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K&R setzt mit neuem Fonds auf europäische Übernahmeziele

Die Knoesel & Ronge Vermögensverwaltung (K&R) hat mit dem KR FONDS Übernahmeziele Europa eine europäische Variante ihrer Übernahmestrategie lanciert. Mit der Erweiterung des Ansatzes reagiert das Würzburger Unternehmen auf die steigende Anzahl grenzüberschreitender Übernahmen im Euroraum.

<p>K&amp;R setzt die bisher auf Deutschland fokussierte Strategie, auf Übernahmeziele zu setzen, nun auch in einem europaweit anlegenden Fonds um. Hintergrund der Auflegung des KR Fonds Übernahmeziele Europa sei unter anderem der vielfache Wunsch der Investorenseite, mit einem früheren Einstieg in potenzielle Übernahmeziele an den beim ersten Übernahmeangebot üblichen Renditesprüngen teilzuhaben. Beides lässt sich nach Überzeugung von K&amp;R nur in einem modifizierten, professionellen Gesamtkonzept sinnvoll erreichen. </p><h5>„Endspiele“ mit untergeordneter Rolle</h5><p>Seit Juni verstärkt mit Reiner Pfeifferling ein erfahrener Portfoliomanager für europäische Nebenwerte das Team. Das Anlageuniversum des neuen Teilfonds erstreckt sich auf Europa inkl. Deutschland. Dabei werden sowohl Kandidaten mit bereits laufender Übernahme berücksichtigt als auch potenzielle Ziele, für die bisher noch kein Angebot vorgelegt wurde. Anders als in dem bereits am Markt etablierten KR FONDS Deutsche Aktien Spezial sollen im neuen Teilfonds sogenannte „Endspiele“ mit weitgehend abgeschlossener Übernahme eine untergeordnete Rolle spielen. </p><h5>Geschäftsführer wollen selbst investieren</h5><p>Seit Ende Juli wurde das neue Konzept mit gesellschaftseigenen Mitteln in einem realen Depot getestet. Auch an dem neuen Fonds wollen sich die geschäftsführenden Geschäftsführer signifikant mit eigenem Vermögen beteiligen. (mh)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/4BEB7058-9A96-4793-B7D7-D56EE291B1B9"></div>

 

Aquila Capital ändert Kosten und Strategie der Risk-Parity-Palette

Aquila Capital hat die Strategie der AC-Risk-Parity-Produkte weiterentwickelt. Unter anderem können die Anteile der vier verschiedenen Anlageklassen durch Investitionen in Faktorprämien erweitert werden. Gleichzeitig passt die Gesellschaft die Gebühren der Fonds dem aktuellen Renditeumfeld an.

<p>Aquila Capital entwickelt seine Risk Parity-Strategie weiter. Der Ausbau der Strategie soll das begrenzte Ertragspotenzial bereits hoch bewerteter Anlageklassen verbessern und sie vor markt&uuml;bergreifenden Korrekturbewegungen sch&uuml;tzen. In einem ersten Schritt hatte Aquila Capital im Dezember 2014 bereits mit der Implementierung eines verbesserten Risikomanagement-Systems die Verlustrisiken in den AC Risk Parity Fonds reduziert. Jetzt soll das Ertragspotenzial der Fonds durch eine breitere Diversifikation innerhalb der bestehenden Anlageklassen erh&ouml;ht werden.</p>
<h5>
Geringere Geb&uuml;hren</h5>
<p>Gleichzeitig passt Aquila Capital die Geb&uuml;hren der AC Risk Parity Fonds dem allgemeinen Renditeumfeld an. Zum 01.12.2015 wurde die Fondsmanager-Verg&uuml;tung im AC Risk Parity 7 Fund von 1,2% auf 0,7% und im AC Risk Parity 12 Fund von 1,35% auf 0,95% gesenkt. Die Performance-Fee sank von 15 auf 10%.</p>
<h5>
Erweiterung um Investitionen in Faktorpr&auml;mien</h5>
<p>Die Fonds investieren weiterhin risikoparit&auml;tisch in vier Anlageklassen: Aktien, Anleihen, Zinsen und Rohstoffe. Neu ist, dass die Exposures in diesen Anlageklassen durch Investitionen in Faktorpr&auml;mien erweitert werden. &bdquo;Da diese Strategien marktneutral umgesetzt werden k&ouml;nnen, weisen sie nur geringe Korrelationen mit den urspr&uuml;nglichen Anlage-instrumenten auf. Faktorpr&auml;mien bieten attraktive Ertragseigenschaften und stellen deshalb eine ideale Erg&auml;nzung f&uuml;r die bestehende Allokation dar&ldquo;, erl&auml;utert Dr. Torsten von Bartenwerffer, Head of Strategies &amp; Portfolio Management im Aquila Capital Quant Team. (mh)</p>
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AllianzGI folgt Trend und legt Fonds für grüne Anleihen auf

Grüne Anleihen liegen im Trend, sie sind eine rasch wachsende Anlageklasse. Diese Green Bonds investieren sozusagen in klimafreundliche Maßnahmen von Unternehmen. Allianz Global Investors hat nun einen entsprechenden Fonds aufgelegt.

<p>Mit dem neuen Allianz Green Bond aus dem Haus Allianz Global Investors können Anleger über ein diversifiziertes Portfolio in Anleihen von Unternehmen investieren, die mit der Verbesserung ihrer Klimabilanz und der Reduktion ihrer CO<sub>2</sub>-Emissionen zur Verlangsamung der Erderwärmung und des Klimawandels beitragen wollen. Der neue Fonds wird gemeinsam von Hervé Dejonghe und Julien Bras gemanagt, beide Portfoliomanager sind Experten für die nachhaltige Kapitalanlage von festverzinslichen Wertpapieren.</p><p>Hervé Dejonghe und Julien Bras erläutern den Investmentansatz wie folgt: „Auf Basis der Analyse von fundamentalen, grünen sowie ESG-Kriterien selektieren wir die Anleihen (Bottom Up), die taktische Positionierung des Portfolios im Rentenmarkt erfolgt dann aus Top-Down-Sicht.“ Das Emissionsvolumen für Green Bonds sei in den letzten zwei Jahren stark gestiegen und der Markt habe sich auch im Hinblick auf geografische und sektorale Herkunft der Emittenten deutlich diversifiziert, so die beiden Asset Manager. Und weiter: „Damit ist ein Transmissionsmechanismus für die massiven Kapitalumschichtungen entstanden, die für das Entstehen einer grünen Energiewirtschaft nötig sind. Wir wollen jedoch keine Kompromisse bei der Rendite und bei der Qualität der Anleihen in unserem Fonds machen, sodass wir zunächst auch in Anleihen von Unternehmen investieren, die sich im Hinblick auf Umweltschutz überdurchschnittlich verhalten, aber nicht als Green Bonds klassifiziert sind. Schrittweise stellen wir das Portfolio komplett auf Green Bonds um, da der Markt weiter an Tiefe und Breite gewinnt.” </p><p>Der in Luxemburg aufgelegte Allianz Green Bond investiert hauptsächlich in Green Bonds von europäischen Unternehmen mit Investment Grade Rating, aber darüber hinaus auch in Green Bonds von Staaten, supranationalen Einrichtungen und Agencies. Alle Anleihen sind in einer Währung der OECD denominiert. Über unterschiedliche Anteilklassen können institutionelle sowie private Anleger in den Fonds investieren.</p><h5>Wachsender Markt seit 2014</h5><p>Die Europäische Investitionsbank hat 2007 den ersten Green Bond begeben, jedoch wurden die grünen Anleihen erst 2014 durch die verstärkte Emissionstätigkeit von Unternehmen zu einem eigenständigen Anlagesegment. Daten der Climate Bonds Initiative zufolge wuchs das weltweit ausstehende Volumen von Green Bonds im November 2015 auf insgesamt über 90 Mrd. US-Dollar. Green Bonds unterscheiden sich von traditionellen Anleihen, weil vor der Emission die Nutzung der Mittel für Projekte mit positiven Klimaeffekt oder für den Übergang zu erneuerbaren Energien festgelegt und das Erreichen dieser Umweltziele nachgehalten wird. (bh)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/406323B6-B8C9-4A18-9E8E-B8187977DB14"></div>

 

Vontobel lanciert Entscheidungsinstrument für den Kauf von Strukturierten Produkten

Mit dem deritrade® SmartGuide bringt Vontobel auf Smart & Crowd Data basierendes Entscheidungsinstrument für die Anlage in Strukturierte Produkte. Damit können Kunden Kaufentscheide nun in einem größeren Kontext abgleichen.

<p>Als erster Anbieter stellt Vontobel ab heute mit deritrade<sup>®</sup> SmartGuide Vermögenverwaltern und Banken in Europa und Asien ein intelligentes und individualisierbares Entscheidungsinstrument für die Anlage in Strukturierte Produkte zur Verfügung, das auf Smart &amp; Crowd Data basiert.</p><p>Mit dem neu lancierten Instrument können Kunden Kaufentscheide nunmehr in einem größeren Kontext abgleichen, was die Entscheidungssicherheit erhöht. Basis für die neue Dienstleistung ist das breite Marktwissen, das über Vontobels Multi Issuer Plattform für Strukturierte Produkte, deritrade<sup>®</sup> MIP, gewonnen wird. deritrade<sup>®</sup> MIP wickelt im Bereich Renditeoptimierungs-Produkte Unternehmensangaben zufolge mittlerweile mehr Volumen ab das gleiche Segment der Schweizer Börse SIX. Damit verfüge deritrade<sup>®</sup> MIP einerseits über einen sehr hohes Datenvolumen und andererseits über die Technologie und das Know-how, um dieses Datenvolumen zu analysieren und für Vermögenverwalter und Banken nutzbar zu machen. </p><p>Gerhard Meier, Leiter deritrade<sup>®</sup> MIP: „Mit deritrade<sup>®</sup> SmartGuide geben wir unseren Kunden ein überaus effizientes Instrument in die Hände und unterstützen Kundenberater in ihrer wichtigsten Tätigkeit, aus dem großen Universum von Möglichkeiten die besten Anlageprodukte individuell für jeden einzelnen Kunden sekundenschnell zu erstellen.“ (ad)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/D5129FE1-1B79-4243-B8F7-DDE8DB95DF94"></div>

 

Schroders legt neue Absolute-Return-Strategie auf

Der neu aufgelegte Schroder ISF EURO Credit Absolute Return verbindet traditionelle Top-down-Ansätze mit dem Themenanalyseprozess des Teams für Unternehmensanleihen von Schroders. Mit dieser Strategie will Fondsmanager Patrick Vogel mit dem Anleihefonds in allen Marktlagen eine positive jährliche Rendite erreichen.

<p>Mit dem Schroder ISF EURO Credit Absolute Return hat Schroders einen neuen, auf absolute Rendite fokussierten Anleihefonds aufgelegt. Ziel des Fonds ist es, in allen Marktlagen eine positive jährliche Rendite zu erreichen. Dabei kommt derselbe Anlageprozess zum Einsatz, der bereits bei vier bestehenden Strategien im Bereich Unternehmensanleihen eine überdurchschnittliche Performance erzielt hat.</p><h5>Patrick Vogels dritter Fonds</h5><p>Gemanagt wird die Strategie von Patrick Vogel, Head of European Credit, und dem Team für europäische Unternehmensanleihen. „Nach den großen Erfolgen von Patrick Vogels zwei existierenden EURO Credit Fonds freuen wir uns, seine Kompetenzen mit einem Absolute-Return-Fonds platzieren zu können“, kommentiert Achim Küssner, Geschäftsführer Schroder Investment Management GmbH.</p><h5>Themenanalyse plus Top-down-Ansatz</h5><p>Der Schroder ISF EURO Credit Absolute Return verbindet traditionelle Top-down-Ansätze mit dem Themenanalyseprozess des Teams für Unternehmensanleihen von Schroders. Dabei wird analysiert, welche Emittenten von wichtigen Trends profitieren – und welche davon beeinträchtigt werden könnten. „Der neue Fonds fügt sich passend in unseren Ansatz für Unternehmensanleihen ein, der auf intern entwickelten Themen basiert. […] Indem wir Themen unter sorgfältiger Beachtung von Risiken mit Long- und Short- Positionen umsetzen, wollen wir hohes Alpha auf der einen Seite mit Anleiherenditen auf der anderen Seite kombinieren. Dadurch erzielen wir für unsere Kunden beständige Wertzuwächse“, erläutert Patrick Vogel. (mh)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/AB21B996-C2D7-4046-898F-2D9AB8BF34E5"></div>

 

EZB versetzt Dax und Co. in Schockstarre

Über 400 Punkte – so stark ist der Dax am Donnerstagnachmittag in wenigen Minuten in den Keller gerauscht. Grund war die heiß erwartete Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB). Dabei hat EZB-Präsident Mario Draghi sogar angekündigt, die Geldschleusen weiter geöffnet zu lassen.

<p>Die EZB hat den Leitzins auf dem Rekordtief von 0,05% belassen. Dies war von Finanzexperten im Vorfeld weitestgehend erwartet worden. Zudem hat die EZB den Strafzins für Banken von –0,2 auf minus –0,3% geändert, um die Kreditvergabe anzuschieben. Auch das kam nicht unerwartet. Super-Mario hat zudem bekanntgegeben, dass in Zukunft auch Titel von regionalen und kommunalen Gebietskörperschaften angekauft werden sollen.</p><h5>Auch regionale Titel möglich</h5><p> Darüber hinaus will die EZB Erträge aus fällig werdenden Wertpapieren reinvestieren. Bis Ende 2017 soll den Banken darüber hinaus weiterhin Liquidität nach Wunsch und zum Festzins zugeteilt werden. Weiter Maßnahme seien zudem nicht ausgeschlossen, wenn externe Entwicklungen die bisherigen Erfolge gefährden sollten.</p><h5>Anleihenkaufprogramm bis März 2017 verlängert</h5><p>Das Anleihenkaufprogramm verlängert die EZB um sechs Monate bis März 2017. Falls nötig, wird man eine weitere Verlängerung in Erwägung ziehen. Die Asset-Käufe werden solange fortgesetzt, bis es einen nachhaltigen Anstieg der Inflationserwartungen geben wird. Bisher war als Endzeitpunkt September 2016 geplant. All das war weitestgehend erwartet worden und wird von Marktteilnehmern normalerweise positiv aufgenommen. </p><h5>Aufstockung des Volumens bleibt aus</h5><p>Dass Leitindizes wie der Dax daraufhin in die Knie gingen und der Euro von 1,05 auf 1,08 US-Dollar aufwertete, hatte einen anderen Grund haben: das Volumen der Anleihenkäufe bleibt unverändert bei 60 Mrd. Euro. Hier hatten sich viele Marktteilnehmer aufgrund vorheriger Aussagen der EZB eine Aufstockung um mindestens zehn Mrd. Euro erhofft. „Draghi hat zu viel versprochen und weniger geliefert “, bringt Patrick O’Donnell, Investmentmanager bei Aberdeen Asset Management, die Enttäuschung der Investoren auf den Punkt. Die enttäuschte Hoffnung schickte die Aktienmärkte auf Talfahrt und verhalf dem schwächelnden Euro zu einem Höhenflug. (mh)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/AAE5F155-F60C-49C7-905A-E6E7589BC44F"></div>

 

Einfacher, billiger und schneller: Neue EU-Prospektvorschriften

Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen werden bei der Ausgabe von Aktien oder Schuldtiteln tun sich oft schwer, die Prospektvorschriften zu erfüllen. Diese will die Kommissione daher nun ändern. Zugleich soll damit die Verständlichkeit für Anleger verbessert werden.

<p>Die Europäische Kommission hat im Rahmen ihrer Strategie zur Schaffung einer Kapitalmarktunion eine Überarbeitung der Prospektvorschriften vorgeschlagen. Die neuen Vorschriften würden Anlegern fundierte Anlageentscheidungen erlauben, die Vorschriften für Unternehmen, die Aktien oder Schuldtitel begeben wollen, vereinfachen und grenzüberschreitende Investitionen im Binnenmarkt fördern. Dies sei auch eine wichtige Maßnahme zu der in der Investitionsoffensive für Europa angekündigten Verbesserung des Regulierungsrahmens.</p><h5>Weniger Aufwand, mehr Verständlichkeit</h5><p>Die Prospektvorschriften der EU schreiben bestimmte Angaben vor, durch die sichergestellt werden soll, dass Anleger in der gesamten Europäischen Union über die gleichen Informationen über ein Unternehmen, das sich Kapital beschaffen will, verfügen. Eine Angleichung der Offenlegungsstandards soll grenzüberschreitende Investments vereinfachen. Für die Unternehmen ist die Erstellung eines Prospekts jedoch kostspielig und aufwendig. Viele Anleger sind zudem mit der Fülle an detaillierten Informationen überfordert.</p><h5>Der Vorschlag sieht folgende Änderungen vor: </h5><ul><li>Der Schwellenwert der Prospektpflicht wird von 100.000 auf 500.000 Euro angehoben. </li><li>Mitgliedstaaten können diese Schwellenwerte für ihren Inlandsmarkt auf 10 statt auf 5 Mio. Euro heraufsetzten </li><li>Vereinfachter Prospekt für Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von bis zu 200 statt 100 Mio. Euro</li><li>Kürzere Prospekte und bessere Anlegerinformation</li><li>Vereinfachter Prospekt bei erneuten Emissionen</li><li>Beschleunigte und vereinfachte Verfahren für regelmäßige Emittenten</li></ul><h5>Einfacher, billiger und schneller</h5><p>„Wir brauchen Prospektvorschriften, die Anlegern, die Informationen zur Verfügung stellen, die sie benötigen; ohne dabei unnötige Kosten zu verursachen und die Unternehmen davon abzuhalten Geld auf den öffentlichen Märkten zu besorgen“, kommentiert EU-Kommissar Jonathan Hill. „Der Vorschlag schafft ein besseres Gleichgewicht. Es wird das System einfacher, billiger und schneller machen. Es wird Anleger schützen, und es gleichzeitig KMU und anderen Unternehmen leichter machen Geld zu beschaffen.“ Der Vorschlag wird nun dem Europäischen Parlament und dem Rat der EU (den Mitgliedstaaten) zur Beratung und Verabschiedung unterbreitet. (mh)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/BBEE173E-50F5-411F-8BA2-C0A758F251CB"></div>

 

Vermögensverwalter erwarten Jahresendrallye an den Aktienmärkten

Fast jeder zweite deutsche Finanzprofi rechnet mit steigenden Aktienkursen im Dezember. Nur jeder zwölfte Experte erwartet dagegen fallende Märkte. Im Vergleich zum Vormonat ist der Optimismus der deutschen Vermögensverwalter allerdings leicht gesunken.

<p>46% der unabhängigen Vermögensverwalter erwarten im Dezember steigende Aktienmärkte und gehen damit von einer Jahresendrallye aus. Das ist das Ergebnis der Befragung zum monatlichen Profi-Börsentrend der DAB Bank. Weitere 46% rechnen mit stabilen und nur 8% mit fallenden Kursen. Damit sind die Vermögensverwalter nicht mehr ganz so optimistisch wie für den November. Der Indexwert des Profi-Börsentrends fällt vom Rekordwert des Vormonats von 57,0 Punkten auf 22,5 Punkte. Der Indexwert des Profi-Börsentrends kann zwischen plus 100 und minus 100 Punkten liegen. </p><h5>Überwiegend fair bewertet</h5><p>Aktuell halten 92% der Befragten deutsche Aktien für fair bewertet, 8% für unter- und niemand für überbewertet. Zu den Optimisten zählt unter anderem Stephan Pilz, Senior Analyst bei smart-invest: „Wir sind für die kommenden Wochen positiv für Aktien gestimmt und erwarten im Dezember vor allem mehr Klarheit, was die Geldpolitik der EZB und der Fed betrifft. Das sollte die Märkte dann weiter beruhigen und eine Jahresendrallye unterstützen. Fundamental betrachtet sehen wir Aktien zwar nicht mehr als billig an, aber relativ zu Anleihen ganz klar als die attraktivere Anlageklasse.“ (mh)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/DB9F4807-25EE-4318-A908-C8146B58D8DA"></div>

 

Mr. Dax: „Wir verfallen von einer Hysterie in die nächste“

2015 neigt sich allmählich schon wieder dem Ende zu. Anleger erlebten ein turbulentes, aber letztlich relativ erfolgreiches Jahr. Wie geht es im Rest des Jahres weiter? Und was erwartet Anleger im kommenden Jahr? Nachgefragt bei „Mr. Dax“ Dirk Müller, der seit einem halben Jahr mit dem Dirk Müller Premium Aktien Fonds auch den Praxistest bestehen muss.

<h5>
Herr M&uuml;ller, bekommen wir an der B&ouml;rse eine ruhige und besinnliche Adventszeit?</h5>
<p>Momentan sieht ja wirklich alles nach Jahresendrallye aus. Es ist jedes Jahr das Gleiche. Die gro&szlig;en Geldverwalter der Welt &ndash;die Fondsmanager und deren Gesellschaften &ndash; haben alle das gleiche Ziel: einen m&ouml;glichst gute Jahresendstand. Denn auf dieser Basis wird bewertet, wie gut ihre Arbeit war; und auch ihr Bonus h&auml;ngt davon ab. Diese Marktteilnehmer verwalten und bewegen Billionen. Es muss also schon viel passieren, damit die Jahresendrallye ausf&auml;llt. Wie nachhaltig das ist, dar&uuml;ber kann man diskutieren.</p>
<h5>
Wie geht es 2016 weiter? Wieder so turbulent wie 2015?</h5>
<p>Es w&uuml;rde mich stark &uuml;berraschen, wenn es nicht so w&auml;re. Es kann aber niemand sagen, in welche Richtung es gehen wird, auch wenn das jetzt sehr beliebig klingt. Aber tats&auml;chlich k&ouml;nnte man eine Stunde lang Argumente vortragen, warum es massiv nach unten gehen wird. Und die n&auml;chste Stunde genauso werthaltige Argumente bringen, warum wir zu neuen H&ouml;chstst&auml;nden aufbrechen werden. Niemand wei&szlig;, wie es tats&auml;chlich kommen wird.</p>
<h5>
Warum?</h5>
<p>Wir haben eine Situation, in der alles da ist. Alles liegt auf dem Tisch. Nur wei&szlig; niemand, welches Instrument oder Ereignis stechen wird. Es gibt so viele Elemente, die 2016 wahrscheinlich zum Tragen kommen werden. Da ist zum einen die extreme Abk&uuml;hlung in China. Dazu die Zinssituation, die auch viel &uuml;ber die Situation der realen Wirtschaft aussagt.</p>
<h5>
Inwiefern?</h5>
<p>Wenn die Weltwirtschaft laufen w&uuml;rde, h&auml;tten wir eine andere Geldpolitik. Die Notenbanken sind alle noch im Krisenmodus und man hat dadurch nichts verbessert. Die Situation k&uuml;hlt sich weiter ab. Der &Ouml;lpreis ist weiter im Keller. Dazu kommen die milit&auml;rischen Entwicklungen auf dem eurasischen Kontinent. Themen f&uuml;r 2016 haben wir also genug.</p>
<h5>
Und dann kommt ohnehin wieder ein Ereignis um die Ecke, das keiner erwartet hatte &hellip;</h5>
<p>Ganz genau. Denken Sie doch nur mal an Griechenland. Was haben wir Anfang des Jahres &uuml;ber Griechenland gesprochen. Eine Brennpunkt-Sendung folgte der n&auml;chsten. Heute ist Griechenland schon wieder ganz weit weg. Es ist unglaublich, mit welcher Geschwindigkeit Gro&szlig;ereignisse bzw. vermeintliche Gro&szlig;ereignisse momentan durchgereicht werden.</p>
<h5>
Klingt nach einer schwierigen Zeit, vor allem wenn man wie Sie seit einem guten halben Jahr nicht nur gefragter Experte ist, sondern mit dem Dirk M&uuml;ller Premium Aktien auch noch einen Fonds hat &hellip;</h5>
<p>Ja und Nein. Bewegungen sind auch hilfreich f&uuml;r Geldanlagen. Ein B&ouml;rsenmakler wie auch ein guter Fondsmanager ist auf zwei Seiten vorbereitet. Ich freue mich sowohl &uuml;ber fallende als auch &uuml;ber steigende Kurse. Die fallenden sind die Chance, g&uuml;nstig einzukaufen, und bei den steigenden wird geerntet. An der B&ouml;rse geht es nicht darum, Recht zu haben. Es geht darum, eine Strategie zu haben, bei der es keine Rolle spielt, ob man Recht hat oder nicht. Wenn man Recht hat, gibt es eine 1 mit Sternchen. Wenn man nicht Recht hat, sollte es aber immer noch f&uuml;r eine 2 bis 3 reichen. Diese Strategie versuchen wir, im Fonds umzusetzen.</p>
<h5>
Wie gut gelingt das bisher?</h5>
<p>Bisher recht erfolgreich. Als es im Sommer massiv nach unten ging, hat der Fonds nicht einmal halb so viel wie der Markt verloren. Nach oben sind wir dann wieder mitgelaufen. Genau das war die Strategie. Wir sind daher nach wie vor besser als der Gesamtmarkt und hatten dabei nur die H&auml;lfte der Schwankungsintensit&auml;t. In den n&auml;chsten Jahren werden wir nat&uuml;rlich zeigen m&uuml;ssen, dass sich das fortsetzt. Aber im Moment sind wir wirklich zufrieden mit der Entwicklung.</p>
<h5>
Sind Sie auch mit dem Volumen, sprich der Nachfrage nach dem Fonds, zufrieden?</h5>
<p>Als sehr optimistisches Jahresendziel hatten wir uns urspr&uuml;nglich erhofft, Richtung 40 Mio. Euro Fondsvolumen zu gehen. Tats&auml;chlich standen wir Ende November bei 58 Mio. Euro. Das ist weit &uuml;ber unseren Prognosen. Wir sind also mehr als zufrieden. Selbst einige institutionelle Investoren sind mit an Bord. Einige Versicherer haben uns sogar in ihre fondsgebundenen Lebensversicherungen aufgenommen. Selbst ein Dachfonds hat zum Jahreswechsel seinen Einstieg angek&uuml;ndigt, obwohl diese bei einer Fondshistorie von unter drei Jahren normalerweise gar nicht erst zuh&ouml;ren.</p>
<h5>
Wie viel Arbeit stecken Sie in den Fonds?</h5>
<p>Der Fonds macht nat&uuml;rlich viel Arbeit. Momentan sind das auf jeden Fall 50% meiner t&auml;glichen Arbeitszeit, zumal wir auch sehr aktiv mit den Anlegern kommunizieren, ob &uuml;ber Newsletter, Facebook oder das Forum, was sehr gut angenommen wird. Vor Kurzem haben wir Bakkafrost, einen der gr&ouml;&szlig;ten fischverarbeitenden Betriebe der F&auml;r&ouml;er-Inseln, mit einem Kamerateam besucht, um zu vermitteln, in welches Unternehmen der Fonds da investiert, und haben dem Vorstand zudem die Fragen unserer Anleger weitergeleitet. F&uuml;r den Fonds m&uuml;ssen momentan eben andere Sachen zur&uuml;ckstecken. Hier geht es schlie&szlig;lich um das Geld der Anleger und das hat absolute Priorit&auml;t.</p>
<h5>
Wie Bakkafrost sind skandinavische Unternehmen im Fonds allgemein relativ gut vertreten. Ist das ein Zufall oder eine bewusste &Uuml;bergewichtung?</h5>
<p>Der europ&auml;ische Schwerpunkt liegt tats&auml;chlich auch auf Skandinavien. Wir haben aber nicht gesagt: &bdquo;wir wollen soundso viel Anteil Skandinavien im Portfolio, sondern uns unter tausenden Titeln weltweit nur die Unternehmen herausgesucht, die perfekt passen. Der hohe Anteil ist aber zumindest logisch zu erkl&auml;ren. Das Wichtigste f&uuml;r ein Unternehmen ist Planungs- und Rechtssicherheit. Dann ist es erfolgreich. Je sicherer die Planung m&ouml;glich ist, desto besser und niedriger kann ein Unternehmen seine Margen festlegen. Je mehr sie damit rechnen m&uuml;ssen, dass irgendwo eine korrupte Hand aufgehalten wird und Gesetze gebrochen oder auch im Eilverfahren ge&auml;ndert werden, desto schwieriger l&auml;sst sich kalkulieren und umso breiter m&uuml;ssen die Margen ausfallen, um solche Eventualit&auml;ten einzubauen &ndash; und umso schwieriger ist es um die Wettbewerbsf&auml;higkeit bestellt. Auch die USA bieten ein H&ouml;chstma&szlig; an Planungs- und Rechtssicherheit f&uuml;r die eigenen Firmen und f&ouml;rdern diese sogar aktiv gegen die ausl&auml;ndische Konkurrenz. Solche Faktoren spiegeln sich im Fonds indirekt wider.</p>
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Gegen ausl&auml;ndische Firmen gehen die USA dagegen zum Teil recht konsequent vor. Volkswagen ist das j&uuml;ngste spektakul&auml;re Beispiel hierf&uuml;r. Sie haben die &ouml;ffentliche Panikmache heftig kritisiert. Sehen Sie sich in der starken Kurserholung der Aktien in den vergangenen Wochen darin best&auml;tigt?</h5>
<p>Wir leben in einer Welt, in der wir von einer Hysterie in die n&auml;chste verfallen. Es gibt nur noch himmelhochjauchzend oder zu Tode betr&uuml;bt. Dazwischen gibt es im Grunde nichts mehr. Man muss beim einen wie beim anderen versuchen, eine Balance herzustellen. So wie es v&ouml;llig &uuml;bertrieben ist, wie die amerikanische Startup-Szene nach oben schie&szlig;t, ist es auch das in die Tonne treten von Volkswagen. Das ist immer noch der gr&ouml;&szlig;te Arbeitgeber der Bundesrepublik und ein Erfolgsunternehmen, das riesige Gewinne macht und an dem auch noch der Staat beteiligt ist. Das wird jetzt zugegebenerma&szlig;en vermutlich zwei schwierige Jahre haben. Aber davon zu fabulieren, dass Volkswagen jetzt pleite ist, ist so l&auml;cherlich. Wenn Mr. Market so hysterisch ist, muss man die Chancen ergreifen.</p>
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Im Fonds ist die VW-Aktie allerdings nicht &hellip;</h5>
<p>Nein, denn daf&uuml;r stimmen einfach die Rahmenbedingungen nicht. F&uuml;r den Fonds haben wir ganz klare Richtlinien, die die Unternehmen erf&uuml;llen m&uuml;ssen. Bei Volkswagen gibt es einfach viele Dinge, warum die Aktie nicht reinpasst, wie etwa eine zu geringe Marge, hohe Schulden und relativ zyklisches Gesch&auml;ft. Autobauer lassen sich nicht so sauber kalkulieren wie andere Unternehmen. Deshalb ist auch keiner im Portfolio. (mh)</p>
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Pictet lanciert Total-Return-Fonds

Marktneutrale Aktienrenditen – das ist das Ziel des neu aufgelegten PTR Phoenix von Pictet Asset Management. Das Fondsmanagement setzt hierfür auf wichtige strukturelle Themen in Asien und bildet diese über eine Kombination von Long- und Short-Positionen ab.

<p>Pictet Asset Management erweitert das Total-Return-Fondsangebot mit der Auflegung von PTR-Phoenix um einen marktneutralen Asien-Aktienfonds. Die Fondsmanager nutzen umfangreiche lokale Markterkenntnisse und Fundamentalanalysen, um wichtige strukturelle Themen in Asien zu identifizieren &ndash; wie etwa die Zunahme chinesischer Touristen in Japan oder Hongkongs Einzelhandelsmisere &ndash; und deren Auswirkungen auf die Branchen und Unternehmen zu bewerten. Jedes Thema wird dann &uuml;ber eine Kombination von Long- und Short-Positionen umgesetzt, mit dem Ziel, das Marktrisiko zu neutralisieren und Alpha zu generieren.</p>
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Zwei Jahrzehnte Aktienerfahrung</h5>
<p>James Kim, der mit mehr als 20 Jahren Erfahrung bei asiatischen Aktien das Team leitet, verwaltet den PTR-Phoenix zusammen mit seinen beiden Kollegen Tai Panich und Jing Wang in Singapur. Das Team verwaltete gemeinsam drei Jahre lang eine &auml;hnliche Strategie, bevor es zu Pictet Asset Management kam. Der Fonds ist OGAW-IV-konform, bietet w&ouml;chentliche Liquidit&auml;t und wird t&auml;glich bewertet.</p>
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Sechster Total-Return-Fonds von Pictet</h5>
<p>&bdquo;Da asiatische Aktienm&auml;rkte expandiert haben und die Liquidit&auml;t sich verbessert hat, ist in der Region nun eine marktneutrale Long/Short-Anlagestrategie eine realisierbare und attraktive L&ouml;sung&ldquo;, erkl&auml;rt James Kim. PTR-Phoenix ist der sechste Total-Return-Fonds von Pictet. Die f&uuml;nf anderen sind: Kosmos (weltweiter Long/Short Credit-Fonds), Aktien Long/Short-Fonds Corto Europe (Mid-Caps Europa) und Mandarin (Grossraum China) sowie die marktneutralen Fonds Agora (Long/Short Europa) und Diversified Alpha (Multi-Strategie). (mh)</p>
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