klassische Garantieprodukte anbieten. (tk)

 

Swiss Life erweitert bAV-Angebot

Swiss Life ergänzt die Maximo-Produktfamilie in der betrieblichen Altersversorgung um ein weiteres Feature: Ab April können sich Kunden mit Swiss Life Maximo nun auch in der Unterstützungskasse für eine 80-prozentige Beitragsgarantie entscheiden.

Swiss Life erweitert die Produktfamilie Swiss Life Maximo in der betrieblichen Altersversorgung (bAV): Ab April besteht für die bAV-Produktlinien „Swiss Life Maximo“ und „Swiss Life Maximo Kompakt“ nun auch in der Unterstützungskasse die Option auf eine 80-prozentige Beitragsgarantie. Der Versicherer biete Kunden auch in der Unterstützungskasse eine 80-prozentige Beitragsgarantie, um so noch mehr Renditechancen nutzen zu können, wie Amar Banerjee betont, Mitglied der Geschäftsleitung von Swiss Life Deutschland und Leiter der Versicherungsproduktion.

Die Unterstützungskasse ist der älteste von fünf möglichen Durchführungswegen in der bAV. Neben der Unterstützungskasse können die Beiträge der Sparer auch in eine Direktversicherung, eine Pensionskasse, einen Pensionsfonds oder eine Pensionszusage angelegt werden. Vor allem für Gesellschafter-Geschäftsführer und Führungskräften bietet die Unterstützungskasse interessante Dotierungsmöglichkeiten, da diese Zielgruppen meist wenig bis gar keine gesetzliche Rente erhalten. Bei diesem bAV-Durchführungsweg handelt es sich um eine mit Sondervermögen ausgestattete, rechtlich selbstständige Versorgungseinrichtung, die von einem oder mehreren Unternehmen getragen wird. (tk)

 

FondsFinanz und xbAV schließen Kooperation

xbAV heißt der neue Partner der Fonds Finanz Maklerservice GmbH. Die an den Maklerpool angeschlossenen Vermittler können ab sofort alle bAV-Lösungen des Technologieunternehmens xbAV nutzen, wie die Unternehmen mitteilen. Die Software „bAV-Berater“ führt den Vermittler durch die gesamte Beratung.

Der auf die Digitalisierung der betrieblichen Altersversorgung spezialisierte Technologieanbieter xbAV und die Fonds Finanz Maklerservice GmbH koopieren. Den Vermittlern des Maklerpools stehen ab sofort alle bAV-Lösungen von xbAV zur Verfügung. Den Zugang zu xbAV gibt es kostenfrei. Mit den Softwarelösungen von xbAV können Makler zum Thema bAV einfach und effizient beraten. Die Software „bAV-Berater“ führt den Vermittler durch die gesamte Beratung. Sie ermittelt die Versorgungslücke, simuliert die Lohnabrechnung mit und ohne bAV, vergleicht bAV mit privater Vorsorge und umfasst die Nachsteuerbetrachtung in der Rentenphase. Die Dokumente lassen sich automatisch erstellen und digital übermitteln. 

Mit dem „bAV-Manager“ verwalten Arbeitgeber die bAV online selbst: Mitarbeiter in der Personalabteilung werden durch alle bAV-Prozesse geführt. Über seinen persönlichen Zugang ist der Makler involviert und erhält Änderungen.

„Mit xbAV konnten wir den führenden Technologieanbieter für digitale Lösungen in der betrieblichen Altersversorgung als starken Partner an unsere Seite holen“, erklärt Norbert Porazik, geschäftsführender Gesellschafter der Fonds Finanz. „Die bAV ist ein überaus wachstumsstarker Markt mit enormem Potenzial,“ so Porazik weiter. (tk)

 

Continentale verlängert BRSG-Aktion

Die Continentale Lebensversicherung hat ihre seit Oktober 2018 laufende Aktion rund um das BRSG. Zum Beispiel können dabei auch Kleinstverträge abgeschlossen werden, wenn ein Mitbewerber keine Erhöhung des Arbeitgeberzuschusses anbietet.

Viele Unternehmen tun sich mit den Neuerungen in der bAV noch schwer. Zwei wesentliche Änderungen des Betriebsrentenstärkungsgesetzes (BRSG): Seit 01.01.2019 ist der Arbeitgeberzuschuss zur Betriebsrente bei neuen Verträgen zur Entgeltumwandlung grundsätzlich verbindlich. Zudem genießen alle Arbeitnehmer höhere Steuervorteile. Die Continentale Lebensversicherung hat dafür unkomplizierte Lösungen parat. Zum Beispiel können bei ihr auch Kleinstverträge abgeschlossen werden, wenn ein Mitbewerber keine Erhöhung des Arbeitgeberzuschusses anbietet. Im vergangenen Oktober hat der Versicherer dazu eine Aktion gestartet, die aufgrund der großen Resonanz bei Kunden und Vermittlern jetzt bis zum 30.06.2019 verlängert wurde.

Seit Jahresanfang müssen Arbeitgeber bei neuen Zusagen ihre gesparten Beiträge für die Sozialversicherung oder pauschal 15% grundsätzlich an ihre Mitarbeiter weitergeben. Vorausschauende Unternehmer können sogar noch einen Schritt weitergehen: Sie zahlen direkt 20% in die vereinbarte Altersversorgung ihres Mitarbeiters ein. So hoch ist in der Regel die durchschnittliche Ersparnis der Beiträge zur Sozialversicherung. Bei der Continentale können nun bis Ende Juni 2019 die Beiträge für seit 2005 bestehende Direktversicherungen um bis zu 20% erhöht werden. Bei Verträgen mit einem Zusatzschutz für den Fall der Berufsunfähigkeit gibt es zudem keine erneute Gesundheitsprüfung.

Durch das BRSG wurde außerdem für alle Arbeitnehmer der Dotierungsrahmen von 4 auf 8% der Beitragsbemessungsgrenze ausgeweitet. Das entspricht 2019 jährlich 6.432 Euro. So viel kann also steuerfrei über die Entgeltumwandlung in Direktversicherungen eingezahlt werden. Hierfür sieht die Continentale ebenfalls eine problemlose Umsetzung vor: Die Kunden können ihre Beiträge zur Direktversicherung bis zum 30.06.2019 sogar um bis zu 200% erhöhen. Das gilt für alle Policen, die mit Bedingungsstand ab 01.04.2012 abgeschlossen worden sind. Vereinbart der Versicherte zusätzlich eine Beitragsbefreiung im Fall der Berufsunfähigkeit, ist das mit einer vereinfachten Gesundheitsprüfung möglich. Weitere Informationen finden freie Vermittler unter makler.continentale.de/brsg-aktion.

Hinweis: Umfrage zur Studie „AssCompact AWARD – Betriebliche Altersversorgung 2019“

Hinweis: Sie sind unabhängiger Vermittler? Machen Sie mit an unserer Umfrage „AssCompact AWARD – Betriebliche Altersversorgung 2019“. Die Onlinebefragung dauert wenige Minuten. Zur Umfrage gelangen Sie hier.

 

Pleite der Verbraucherzentrale Bremen: Schadenfreude greift zu kurz

Die Verbraucherzentrale Bremen ist insolvent. Dass ausgerechnet Verbraucherschützern die Pleite droht, weil sie zu wenig für Mitarbeiter zurückgelegt haben, ist ein gefundenes Fressen für die Finanzwirtschaft. Stand sie doch jahrelang selbst im Kreuzfeuer der Verbraucherschützer. Schadenfreude allein greift aber zu kurz.

Kommentar von Michael Herrmann, AssCompact

Mit dem Verbraucherschutz verhält es sich ähnlich wie mit der Bildung oder dem Schutz der Umwelt: dagegen kann keiner ernsthaft sein, über das „Wie“ lässt sich aber vortrefflich streiten. Zumindest beim Verbraucherschutz ist Deutschland zum Teil weiter über das Ziel hinausgeschossen. Vor lauter Dokumentation und sonstiger Regulierung bleibt etwa in der Finanzberatung heute teilweise kaum noch Zeit, für die individuelle Beratung.

Dass die Insolvenz der Verbraucherzentrale Bremen mit einer gewissen Portion Schadenfreude aufgenommen wurde, war zu erwarten – gerade in der Finanzwirtschaft, die von den Verbraucherzentralen regelmäßig ins Kreuzfeuer genommen wurde. Hämische Kommentare ließen denn auch nicht lange auf sich warten. Norman Wirth vom Bundesverband Finanzdienstleistung (AfW) nutzt die Steilvorlage für eine neuerliche Kritik an der mangelnden Ausbildung der Mitarbeiter der Verbraucherzentralen ins Sachen Altersvorsorge und Risikoabsicherung. Im Gegensatz zu professionellen Finanz- und Versicherungsvermittlern müssen sie schließlich keine Sachkunde nachweisen.

Einfach nur peinlich, peinlich findet es derweil der BVK. Die Sache ist für die Finanzbranche umso mehr ein gefundenes Fressen, da der Schwerpunkt der Verbraucherzentrale Bremen ausgerechnet der Bereich der Finanzen ist. Ausgerechnet die Menschen, die andere Menschen vor teuren Fehlern bei der Altersvorsorge schützen sollen, stehen bei der Altersvorsorge nun also selbst vor einem Scherbenhaufen.

Statt sich darüber zu freuen, sollte dieses traurige Ereignis als Anlass genutzt werden, damit alle Seiten sachlich darüber diskutieren, was die Verbraucher wirklich schützt und was nicht. Alle Regulierungen der Finanzberatung müssen auf den Prüfstand. Nur was wirklich dem Verbraucher hilft, darf übrigbleiben, um Platz für Beratung zu schaffen, denn das Thema private Altersvorsorge ist in der Tat komplex und beratungsintensiv. Dass Bundestagspolitiker wie Sebastian Steineke von der CDU twittern, dass die Causa grundsätzliche Fragen der Überwachung aufwirft, ist zumindest schon mal ein gutes Zeichen. Hoffentlich werden dem noch weitere und vor allem Taten folgen.

 
Ein Artikel von
Michael Herrmann

WürttLeben: bAV-Modell auch für Niedrigverdiener

Die neue „KombiRente“, die die Württembergische Lebensversicherung seit Jahresbeginn anbietet, eignet sich als bAV-Modell auch für Niedrigverdiener, wie Teilzeitkräfte, Azubis oder mitarbeitende Familienangehörige.

Seit Januar bietet die Württembergische Lebensversicherung AG Arbeitgebern ein betriebliches Altersvorsorgemodell an, das auch für Niedrigverdiener geeignet ist. Ob Teilzeitkräfte, Auszubildende, Arbeitnehmer in Niedriglohnbranchen oder mitarbeitende Familienangehörige: Jedes Unternehmen hat Arbeitnehmer, für die diese Förderung möglich ist.

Die „KombiRente“ kombiniert in einer klassischen Direktversicherung die bisherige Förderung nach § 3 Nr. 63 mit der neuen nach § 100 Einkommensteuergesetz (EStG). Die „KombiRente“ ermöglicht die gleichzeitige Nutzung wie auch den Wechsel zwischen beiden Förderformen. Die genutzte Förderform kann somit flexibel an die Erwerbsbiografie angepasst werden. (ad)

 

MetallRente erklimmt neue Höhen in der bAV

Das Jahr 2018 bescherte dem Versorgungswerk MetallRente ein Rekordwachstum: Mit 72.000 Neuverträgen in der betrieblichen Altersversorgung verzeichnete MetallRente ein Plus von 47% gegenüber dem Vorjahr. Zudem konnte das Versorgungswerk 3.000 neue Kundenunternehmen hinzugewinnen.

Für das vergangene Jahr meldet das Versorgungswerk MetallRente einen deutlichen Zuwachs in der betrieblichen Altersversorgung (bAV). So verzeichnet das Versorgungswerk 72.000 neue Altersvorsorgeverträge, was einem Plus von 47% gegenüber dem Vorjahr entspricht (2017: 49.000 Neuverträge). „Das stärkste Wachstum in der Geschichte unseres Versorgungswerks MetallRente ist ein echter Überraschungsrekord“, so Geschäftsführer Heribert Karch zum Ergebnis für 2018. MetallRente wurde 2001 von den beiden Sozialpartnern Gesamtmetall und IG Metall gegründet. Dem Versorgungswerk der Metall- und Elektroindustrie haben sich auch die Stahlindustrie und die Branchen Textil und Bekleidung, IT sowie Holz und Kunststoff angeschlossen.

3.000 neue Kundenunternehmen

Der Bestand für Verträge der kapitalgedeckten Altersversorgung ist seit 2017 um 9% gewachsen. MetallRente hat im vergangenen Jahr 83 Mio. Euro an Neubeiträgen eingenommen – ein Zuwachs von 40% – und gut 3.000 neue Kundenunternehmen hinzugewonnen. Seit Gründung des Versorgungswerks im Jahr 2001 haben sich damit 42.500 Unternehmen für MetallRente entschieden. Mit dem Betriebsrentenstärkungsgesetz hat die betriebliche Altersversorgung einen unerwartet starken Schub erhalten“, meint Karch.

Ein deutliches Wachstum verzeichnet das Versorgungswerk bei den chancenorientierten Vorsorgelösungen. Die Gesamtverzinsung für die Anlagevariante PROFIL der MetallDirektversicherung belief sich 2018 auf 3,65%. Für 2019 sind 3,45% deklariert. Der MetallPensionsfonds erzielte seit Auflage jahresdurchschnittlich eine Rendite von 5,2%.

Große Chancen für Sozialpartnermodell

Der MetallRente-Geschäftsführer Karch sieht für das Sozialpartnermodell perspektivisch große Chancen. Die kollektive Kapitalanlage in der Sozialpartnerrente sei nicht nur die solidarischste Form des Altersvorsorge-Sparens für die Beschäftigten, sondern zugleich die effektivste Form und werde sich in guten Betriebsrenten auszahlen, wie Karch betont. Er fordert die Politik auf, Ungerechtigkeiten zu beseitigen. Denn nach wie vor seien Betriebsrenten einschließlich der Entgeltumwandlung durch volle Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge auf die Leistungen schlechter gestellt als jedes andere Alterseinkommen.

Zuwachs bei der Arbeitskraftabsicherung

Wie MetallRente zudem mitteilt, haben sich 22.000 Beschäftigte 2018 für die Absicherung ihrer Arbeitskraft mit den Vorsorgelösungen des Versorgungswerks entschieden. Der Bestand umfasst mittlerweile 100.000 Verträge. Das entspricht einem Plus gegenüber dem Vorjahr von 22%. Das Versorgungswerk hat sein Angebot zur Arbeitskraftabsicherung im vergangenen Jahr erweitert. Neben einer privaten BU- und einer EMI-Versicherung gehören auch eine private Pflegerente und seit 2018 eine Grundfähigkeitsversicherung zum Portfolio. (tk)

 

KlinikRente legt im Neugeschäft deutlich zu

Für das Jahr 2018 meldet das KlinikRente Versorgungswerk bei den Neuverträgen ein Plus von 25% gegenüber dem Vorjahr. Auch die Anzahl der Mitgliedsunternehmen ist gestiegen. Als wichtigste Wachstumstreiber nennt KlinikRente das BRSG und hohe Arbeitgeberzuschüsse in mischfinanzierten Betriebsrenten.

Das KlinikRente Versorgungswerk sorgt mit einem Konsortium für die finanzielle Absicherung der Beschäftigten im Gesundheitswesen. Das Versorgungswerk konnte im vergangenen Jahr sein Wachstums deutlich steigern. Rund 15.000 Menschen und 373 Unternehmen haben sich 2018 für die Vorsorgelösungen von KlinikRente entschieden. Damit verzeichnet KlinikRente bei der Anzahl der Neuverträge ein Wachstum von 25% im Vergleich zum Vorjahr. Die Anzahl der Mitgliedsunternehmen ist auf rund 4.000 gestiegen.

Zuschussregelungen finden Anklang

Als wichtigste Wachstumstreiber bezeichnet KlinikRente das neue Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) und hohe Arbeitgeberzuschüsse in mischfinanzierten Betriebsrenten. Diese würden die Arbeitgebermarke im Wettbewerb um Fachkräfte stärken und würden von den Beschäftigten gut angenommen. Das BRSG führt für Neuverträge ab 2019 und für Bestandsverträge ab 2022 die Weitergabe eingesparter Sozialabgaben ein. Immer mehr Arbeitgeber seien laut KlinikRente bereit, darüber hinaus auch deutlich höhere Zuschüsse zu zahlen. Das macht die bAV für die Beschäftigten noch attraktiver. Gute Teilnahmequoten der Beschäftigten erhöhen aber auch den Verwaltungsaufwand. Daher arbeitet KlinikRente an neuen Technologien, um die Information der Arbeitnehmer und die Administration für Arbeitgeber, Beschäftigte und Vermittler zu vereinfachen.

Mit Betriebsrente im Wettbewerb um Fachkräfte punkten

Angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels wird es für Arbeitgeber schwieriger, Fachpersonal zu gewinnen und zu halten. Um im Wettbewerb als attraktiver Arbeitgeber zu punkten, setzen viele Unternehmen auch auf die Betriebsrente: „Immer mehr Unternehmen kommunizieren das Betriebsrentenangebot prominent in ihren Stellenanzeigen“, erklärt Friedhelm Gieseler, Geschäftsführer des Versorgungswerks. „Besonders Unternehmen in der ambulanten und stationären Pflege sowie medizinische Versorgungszentren und Servicegesellschaften, die nicht in der öffentlichen und kirchlichen Zusatzversorgung sind, suchen verstärkt mischfinanzierte Betriebsrentenangebote.“

Bereich Einkommensabsicherung weiterhin erfolgreich

Wie KlinikRente weiter mitteilt, beträgt die Gesamtverzinsung 2019 für das Vorsorgekonzept „Perspektive“ 3,45%. Die Gesamtverzinsung bei Verträgen in der Rentenphase wurde um 0,2% erhöht. Der Neuzugang beim laufenden Jahresbeitrag in der bAV beträgt in 2018 von 14 Mio. Euro auf knapp 17 Mio. Euro. Damit erhöht sich der laufende bAV-Gesamtbeitrag im Versorgungswerk auf rund 107 Mio. Euro im Jahr. Laut KlinikRente bleibt mit rund 6.000 Neukunden im Jahr 2018 der Bereich Einkommensabsicherung weiterhin überdurchschnittlich erfolgreich. Neben der Berufsunfähigkeitsabsicherung (KlinikRente.BU) wurde der Bereich um eine Grundfähigkeitsabsicherung (KlinikRente.Vitalschutz) mit drei Tarifvarianten ausgebaut.

Zum Konsortium des Versorgungswerks KlinikRente gehören die Versicherer Allianz, Condor, Deutsche Ärzteversicherung, R+V und Swiss Life. (tk)