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Bauzinsen setzen Abwärtstrend fort
16. August 2019

Bauzinsen setzen Abwärtstrend fort

Die Europäische Zentralbank (EZB) hält an ihrem Kurs des billigen Geldes fest. Dass sie den Leitzins unverändert gelassen hat, schlägt sich auch bei den Bauzinsen nieder. Die Bestzinsen für Baufinanzierungen befinden sich wieder klar im Abwärtstrend.


Die Europäische Zentralbank (EZB) hält an ihrem Kurs des billigen Geldes fest. Dass sie den Leitzins unverändert gelassen hat, schlägt sich auch bei den Bauzinsen nieder. Die Bestzinsen für Baufinanzierungen befinden sich wieder klar im Abwärtstrend.


Bauzinsen setzen Abwärtstrend fort

Die Bestzinsen für Baufinanzierungen befinden sich weiter im Sinkflug. Das bestätigen aktuelle Zahlen von Qualitypool. Lagen sie Anfang Juli 2019 für 10-jährige Zinsbindungen noch bei 0,71%, waren es Anfang August nur noch 0,51%. Die 15-jährigen Zinsbindungen gingen zunächst weniger stark zurück von 1,04 auf 1,01%. Dann nahmen aber auch sie Fahrt auf und sanken auf 0,94%.

Begünstigende Rahmenbedingungen

„Der Einbruch der Bauzinsen, den wir seit Juli erleben, zeichnet sich selbstverständlich auch im Anleihenmarkt ab, der der Entwicklung der Bauzinsen immer einen Schritt voraus ist. Zuletzt sorgte die Nachricht für Aufmerksamkeit, dass die skandinavische Nordea-Bank festverzinsliche Anleihen mit 20 Jahren Laufzeit ohne Zinsbelastung anbieten will“, kommentiert Jörg Haffner, Geschäftsführer der Qualitypool GmbH, die Entwicklung. Ganz so weit sei man in Deutschland noch nicht. Dennoch zeige sich auch an Bundesanleihen ganz klar, dass die Anleger momentan auf Sicherheit setzen. „Wir erleben derzeit eine außergewöhnliche Entwicklung, die natürlich mit großen Zinsvorteilen für Baufinanzierungskunden verbunden ist“, so Haffner.

Bauzinsen setzen Abwärtstrend fort
EZB befeuert Abwärtstrend

Neue Rückenwind bekam der Abwärtstrend der Bauzinsen nicht zuletzt von der EZB. Die Notenbank des Euroraum entschied auf ihrer letzten Zinssitzung Ende Juli, den Leitzins nicht anzupassen. Es wurde stattdessen sogar angedeutet, dass tiefere Zinssätze als bisher möglich wären. Zudem prüft die Zentralbank den Einsatz weiterer geldpolitischer Maßnahmen wie zum Beispiel Staffelzinsen oder ein neues Anleihenkaufprogramm. (mh)

© ronstik – stock.adobe.com




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