Das Altersvorsorgedepot ist nicht nur in den Medien präsent, sondern auch die Anbieter machen immer mehr Werbung dafür und sprechen ihre Kunden gezielt darauf an. Dies zeigt bereits Wirkung, wie aus der Marktuntersuchung „Altersvorsorge im Aufbruch“ des Kölner Forschungs- und Beratungsinstituts Sirius Campus hervorgeht. Die Studie erfolgte mit Unterstützung der Aeiforia GmbH, einem Beratungshaus für Unternehmen, Institute und Behörden, die Vorsorgeprodukte entwickeln. Demnach kennen bereits drei Viertel der rund 44 Millionen Förderberechtigten das neue Altersvorsorgedepot. Das sind 15 Prozentpunkte mehr als noch im April 2026.
Die Online-Erhebung unter über 1.000 repräsentativ befragten Förderberechtigten fand Anfang September 2026 statt. Eine erste Befragungswelle gab es bereits im April 2026, über die AssCompact ebenfalls berichtet hat.
Studie prognostiziert 2,9 Millionen Verträge
Unter denjenigen, die das AV-Depot oder auch kurz AVD kennen, ist die Abschlussbereitschaft mit 29% seit April etwas zurückgegangen. Zum Vergleich: Im April lag der Anteil noch bei 34%. Doch nun möchten sich sogar drei Viertel der Abschlussbereiten in den kommenden sechs Monaten bereits beraten lassen. Im April war das mit 55% nur gut jeder Zweite. Entsprechend gehen die Experten von Sirius Campus und Aeiforia in einer konservativen Prognose von einem Abschlusspotenzial zum Angebotsstart des Altersvorsorgedepots Anfang 2027 von 2,9 Millionen Verträgen aus. Mit einem durchschnittlichen Sparvolumen je Vertrag von rund 142 Euro im Monat und unter Berücksichtigung der Förderzulagen ergebe sich sich in der Summe ein Jahresbeitragsvolumen von 6 Mrd. Euro verteilt auf verschiedene Anbieter.
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