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Bitbond erhält als erste Blockchain-Plattform eine BaFin-Vermittlerlizenz
14. Oktober 2016

Bitbond erhält als erste Blockchain-Plattform eine BaFin-Vermittlerlizenz

Das Berliner Start-up Bitbond vermittelt weltweit Darlehen zwischen Selbstständigen und Anlegern und nutzt hierfür die Bitcoin-Technologie Blockchain. Als erstes Geschäftsmodell dieser Art hat es nun die BaFin-Lizenz als Anlagevermittler erhalten.


Das Berliner Start-up Bitbond vermittelt weltweit Darlehen zwischen Selbstständigen und Anlegern und nutzt hierfür die Bitcoin-Technologie Blockchain. Als erstes Geschäftsmodell dieser Art hat es nun die BaFin-Lizenz als Anlagevermittler erhalten.


Bitbond erhält als erste Blockchain-Plattform eine BaFin-Vermittlerlizenz

Bitbond hat als erster blockchainbasierter Finanzdienstleister die Anlagevermittlerlizenz der BaFin erhalten. Damit kann der Anbieter nun vollkommen eigenständig agieren und braucht keine extra Bank mehr. Insgesamt hat das Verfahren laut Bitbond rund drei Jahre in Anspruch genommen. Schließlich habe das Geschäftsmodell zunächst regulatorisch eingeordnet werden müssen, bevor der sogenannte Erlaubnisantrag gestellt werden konnte. Weil Bitbond das erste Blockchain-Angebot ist, das eine Zulassung beantragt hat, sei dies mit vielen Rückfragen verbunden gewesen.

Bitcoin-Privatkredite

Von der BaFin-Lizenz erhofft sich Bitbond mehr geografische Unabhängigkeit. Das Berliner Start-up vermittelt weltweit Darlehen zwischen Unternehmern und Privatanlegern. Zur Zahlungsabwicklung nutzt Bitbond die sogenannte Blockchain-Technologie, auf der unter anderem die Kryptowährung Bitcoin basiert. Potenzielle Kreditgeber zahlen Bitcoins bei Bitbond ein. Anschließend können sie diese dann auf verschiedene Kreditnehmer verteilen. Die Mindestanlage beträgt dabei 0,01 Bitcoin, was aktuell rund 5,80 Euro entspricht. (mh)




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