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10. Februar 2026
Altersarmut? Galadinner!

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Altersarmut? Galadinner!

Altersarmut? Galadinner!

Die bAV als Galadinner – nicht als Fast Food

Betriebliche Altersvorsorge – die vielleicht einzige Vorsorgeform, die für die Gesellschaft wirklich den Unterschied machen kann?! Weil sie alle Beschäftigten erreichen könnte. Die „Menükarte“ der „bAV und Benefits“ muss einen ganzheitlichen Blick auf das Leben der Menschen ermöglichen:

  • Sie muss Teilzeiteinkommen und knappe Budgets berücksichtigen und gleichzeitig den massiv erhöhten Vorsorgebedarf durch Teilzeit abfedern.
  • Sie muss Sprach- und kognitive Hürden ernst nehmen, verständliche Angebote machen und Orientierung geben.
  • Sie muss zeigen, dass unterschiedliche Lebenslagen – Mütter, Väter, Migrantinnen und Migranten, Fachkräfte in körperlich anstrengenden Jobs, High Performer – bewusst mitgedacht wurden.

Menükarte: Der „Gruß aus der Küche“ holt alle ab – wie wäre es mit einem arbeitgeberfinanzierten Grundbaustein à la § 100 EStG? Bei den nächsten Gängen jubeln die Geschmacksknospen: knackige Rentenbausteine nachhaltig auf ETF-Essenz, ein Crunch an Invaliditätsschutz, zarte Pflegekomponenten, frische Gesundheitsakzente und ein sattes Plus an finanzieller Resilienz. Betriebliche Altersvorsorge ist wie ein Galadinner: alles drin, was das Leben stark macht – und gleichzeitig so angerichtet, dass man gar nicht anders kann, als begeistert Platz zu nehmen.

Alle sind eingeladen: Mütter, Manager, Leader, Akademiker, Abfall­entsorger, Dachdecker, Autoschrauber, Zimmer­leute. So sollte es sein. Faktisch aber ist es in Deutschland anders: Fast die Hälfte der Menschen hat weder eine bAV noch ein alterna­tives Ruhestandsdepot – sie stehen buchstäblich vor der Tür und schauen auf ein Fest, zu dem sie nie eine Einladung bekommen haben. Und die andere Hälfte zahlt oft viel zu wenig für ihr „Gala­dinner“: Wer für den halben Preis – etwa mit Bei­trägen von 130 Euro bei Männern und 98 Euro bei Frauen – antritt, bekommt am Ende eher Fast Food als eine ausge­wogene, tragfähige Altersversorgung.

Altersarmut? Galadinner!

Alle mitdenken!

Eine verantwortungsvolle „bAV- und Benefits-Menükarte“ betrachtet den Menschen als Ganzes – in seinem familiären, gesundheitlichen, beruflichen und kulturellen Umfeld. Angebote müssen als sinnstiftend, erleichternd, zuversichtlich, gesundheitsbewahrend und -fördernd erlebbar sein. Es geht nicht nur um Produkte, sondern um psychologische Sicherheit: „Hier werde ich auch als Mensch gesehen: Alles zusammen gibt mir das die Sicherheit, die ich mir und meiner Familie wünsche.“ Genau das macht den Unterschied für Frauen, für Teilzeitkräfte, für Care-­Verantwortliche und für all jene, die sonst durch das Raster fallen. Noch was: Wir brauchen mehr Beraterinnen als Rolemodels über alle drei Schichten: von der Vorspeise bis New York Super Fudge Chunk.

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