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10. Februar 2026
Bauzinsen könnten im Jahresverlauf 4% knacken
Bauzinsen könnten im Jahresverlauf 4% knacken

Bauzinsen könnten im Jahresverlauf 4% knacken

Zum Start in den Februar bewegen sich die Bauzinsen für zehnjährige Darlehen weiterhin bei durchschnittlich 3,7%. Im weiteren Jahresverlauf könnte es allerdings laut Interhyp-Zinsupdate wieder aufwärts gehen.

Der Baufi-Vermittler Interhyp gibt regelmäßig einen Statusbericht zu den Bauzinsen für zehnjährige Darlehen ab sowie eine Prognose zu deren weiterer Entwicklung. Zum Start in den Februar bewegen die Bauzinsen sich weiterhin bei durchschnittlich 3,7%.

Diese Entwicklung werde maßgeblich von den Erwartungen an die Geldpolitik und die Renditen der Bundesanleihen beeinflusst, so Interhyp. Im aktuellen Bankenpanel des Vermittlers prognostizieren alle befragten Institute für die kommenden vier Wochen eine Seitwärtsbewegung der Zinsen.

Vorerst geht es seitwärts - dann vielleicht hoch

„Die Bauzinsen dürften sich bis Ende März 2026 weitgehend seitwärts bewegen. Die erwarteten geldpolitischen Schritte der EZB sind an den Kapitalmärkten bereits eingepreist“, so eine Stimme aus dem Panel.

Langfristig sei das Bild jedoch volatiler: Rund zwei Drittel der Experten rechnen im weiteren Jahresverlauf mit einer Rückkehr zur 4%-Märke oder darüber hinaus. Knapp ein Drittel der Befragten hielten für diesen Zeitraum Zinsen auf gleichbleibendem Niveau für möglich.

Aus dem Panel heißt es: „Die fiskalischen Stimuli u. a. in den USA („One Big Beautiful Bill“), Deutschland („Sondervermögen“) und Japan („MwSt.-Senkung“) und die dadurch weiter ansteigenden Staatsschulden dürften einem Rückgang der Renditen im Wege stehen. Hinzu kommt, dass die Bundesregierung für 2026 eine spürbare Ausweitung der Anleiheemissionen plant. Insgesamt spricht dies dafür, dass langfristige Renditen nur begrenzten Spielraum nach unten haben – und damit auch die Hypothekenzinsen.“ (mki)

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