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6. September 2021
BKK24 muss Zusatzbeitrag deutlich erhöhen

BKK24 muss Zusatzbeitrag deutlich erhöhen

Aufgrund eines möglichen Liquiditätsengpasses hat die BKK24 eine Erhöhung des Zusatzbeitrags beantragt. Das Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) hat die Erhöhung von 1,0 auf 2,5% abgesegnet. Laut der gesetzlichen Krankenkasse handelt es sich um eine zeitlich begrenzte Maßnahme.

Die BKK24 hat Ende Juli 2021 beim zuständigen Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) vorsorglich einen möglichen Liquiditätsengpass angezeigt. Damit sei die Krankenkasse ihrer Verpflichtung gemäß dem fünften Sozialgesetzbuch (SGB V) vollumfänglich nachgekommen. Das BAS hat die Meldung und damit verbundene Lösungsschritte geprüft und genehmigt.

2,5% statt 1,0%

Die Kunden wurden über eine zeitlich begrenzte Erhöhung des Zusatzbeitrags ab dem 01.09.2021 von 1,0 auf 2,5% informiert. Damit wurde die BKK24 von einem der billigsten zum teuersten bundesweiten Anbieter am Markt. Aufgrund der Beitragserhöhung steht den Kunden ein Sonderkündigungsrecht zu. Der BKK24 zufolge sei die Krankenkasse im Tagesgeschäft und strukturell gesund. Es gehe bei der aktuellen Problematik um eine einzige Altlast, die gelöst werden müsse. Der Vorstand unternehme weiterhin alles für eine schnelle Aufklärung des Sachverhaltes.

Beitrag soll schon im kommenden Frühjahr wieder gesenkt werden

Im kommenden Frühjahr soll der Zusatzbeitragssatz wieder gesenkt werden. Der neue Satz soll sich am dann geltenden bundesweiten Durchschnitt orientieren. Die BKK24 betont zudem, dass die aktuelle Situation keine Auswirkung auf den Versicherungsschutz unserer Versichertengemeinschaft hat. Alle Versicherten sind weiter abgesichert. Auch an den über 90 Extraleistungen und den Services der BKK24 ändere sich nichts. (mh)

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