Zum Start in den Februar bewegten sich die Bauzinsen noch bei durchschnittlich 3,7%. Der Baufinanzierungsvermittler Interhyp hat nun ein aktuelles Zinsupdate veröffentlicht. Demnach markieren die Finanzierungszinsen für zehnjährige Darlehen derzeit mit im Schnitt rund 3,6% ein Zwischentief. Nach Einschätzung der Interhyp Gruppe gibt es aber bereits Anzeichen, dass die Zinsen mittelfristig steigen könnten.
Nahostkonflikt treibt Inflationsangst
Der Krieg im Nahen Osten hat für starke Bewegung an den Kapitalmärkten gesorgt. „Nach einer kurzen Phase mit der Suche nach “sicheren Häfen” und dem damit verbundenen Rückgang der Kapitalmarktzinsen überwiegt jetzt gerade die Inflationsangst. Die Kapitalmarktzinsen steigen bereits wieder“, so ein Mitglied des Interhyp-Bankenpanels. Die weitere Entwicklung hänge maßgeblich von der Dauer des Konflikts ab. „Sollte der Konflikt zu einer längeren Phase von hohen oder noch höheren Energiepreisen führen, dürften auch die Kapitalmarktzinsen noch etwas weiter steigen“, wie es aus dem Expertenkreis heißt.
Experten gehen von Zinsanstieg aus
Im aktuellen Bankenpanel von Interhyp erwarten rund 67% der befragten Experten mittel- bis langfristig steigende Bauzinsen. „Wir befinden uns momentan in einem Zins-Zwischentief, doch die durch den Konflikt im Iran ausgelösten Inflationssorgen und die drohenden Energiepreissteigerungen treiben die Renditen der Staatsanleihen. Dadurch werden auch die Bauzinsen steigen“, erklärt Jörg Utecht, Vorstandsvorsitzender der Interhyp Gruppe. Er empfiehlt Kaufinteressierten, die eine Immobilie gefunden haben, die Finanzierung jetzt zu fixieren und nicht auf weitere Rückgänge zu hoffen.
Wer noch nicht fündig geworden ist, dem rät Interhyp, die Finanzierungsmöglichkeiten zeitnah prüfen zu lassen, um mit einer vorbereiteten Finanzierungsbestätigung schnell agieren zu können, sobald die passende Immobilie gefunden ist.
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